Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833247
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YVidmann , 
Widnmann , 
Max. 
vvidmann, Gar], Maler zu München, machte ligh um 1833 
kennt. Damal; sah man von ihm ein hübsches Bild, welches 
Atelier eine: dürftigen Maler: unterm Dache zeigt. 
be- 
das 
Widmann , Johann, Maler, war um 1580 in Ulm thitig. 
Ein älterer Künstler dieses Namens baute 1558 das Rathhqu. 
zu Annaberg in Sachsen. 
Widmann, JOSGPII, Zeichner und Kupferstecher von München 
besuchte daselbst die Akademie, und entwickelte ein glückliche; 
Talent Er erhielt desswegen eine Pension, um in Stuttgart, und 
dann in Paris seine Studien fortzusetzen. Der Künstler starb aber 
1801 in ersterer Stadt in der Blüthe der Jahre. Seine Copie de, 
heil. {Cäcilia nach Sharp wurde von anderer Hand vollendet. 
1) Cesar d'Estr6e Cardinal de Saint-Exxlxpire, nach F. de Tmy 
und nach Edelink, kl. fol. 
2) Der Schüler von Harlem, 4. 
Wldmann, Lazarus, Bildhauer von Pilaenblieferte rin- Kirchen 
in Böhmen Altäre und Statuen aus Holz und Stein. Auch kleine 
Bilder in Elfenbein und Alabaster finden sich von ihm. Starb zu 
Beneschau 1756, mit dem Rufe eines geschickten Künstlers. 
auch Wiedemann. 
vvldnrnann, Max, Bildhauer und Professor an der k. Akademie in 
München, wurde 1312 zu Eichstädt geboren, wo er das Gymnasium 
besuchte, aber nebenbei auch sich eifrig im Zeichnen übte. Im 
Jahre 1825 bezog Widninann die Akademieder Künste in Miin, 
chen, schloss sich aber später an Schwanthaler an, und arbeitete 
Mehreres unter Aufsicht desselbem-Von 1856-39 lag der Künstler 
in Rom den Studien ob, besonders nach den alten classischen 
Werken der Sculptur, welche ihm eigentlich die Kunstrichtung 
bestimmten, in welcher er seinen Ruf gründete. Im Geiste der 
Antike führte er in Rom einige Reliefs aus, und eine Zelßhllung- 
zum Schilde des Herkules, wie ihn Hesiod beschreibt. Diesen 
Schild modellirte der Künstler nach seiner Rückkehr in Wachs_ 
und ein Gypsabguss kam 1845 durch die Verloosunä des Kunst. 
vereine zu München in Privnthände. Ausser zweien chulwerken, 
eines steinxchleudernden Ajax (1852), und einer (iruppe mit Sam, 
son und Dalila (1855), erwähnen wir unter den fruheren vorzüg_ 
liehen Werken des Künstlers der Statue des Cyparissus mit dem 
Hipsch, und der lebensgrossen Gruppe des Apollo und der Coronis, 
Diese Werke (1845) und lfrl Geiste der Antike erfasst, so wie 
überhaupt auch seine Basreliefs aus der griechischen Mythe und 
Geschichte beweisen. dass sich der Künstler mit ganzer Seele in 
das classische Alterthum versenkt hatte. _Dass er aber auch da; 
Leben in voller Wahrheit zu erfassen weiss, beweisen einige Bii- 
sten, wie jene des. Staaismannes Johann von Mändel in Marmor, 
für die Buhineshalle in München, und die des General von Hey- 
deck, welche er 1844 im Auftrage des Königs Ludwig für die E9. 
stung Ingolstadt in colossalen Verhältnissen in Marmor ausführte. 
An diese trefflichen Büsten reihen sich zwei andere, welche eben- 
falls in der bayerischen Ruhineshnlle ihre Stelle finden werden. 
nämlich jene des Gelehrten und Staatsnianues Johann Georg Her. 
wart und des Malers Christoph Ainberger, beide in Marmor üusa 
geführt, mit streng individuellen lügen, und in jener charalnci-i.
        

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