Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833299
Wiedewelt , 
Just. 
Wiegmann, 
Rudol f. 
891 
König verlieh ihm den Rang eines Justizrathes. In der Residenz 
zu Copenhagen, und im Garten des Fredensbcrger Schlusles sind 
Statuen von ihm. Ausserdem führte er viele Grabmonurnente aus, 
worunter jenes des liönigsrFriedrich V. in der Kirche zu Roth- 
schild besonders geriihmt wurde. Auch die Könige Christian VI. 
und Friedrich IV. haben Grabdenlsmäler von seiner Hand. Unter 
seinen einzelnen Statuen wurde jene der Treue am Obelisken bei 
Copenhagen als ein unvergleichliches Meisterwerk geprlesßn- Die 
Standbilder in Fredensborg sind im folgenden Werke abgebildet: 
Monumenta Frcdensburgica jussu Friderlci V. erecta. J.  Cle- 
mens stach das Monument Friedrichß V., und 23 andere plastische 
Werke des Künstlers für P. Paar's Reise. Ch. Schule stellte das 
Munument Christian VI. in Kupfer dar, und Terlael lileve stach 
die neunMuscn im Schlusse zu Copenhagen. Unter seinen Büsten 
wurde jene des Conferenzrathes F. A. Müller für dessen Iiunstlsa- 
talog 1796 gestochen.   
Wiedewelt starb zu Cupenhagen 1802- In der wSan-iling ot" 
fortiente Danslte Maencls Portraiter, med Biographier, Iiiöbenh. 
179g, Band ll. 4. ist seine Lebensgeschichte zu lesen. Eine an- 
dere Lebenskizze s. Eclüs nordische Blätter I. II. Leipzig 1304. 
Auch ein Verzeichniss seiner Werke ist beigefügt. Man macht 
ferner auf eine Abhandlung über den Geschmack aufmerksam, wel- 
che Wiedevvelt 1'762 in den Druck gab. P. Als hat sein Bildnis: 
gemalt, und. J. M. Preissler dasselbe gestochen, ful. 
vvledßWßlllg Just, Bildhauer, geboren zu Copenhagen 1677, be- 
fand sich 19 Jahre auf Reisen, und wurde dann lt. Bildhauer am 
alten und neuen Holm zu Copenhagen. In der Petrikirche daselbst 
setzte ihm sein Sohn ein Monument. Starb 1757. Bösler stach 
sein Bildniss in Medaillen , 4, 
Wiedmann , 
Widmann 
und VViodemanu. 
Vvlegünd, Christian Frlßdrlßll, Maler und Iiupfersteciher von 
Leipzig, war Schüler des Malers Oeser, und copirte dann mehrere 
Gemälde der Dresdner Gallerie und des Winlslefschen Cabinets. 
Später malte er Bildnisse in Miniatur, und malte auch historische 
Darstellungen in Ocl. Noch grösser ist die Anzahl seiner Kupfer- 
stiche. welche sich meistens in Büchern finden. Die Bildnisse sind 
yunktirt und gestochen, die Landschaften in Tusclimanier behan- 
delt etc. Andere Blätter sind nach A. Bruuwer, Ostaxle u. s. w. 
radirt. 
Dieser Künstler starb zu Leipzig 1334 im 80. Jahre. 
Wiegand, s. auch Wigand.  
Wlegleb, Johann Hemnch, Maler von Gotha, war Zeichnunge- 
lehrer am k. Pädagogium zu Ilefeld, und starb 1817- 
vvlßgmünn, Rudolf, Architekt und Maler, wurde um 1305 zu 
Adenseu bei Elze geboren, und begann seine Studien in Hanno- 
ver, wo er das Gymnasium besuchte, und alle ]ene Hiilfswissen- 
schalten studirle, welche einem Architekten von hühcrer Bildung 
nothwendig sind. Später besuchte er auch die Akademie in Düs- 
seldorf, wo nicht allein die Baukunst seine Zeit in Anspruch 
nahm. sondern auch die Nlalerei, welche er mit eben so grosscln 
Gliicke übt, als die Architektur. Von seinen tieleu Studien in 
der Geschichte der alten Kunst, worin er den berührixten 0. Müller
        

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