Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833784
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Wilder, 
Georg 
Christian. 
grnmmenwerlsen nicht richtig gegeben, indeen die beiden V nicht 
neben einander, sondern 1n emauder gefügt Sllld. Die!!! ver- 
schlungenen V V scheinen auf J. Wildens geführt zu haben. 
Eine Folge von 20 Blättern mit Dol-fansichtcn, unter dem 
Titel: Regiuneulae aliquot. amuenlssixxlne et gntiquorum monumqm- 
torum ruinae etc. Roh. Baudous excndit Axnst. 1616, qu. fol. 
 Diese Blätter, welche im ersten Drucke mit obiger Adresse 
Yorlaolnmezx, werden ellenfals dem J. Wilden: beigelegt, weil die 
selben in einaprler gesehlungenen VV darauf vorkommen, Sl9_ent- 
sprechen aber vollkommen der obigen Folge, und gind daher nehe, 
von J. van Velde?  
vvlldfiry GCOTQ Christian, Zeichner und Iinrsferstecher, geb. zu 
Nurnbergflgti, wurde Anfangs von Zwinger in der Zeichenkunn 
unterrichtet, kam aber dann unter Gablers Leitung, welcher ihn 
mit dem Grabstichel vertraut machte. Im Jahre  281g llüäüb sich 
der Künstler nach Wien, wo er zahlreiche Aufträge erhie I, und 
bis 1852 verweilte. Er zeichnete eine grosse Anzahl von alten 
Bauwerken und anderen Monumenten, darunter viele aus Wien, 
welche 182-1 für Ilurmayerls Geschichte dieser Stadt gGSIOChCH Wur- 
den. Dann sind auch I5 Blätter mit nltdeutscher Architektur und 
Glasmalerei zu nennen, welche Wilder in Verbindung mit Profeß. 
sur J. M. Schpoitky in Nieder-Oesterreich gezeichnet und radirt 
haue, als Suplcment zu Lichnowskyk und Labordeß Werken, da 
sie ilarin übergangen sind. Auch nn und in dem Dßlne zu Wien 
ist keine interessante Partie, welche Wilder nicht gezeichnet hat, 
zunächst für des Domwerk von F. Tschischka, für welches er auch 
(13 Blätter rorlirte. In Tschischkfs Beschreibung von Wien in 
eine Anricht der Stadt u". s. w. nach seinen Zeichnungen gesm- 
chen. Dann zeichnete der Künstler noch viele andere lilfßhcn. 
Gebäude. Plätze und alle Denkmäler der Stadt und der Umge- 
bung- Den Dom stellte er in einem srossen Aquarellbilde dar, 
welches 1822 bewundert wurde. Passim hat nach seinen __Zeieh- 
nungen mehrere Ansichten von Kirchen und Gebäuden fur den 
Verla_ von T. Mollo radirt. Dann fertigte er die Zeichnungen 
pum llrachtwerlse über das k. k. Bitterschluss Laxeuburg- 
Die Zeichnungen diese: Künstlers Qind pehr zahlreich, da er 
nicht allein Wien nach allen Richtungen hin durchsuchte. sondern 
auch iu andern Gegenden der Österreichischen Monarchie Stoff zur 
malerischen Darstellung fand, Auch in Norddeutschland saxn- 
melte er viele Zeichnungen, meistens architektonischen Inhalts, 
Er bereiste Äldiiiringen, Hannover, Sachsen u. s. 1m, wo er überall 
interessante Baudenkmäler vor-fand. Auch die Donaugegenden be. 
euchte er, und fand sich in Regensburg vom Dome gefesselt, Aug. 
scr mehreren Partien an und in diesem merkwürdigen Gottelshaugg 
nennen wir eine grosse Ansicht in ßquarell, welche allgemeinen i 
Beiiäll fand. Nürnberg bot ihm schon in seiner früheren Zeit 
die interessantesten Studien, und nach seinerRiiclthehr aus Uester- 
reich fuhr er fort, Ansichten der Kirchen, der Kaiserburg, der 
alten Monumente u. s. w., in seinen gcistrcichen Zeichnungen 
lcslzuhalten. Sie sind meistens in VVusserfarben ausgeführt, eiui e 
auch getuscht, immer aber mit grösster Sorgfalt vollenden Elch- 
rere seiner gmssen Aquarellbilder gleichen Miniaturen der interes- 
santestenAi-a. Wir sahen von ihm eine Nachbildung des Vulkamer- 
SChen Fensters und eine innere Ansicht der liirche in Schwnbaeh, 
welche merkwürdig schön und fleissig behandelt sind. F. Geisr-ler 
stach l845 eine Ansicht von Nürnberg nach scinerZeiclmung, qu. 
iul. Eine frühere Ansicht der Stadt von (icissler gehört in des
        

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