Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833428
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Wierx , 
Hieronymus. 
125) Fides, Spes et Gharitas. M. de Vus inv. G. de Jods exc. , 
Vqu. ful.    
126) Die Ewigkeit mlßelohnung, figurenreiche Composition. A5- 
ternitas. Unum necessezest, aut bene aeternum aut malt 
Ant. Wierx_ feic. et exc., 4. 
127) Die Ewigkeit in Butrafung. Aetarnitas. Dnrum quod Qfu_ 
ciat aetermun etc. Mit Dedication an den Erzherzog Ajbel-k 
Hieran. WVierx, exc., fo]. 
113) Igie gereinigten Seelen. Unten französische und Äateinisqhe 
erse 3. 
129) Das Öeheimniss des Reiches, mit dem den Drachen besim 
geilden Löwen. Tamuam leones ignem spirantes etc., 1a 
130) Die Taube mit dem Biumenstrauss. Beati pacifici etc., 16_ 
151) Die vier Elemente, zugleich Allegorien axif die vier Jahres- 
zeiten. Die llauptfigureix erscheinen auf IH-iumphwvägen. Anh 
Wierix fec. Hoefwinkel exc. I-lauptblätter, qu. fol. 
VVICTX, fllefünymüS, Zeichner und Iiupferstecher von Amsterdanh 
soll nach der gewöhnlichen Angabe uin 1551 geboren worden seyn; 
allein nach der Angabe auf dein Blptte mit der Madonna an du. 
Mauer nach A. Diirer musste der liiinstler 1549 1135 Llchi dei- 
 VVclt erblickt haben, da er es als linalie von 14 Jahren copirt 
hatte. Dagegen aber lassen wieder andere Copien schliesseii, dass 
VVierx das Alter nicht richtig angegeben habe, da man dar-nach 
1555 und 1554i als sein Geburtsjahr nehmen kann. D_ie Copien 
 nach Dürer gehören zu den frühesten färbeiten des IVIGISIETI, WQL 
che er als Jüngling von 17 Jahren bereits geliefert hatte. A. Dürer 
blieb fortan sein Vorbild, doch mit Berücksichtigung des Lukas 
van Leyden, und anderer älterer Stecher. Er hielt sich überhaupt 
noch niitVurliebe an die ältere Iiunstweise, selbst in eigenen Cqm_ 
positiunen, in welchen viele schöne Motive vun VVerlien alter 
Meister entlehnt zu seyn scheinen. Die Mehrzahl seiner Illaitter, 
besonders die kleinen, sind äusserst zart behandelt, und. qilCll die 
grossen mit aller Sorgfalt vollendet, so dass er als trocken und 
steif angesehen wird. lVlit den Meistern der Schule des Golzius 
ist er allerdings nicht zu ver leiehen, er hat aber viele Blätter gb 
liefert; welche selbst im Vergäciche mit jenen des Golzius nicht im 
Schatten stehen, wenn sie auch keine grosse Bravour des Stiche; 
zeigen. Sie sind aber mit voller Sicherheit behandelt, und zeigen 
ein sulches Ventändniss der Forum und der Ge_vvaiidung_, dass sie 
denjenigen, welcher Sinn für _ältere liuiistweise hat, im haben 
Grade erfreuen. Die Brüder Vvierr. stehen amuSchlusse der älteren 
Periode, und sie lieferten alle drei su viel _Schorißs, dass man nicht 
gerade unbedingt den Hieronynius uber die beiden andern Setzen 
kann, wie diess gesehen ist. Die Zahl seiner Blätter ist aber die 
grinste. Man muss daher das viele Schone heraussuchen, und nach 
alten Abdriiclien über seinen Werth urtheileii. Zu diesen gehören 
jene mit der Adresse des Künstlers. Andere Blätter erschienen I". 
sprünglich im Verlage von Pierinans? welcher häufig ein _Pri_vi1e_ 
ium nahm. Cum gratia et privilegio Pierinans steht aal-vielen 
gliittern erster Art. Dann ist auch Buschcre ein alter Verleger, Wal, 
eher in ähnlicher Weise Cum gratia et privilegio Buschere auf die 
Platten setzte. Adrian Hiiberti, J. B. Vrints, Liclirinls, Luyck, 
W. van Haecht, E. ab Huefwinliel, Th. Galle sind ebenfalls ehe 
Verleger, welche meistens grosse Blätter herausgeben. Später kam 
.1. C. Visscher in den Besitze mehrerer Platten, und dieser war es, 
welcher die (lopien nach Dürer ini weiten Kreise bekannt machte,
        

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