Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833215
WVickart. 
WVickmann , 
Albert. 
383 
Vvlßkart, Kupferstecher, lebte im vorigen Jahrhunderte zu Prag. Er 
stach mit Schott Tiauergeriiste auf die Fürsten Lubkowitz, Lich- 
tensteiil, und auf clen Grafen Czernin , ful. und gr. fol. 
Ein Matliias Wicliart stach eine Ansicht des lilutters Muri im 
Aargau. 
Wicker, Johann Hßlnrlßll, Iiupferstcclier, geboren zu Frankfurt 
a. A1. 1725, konnte Anthngs als Uhrmacher nur in Nebenstunden" 
zeichnen und stechen, endlich aber widmete er sich ausschliesslich 
der Kunst. Er stach Wappen, Vignetten, Bildnisse u. s. w., wel- 
che ganz mit dem Stichel ausgearbeitet sind, da er nicht vorätzte, 
sondern nur mit einer feinen Nadel die Umrisse in die polirte Platte 
einvitzte. Dann malte er auch Blumen und Insekten in Aquarell. 
Starb 1786-  
Seine Gattin Anna Rosina stach ebenfalls Bildnisse, historische 
Darstellungen , Insekten und Blumen in liupler. 
vvlßlicnbßrg, Peter , Maler aus Schweden, wurde 1808 geboren, 
und an der Alsademie in Stockholm unterrichtet, bis er zur wei- 
teren Ausbildung nachnParis sich begab, wo der Kiiixstler in kur- 
zer Zeit seinen lluf grundete. Er unternahm auch eine Reise nach 
Holland und Belgien, um die 'W'erlsc der älteren Schule jener Län- 
der 7,11 Mudiren, was auf seine Kunstrichtung den entschiedensteil 
Einfluss hatte, da sich seine Werke mit den bessten Erzeugnissen 
der holländischen Schule messen können. Es finden sich Land- 
schaften und Seestiicke von seiner Hand, in welchen sich vollkom- 
mene Naturwahrheit olTenharet, und die bei einer klaren, warmen 
Färbung auch durch sorgfältige Vollendung der Theile erfreuen. 
Besonderen Ruhm erwarb er durch seine Winterlandschaftcn, wo 
Schlittschuhläufer, VOllASSCCXIEII und liindergruppen die schneeige 
Natur beleben. Auch eigentliche Genrebilcler kommen von ihm vor, 
welche ebenfalls zu den schönsten XVerken der neuern Zeit ge- 
hören. 
Wickenberg lebt unsers Wissens nach gegenwärtig in Paris. 
Im Jahre 1842 erhielt er' den Orden der Ehrenlegion. 
Folgende Blätter sind nach seinen Gemälden ausgeführt. 
Das lesende Miitxerchen. L. Sichling sc. 1844, fol. 
L'Hiver, schöne Winterlandnchaft mit reicher Stalfage. Des- 
maisuns fec. Lithographie, qu. fol.  
Wwkert oder Vvlßkürli, A., Zeichner und Goldsclxmid, war um 
1655 in Augsburg thäitig. Ph. liilian stach lll dem genannten" Jahre 
sein Bildnis: nach J. de Pey, 51-. 4. Em anderes Bildniss, Ohne 
Namen des Stechers, rührt wahrscheinlich von ihfn selbst her. 
vvlCkgralll, Georg, Maler von Speyer, scheint eine Reise in die 
'l'ilrhei unternommen zu haben. Es finden sich nämlich radine 
 Bildnisse von Sultan Mehemed, Muhamed IIL, und von den P41. 
schas Ferat, Sinam und Zigala, welche von 1596 -'1Ö05 bei Duul, 
Custos in 4. erschienen. Auf _diesen Blättern steht: Georg Wink- 
gram Spirensis inv. (ider pinxit. 
C. van Mancler kennt einen Jacob VViclaran, welcher Schiller 
des Hans Bocltspergct- in Landshut war. Später kam er nach Ant- 
weryen, wo er Schüler des B. Spranger wurde, welchen er 1565 
nach Paris begleitete.  
vvlükmanfl, Albert, Bildhauer zu ßevlin, ist seit 1855 durch schöne 
Bildwerke in Holz und Marmor bekannl. Sie bestehen in Bildnis- 
sen, {Statum und Basreliels. ,
        

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