Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1833038
Weydmans , 
N-  Wcyen oder Weyer, 
Hermann. 
365 
herriihrt. Es stellt einen bärtigen Orientalen mit dem Bogen dar, 
welcher ein Kind führt, während das Weib ein anderes Kind auf 
dem Rücken trägt. Dieses Blatt ist mit dem Buchstaben W. be- 
zeichnet, aber nicht in jener Form, wie sie Brulliot nach Chrigt 
gibt, sondern so gestellt, dass die sich krhuzenden mitileren Schen- 
kel über die üussercn empor stehen. H. 5 Z., Br. 2 Z. 3 L. 
NßydmältlS, N-g Maler und Radirer. war in der ersten Hälfte des 
17. Jahrhunderts in den Niederlanden thätig. Seine Blätter sind 
sehr selten. 
1) Männer und VVeiber an der Tafel schweigend, rechts im 
Grunde Spieler. Durch die Fenster und andere Oelinungen 
sieht man biblische Scenen. Unten im Rande: Sicut autem 
erat in diebus Noe etc. Ohne Namen, aber im Machvrerk 
jenem des Weydmans ähnlich. qu. fol.  
 2) Ein Charlatan, welcher die Stirnwunde einer Frau sondirt, 
während links der Bauer ihr den Kopf hält. Halbe Figur. 
Loupt loopt met groot verblyden etc. N. Weydmans inv. et 
fec.  Bei Weigel 3 Thl. 
In Walker's Painters etchings ist eine Copie dieser Blattes. 
3) Das Weib, welches den betrunkenen Mann führt. Och 
 liuer Gyb laet uns tuyswaerts gaengen etc. N. Weydmans 
inv. et fec., 8- . 
(i) Ein grosser Stadtplan mit Wappen und Figuren. In der 
Luft NGUTghUIIIJG Seltenes Blatt. N. Weydmans fec., gr. fol. 
vvßydnliiller, Johanna Ellstllilßllll, geborne Krüger, Malerin, 
wurde 1725 zu'Sorau geboren, wo ihr Vater und Lehrer Hofme- 
ler des Grafen von Promnitz war. Sie malte Bildnisse. histori- 
sche Darstellungen, Thierstiicke, und Blumen und Früchte auf 
Glas. Diese YVerlse fanden in Mannheim und München viele Ver- 
ehrer, und auch in der Gallerie zu Dresden wurde eine Reihe 
solcher Malereien und Pastelbilder aufgestellt. Im Jahre 1771 er- 
nannte sie die Akademie daselbst zum Mitgliede, und Q8011 starb 
die Künstlerin.  
Weyen oder Vveyßr, Hermann, Iiupferstecher und Kunsthänd- 
ler, war um 1626  50 in Paris thätig. Es finden sich viele Blät- 
ter mit seiner Adresse, worunter mehrere von ihm selbst herrühren 
sollen. Für seinen Verlag arbeiteten G. Cherpignon, J. Falk, L. 
de la Hix-e, Poilly, Natalis etc. Auf einigen Blättern deutet aber 
 seine Adresse auf einen "späteren Abdruck, wie dies: mit dem 
Abendrual des Herrn von Natalis der Fall ist. Folgende Blätter 
gehören zu den besseren. 
1) Maria liebkuset das Jesuskind, halbe Figur nach L. de la 
Hyre. Weyen exc., gr. fol.   
 2) Maria mit dem Rinde auf dem Schoosse; vor ihr Elisabeth 
und Johannes mit dem Lamme. Nach Jakob Stella. Weyen 
exc. qu. fol. 
S) Die Geburt Christi. H. Weyen exc., 8. 
lt) Die Anbetung der Könige, Cupie nach A. Diirer von N. 
Cochin. H. Weyen exe- 
5) Die Taufe Christi, gut radirt. Hernmn Weyen exc., qu- 8- 
6) Christus vor Caiphas. H. WVeyen exc._. fol. 
7) Die Leidensgeschiehte des Herrn, 1:1 Blätter nach J. Callot. 
Herrn. Weyen exc., 12.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.