Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833715
Wignxana , 
Gerard. 
Wilborn , 
Nicolaus. 
433 
die Architekten von Profession waren nicht einversrtanden. Der 
Architektur-Palast gehört aber zu der glänzenden enghschen Kunst- 
lnteratur. 
Wlgmana, Gerard, Mal", geb. zu Gorcum 161a. war Schüler 
von W. Mieris, und verlebte einige Jahre in Italien, wo er Rahm], 
Tizian und Giulio Romano zum Vorlailde nahm. Nach seiner Rück- 
kehr liess er sich in Amsterdam nieder, und malte historische Dar- 
stellungen, welche nach seiner Ansicht Rafael? Kunst ersetzen 
sollten. Van Guol sagt, Wigmana habe jedem Beschauer seiner 
Werke bemerkt, dass Rafael so gemalt habe, wie in seinen Bil- 
dern sich zeige, und er verlangte grosse Summen, ohne sie zu 
erhalten. Man nannte ihn dpfur spottweise den friesischen Ra- 
fael und sah wohl ein, dass seine Bilder weit unter den Ansprü- 
chen der Kunst stünden. . 
Wigmana starb zu Amsterdam 1741. B. Picard stach 1727 das 
Bilclniss des Ilaliael von Gurcum. 
Wigstead , 
Henry : 
8a 
Wegstead. 
Wihtska, 
Wisger. 
Wilant , 
unrl 
Wieland 
Vielant. 
Wllbürtl, NIGOlGUS, irrig N. Weilbronner genannt, Hupferstecher 
aus Westphalen, wird zuerst von Apin (Anleitung Bildnisse zu 
sammeln) genannt; und nach diesem gibt Christ das Munugramm des 
Meisters, aber unter dem Namen Weilbronner. Bartsch, P. gr. VIII. 
p 543. zählt ihn unter die anonymen Meister, und besehreibt 18 
Blätter von seiner Hand. Ottley, Inquiry etc. Il. 591, zählt ihn 
ebenfalls zu den Anonymen, glaubt aber. der Künstler sei ein 
Italiener, weil cr Blätter nach dem Meister mit dem Schlangen- 
stahe copirt hat. Dieser Schriftsteller ist aber geneigt, aus dem [Vlo- 
nograministen zwei liiinstler zu machen, und somit war ihm jener 
mit. dem Zeichen NW M. der Italiener. A-iif einigen Blättern steht näm- 
lich der Buchstabe N. lllein, auf anderen N. W. Ist zuletzt der Mo- 
nogrammist NWM. wirklich ein italienischer Meister? Wir glau. 
ben es nicht. Der Buchstabe M bedeutet wohl _clie Stadt Miingtm- 
in Westphalen, wo der Künstler lebte. N. Wilborn ist indessen 
nur durch das Blatt mit der Dulchsclicitle beglauhiget, da dieses 
seinen Namen trügt. Die Blätter mit dem BuchstabeuN. stim- 
men aber in der Arbeit mit der Dolchscheide überein. Blätter nach 
Bartsch: -  
1) Bernhard Iinipperdulling, halbe Figur in ä Ansicht nach 
, links. 1536. Oben steht: Waerhenttich Ghekonterfect Berg 
  thu Monster. Unten: Ignotus nullis vita furet. Gc- 
genseitige Copie nach H. Aldegrever. H. 6' Z., _Br. liZ.3 L_f 
Das Bartsch unbekannte Gegenstück folgt im Anhang-e. 
2) Der Siegund cler Ruhm, zwei nackte Frauengessalten, jene 
rechts vom Küchen gesellen mit der Lorbeerlirone und Palme, 
die zur Linken mit Flügeln. Rechts unten das Täfelehen 
mit dem Monugramiu. Copie des Blattes Nr. 18- vom lVIei- 
ster mit dem Schlangenstabe. H. 8 Z. 5 L., Br. 5 Z. 
3) Das Opfer der zwei Weiber an Priap im Walde. Links 
unten auf dem 'l'älelcheii das Monogramm. Copie nach dem 
Blattu Nr. 19. des Meisters mit dem Schlaiigenstabe. Bartsch 
hatte ein beschnittenes Exemplar vor sich. Die Platte ist, 
ungleich. H. 5 Z. 7  8 L., ßr. I: Z. 1  4 L. 
Naglefs Künstler-Lax. Bd. XXI. 23
        

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