Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833300
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WVic-gmann , 
Frau. 
Wieilh , 
zum Lehrer hatte, zeugt sein Werk über die Malerei der Alten 
in ihrer Anwendung und Technik, insbesonders als Decoratioyu. 
malerei. Nebst Vorrede von K. O. Müller. Hannover 1856, 3' 
Wiegmaun hatte aber seine Materialien nicht allein in den Schrif. 
ten der Alten, und in den einschlägigen neueren Werben esam, 
melt, sondern zu diesem Zwecke auch die Wandmalereien in gopeji 
untersucht, so wie er denn überhaupt in Italien umfassende Studien 
gemacht hatte. Seine Resultate bezüglich der Malerei und Technik 
der Alten wurden aber theilwelse von L. v. lilenze bestritten, wg], 
eher in Seinen Waphoristisclten Bemerkungen auf einer Reise in 
Griechenlandu die Beobachtungen und Untersuchungen Wiegmanne; 
vor das öPFentliche Verhör zieht, worauf dieser in der interessanten 
Schrift: Der Ritter Leo von lilenze und unsere Kunst. Düsseldorf 
tBZQ, lllltllnwulldex) antwortet. Eine weitere Eingebung in die An. 
sichten und den Streit beider Künstler ist uns hier nicht geboten, 
und wir bemerken daher nur, dass die Verdienste Wie wenn's mit 
einer Professur an der Akademie der iiünste in Düsseldorf belohnt 
wurden, wo er fortan grosse Thätigkeit entwickelte. Zunächst er. 
wähnen wir einer interessanten Schrift von 1842 über den Ursprung 
des Spitzbogenstyls, welcher er einen Anhang über Bildung eine, 
Yen-eins für die Geschichte der mittelalterlichen Baukunst beifiigte, 
nebst einer lithographirten 'l'al'el. Irn Jahre 1840 "ßrllihlßllßll zu 
Düsseldorf seine Grundzüge der Lehre von der Perspektive für 
Maler und Zeichnenlchrer, mit 19 Steindruolstafeln in qu. 8. Au, 
dem Curresponrlenzblatt des liunstvereins für die Rheinlande, Diis, 
selalnrf 18,17, wurde eine Abhandlung über die Malweise des Ti. 
zian besondersahgetlruclxt.  
NVicgmann malt auch in Oel und Aquarell, besonders Land. 
schalten mit Architektur, welche zu den schönsten Erzeugnissen der  
Düsseldorfer Schule gehören. Einen anderen Theil seiner Werke 
machen die schönen Radirungen aus, welche sich von ihm linden_ 
1) Der alte Tobias und Hanna, oder die Eltern des Tobias in 
Betrübniss, nach Overbeck. Je connais que mon pcrc o1 
rna möre maintcnant comptent les jours etc. Tobias X. Ich 
weiss, dass mein Vater und meine Mutter die Tage zählen 
elc., h]. l'nl.  
 Es kommen Abdrücke mit und ohne deutsche Bibel- 
stelle vor. 
2) Alle Gebäude mit Capelle am Wasser, für das Album deut. 
 scher Künstler. Düsseldorf, F. A.Buddet1s 1859 Ff- H. 10 Z. 
   
5) Album von Ilannover. Gez. und lith. von B. Wiegmanix, 
Ö Blätter, fol. 
Wiegmanxw, M. Frau, Malerin zu Düsseldorf, wahrscheinlich (m, 
x Gattin des obigen Hiinstleri, ist durch schöne Genrebilder bekannt. 
Im Hunstblatt 18718 Nr. 47 wird ein anmuthiges Ellenbild von 
ihr- erwähnt. Es ist im Charakter der früheren Steinbriiclüsclien 
Bilder ähnlichen Inhalts behandelt, und zeichnet sich durch zarte 
Molive und sorgfältige Durchbildung aus. 
Vvlellh, B. 1h, Maler, wurde um 1760 in Paris geboren. Er ra-' 
clirte mehrere kleine Landschaften, theils llICll ei ener Zeiclmuxlg, 
Ilwlll nach J. Miel und Luulherburg etc. Fülsly iält ihn irrig mit 
Peter Vieh] mr Eine Person. 
1) Eine Landschaft mit einem antiken Gebäude, 3. 
g) Em kleines Oval mit einer Landschaft, 12. 
5) Eine folge von 4 Landschaften mit Figuren, qu. 12.
        

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