Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833087
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Weygandh 
Steh. 
Weykemneyer , 
J oh. 
Heinr. 
und radirte Bildnisse von ihm. Unter letzteren kennen wir jenes 
des Kaufmann J. J. Wochler, foL, und des Rechtsgelehrten G. A_ 
Willnus von Bamberg. Starb um 175i). 
Weygandt, SBbBSUQU, Maler, geboren zu Bruchszil 1760, genoss 
den ersten Unterricht von Carl Eiigelhard, und stand dann ein 
Jahr unter Leitung des Bildhauers Günther. Der Hofmaler Schwei_ 
ckart wollte ihn endlich zum Historienmaler heranbildeii, und schon 
waren vier Jahre verflossen, als der Vater dem liunststutlium ein 
Entre machen wollte. Weygandt verliess jetzt heimlich Bruqllsal" 
und ging nach München, wo er nach einiger Zeit gezwungen] War. 
zum Bruderwerb Bildnisse zu malen. In Augsburg schien ihni dann 
ein besseres Glück zu lächeln, indem P. von Stetten und Branqel. 
sich des jungen Künstlers aniiahinen. Er besuchte diedtkademie, 
und gewann 1781 den zweiten Preis, was den Zunftneid erregge, 
welcher zuletzt in hässliche Anschuldigungen ausartete, wie bei 
Fiissly zu lesen ist. Nach seiner Abreise von Augsburg malte er 
in Wallerstein und Oettingen die fürstlichen Familien, und dann 
portraitirte er in Driesdorf die Lady Craveri mit dein Markgrafen 
von Ansbach. Letzterer ernannte ihn zum Hufmaler, es war aber, 
bei der Uebcrgabe des Landes an Preussen das Patent noch nicht 
unterzeichnet, so dass der liiinsller olinc Pension ausging. EI. 
fand indessen an den Erliprinzen von Huhenlohe in Ingelfingen 
einen Gönner, und erhielt von diesem mehrere Jahre ehrenvune 
Aufträge. Später berief ilin dieser als Hofmaler nach Breslau, wo 
er 1809 bei der Einnahme der Stadt durch die Franzosen weniger 
Nachtheil hatte, als andere Bewohner. Er malte viele Bildflisgr. 
französischer OFfiziere, so wie jenes des Prinzen Jeröme, welcher 
 1807 den Künstler zum Hufmziler ernannte. Allein nach der 1{c_ 
stauration des alten Churhauses war Weygandt in (Kassel wieder 
auf den zufälligen Erwerb angewiesen. "Er malte viele Bildnisse 
da die Bestellungen auf historische Darstellungen spärlich Glllgin: 
gen. Weygandt war aber ein geschickter Künstler, welcher in im 
dem Fache Gutes zu leisten im Stande war. Er starb zu Cassel 132m 
Weygandt, Carl Phedrlch, Maler, wurde 1810 zu Schliichtem 
in Hessen geburen, und machte seine ersien Studien in_ CaheL 
Im Jahre 1854- ging er zur weiteren Ausbildung nach München 
 wo er die Akademie besuchte, und bis 1359 verblieb. Später wen: 
dete er sich nach Berlin. 
Luther verbrennk die päpstliche Bulle, lilh. von VVey-gandl 
qu. roy. fol. ' 
Weyhenmayer ,h s. 
Weylaemeier. 
Weyher , 
Weyer. 
Weykemeyer, Georg Gottfrled, Bildhauer von Ulm, war h, 
Berlin Schüler von Schlüter, und führte nach dessen Wludellen 
viele Statuen, Vasen und Trophäen für die königlichen Schlüssel. 
und Paläste aus. Im lahre 1708 wurde exjßufliiltlllauer, und spä_ 
ter Direktor der Akademie in Herlin. Starb daselbst 1715. Andere 
nennen ihn irrig Weyhenmayer.   
Weykenmcgrer, Johann Heinrich], Bildhauer, geboren zu Uhn. 
1102, arbeiteite viele Jahre in Berlin fiir öffentliche und Privalge- 
bäude. Weyermann nennt ihh Weyhenmeycr.
        

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