Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833319
Wviülnnd, 
Franz 
Xavicr. 
393 
Willinrcl. 
Wieillard ,  
Vvlelaml; Architekt, erbaute die St. Peters- und Paulskirche in Lieg- 
nitz mit dem Thurm, führte aber das VVcrk nur bis zum Dache. 
Conrad der Maurbr scheint das Werk vollendet zu haben. Der 
Contralat, welcher 1555 mit Meister Wieland abgeschlosien wurde, 
wird im Stadtarchive zu Liegnitz aufbewahrt.  
vvlelündy, ChüflßS, Medailleur, machte seine Studien in Paris, 
und liess sich dann in Genf nieder, wo er um 1793 --1ß05 thätig 
war. Er fertigte Dcnkmünzen auf wichtige Ereignisse der franzö- 
 sischen Bevulutiouszeit. In der Histoire numismaticlue de 1a revo- 
lution franqnisc Par M. H. (Hennin), undi im Tresor de Numis- 
matique et ülypuque sind einige seiner Wekke abgebildet. Er be- 
bezeiclunete sie mit C- W. 
Wielmg, Nicolaus, 1mm- aus dem Haag, C1151"! mit Th. VVille- 
hurts zu den tiichtigsten Nachahmern van läyulüs. Der Graf von 
Hourn besass mehrere Werke von ihm, welche jetzt in Holland 
zerstreut sind. Der liiinstler begab sich 1667 in Dienste des Chur- 
liirsten von Brandenburg. und war fortan in Berlin thätig. San- 
drart gedenkt seiner 1070 unter dem Namen Willinger, und nennt 
ihn auch einen geschickten Schreihmeister. Auch VVillin und 
Willicl: wird der liiinstler genannt. In der k. Gallerie zu älerlin 
sah man früher von ihm ein vier Fuss hohes Gemälde mit Dädalus 
und Ikarus, welches als Hauptwerk des Künstlers betrachtet wurde. 
Ucberdiesl finden sich Genrebilcler von ihm, ungefähr in der Weise 
des Mieris und G. Dow. Job. Goltf. Bartsch stach nach ihm ein 
kleines Blatt mit Venus und Adonis. Das Gemälde soll sich in der 
alten Gallerie zu Berlin befinden. 
Wieliug starb zu Berlin 1681 (nach van Gaul 1689). Sein gleich- 
namiger Sohn war ebenfalls Maler, welcher sich 1711 um eine 
Stelle bei der Berliner Akademie bewarb. 
Wiener, Jakßb, Medaillen: und Edelsteinschneider, geboren zu 
Veniu 1315, war Schüler von L. Baruch in Aken, und bildete 
sich dann zu Paris" unter Lcvesque weiter aus." Später gründete 
der Künstler in ßrusscl seinen Ruf, Wir haben mehrere schöne 
 Schaumiiuzen von seiner Hand, wie auf die Uebergahe dcpvsiadt 
Venlu an Hulianci, auf die Belagerung von Maastricht, auf die 
Reise des Iiöxiigs Wilhelm II. im Herzuglhum Limburg, auf die Ein- 
weihung des isi-aeiixischcxi Versorgungshauses im Haa etc. Auch 
dic Prcismcilaille der Limburgschen liiinstlergesellsciiiaft ist von 
ihm. Vun besonderer Schönheit sind seine Denkmiinzen, welche 
die interessantesten Kirchen und andere öffentliche Gebäude vor- 
stellen, und bei M liurnicker in Antwerpen erschienen. Sie ein, 
halten die (Jalhedrale von St. Rumuald in Rlecheln, die Collegim. 
liirche in (Brüssel, Notre-Damc in Tongcrn, die Cathedrale in 
Tliuruuy, St. Aihin in Namur, Notre-Dame in Antwerpen, St. Jakob 
in" Lüttich, St. Säivßlul" in Briigge,-St. IYIarLin in Ypem, St. ßa. 
vun in Gcnt, den Dom zu Cölu, das Ralhhaus in Löwen, die 
Hallen in Ypern etc.  
Wxcnxrxgcr, Franz Xälvißr, Maler zu München, um um 1854 als 
 uusübender hiiustler auf, und nxachte sich durch verschiedene Lnml- 
suhaizexx bekannt. Man sah deren im Lokale des Hiiustlervereixxs 
zu München, wu der Künstler gegenwärtig Lhätig ist.
        

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