Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832832
Wktterling. 
Yvctzel , 
Johann 
Jakob- 
345 
 Willmes glaselbst ein {igurenreiches Gemälde mit einem Opfer- 
fest. Bezexc net: Id Wut. 
Dieser Künstler ist wahrscheinlich mit; Jakob de Weth, wel- 
chen lmmerzeel III. 231 Ohne Zeitangabe nennt, Eine Person. 
Der genannte Schriftsteller sagt, dass man durch die biblischen 
Bilder seines de Weth aii Rembrandt erinnert werde, welchem er 
aber weder in der Färbung, noch in der Wirkung gleichkomme. 
21m1 legt dem J. cle VVet eine seltene Radirung bei. G 
Wius lteformatiouis Culuniensis. Zu Ehren und ewi er_ ß- 
cliichtnviiss derjenigen dnpferer Herren und Männer aller Wält vor- 
gestellt, welche ihre getrewe Hündetahn das Guttseelige Reforma- 
tiuns WVerk in  Cöln Anno 1680 herzhaft geschlagen haben.  
Die allegorische Darstellung beschreibt Merlu ausführlich. Links 
thront die Gerechtigkeit, über ihr schwebt der Friede uml die 
Eintracht, Merkur treibt die Geister der Zwietracht vo_r sich her, 
und über der Grup e {lie t ein scheusslicher Drache; In Mitte 
des Grundes erhebtpsiieh clgs Rathhaus. Das Blatt ist mit den Ver- 
sen im Rande und der Typeniiberschrift, gr. ful. 
Die liupferplatte ist C) Z. hoch, _und 9,1 Z. breit. 
Wetterlmg, Maler, geboren zu Stockholm 1796, war Schüler Von 
IYihlcranz, und erlangte den Ruf eines geschickten Künstlers. Er 
nmcme sich durch Landschaften und Genrebilder bekannt. Im 
Jahre 1355 gab er mit Boye folgendes seltene Werk heraus: Iiiongl. 
Suenska Museum. Samling at Contur-tecliningen etc; 3 Hatte mit 
72 Umrissen, welche vun den Herausgebern radirt sind. Stock- 
holm 1821, 8-  
VVGHSIEIH, Frledrlßh , Maler zu Baself vi-urde ilaselbst 1687 Mit- 
glied der Zunft zum Himmel. E. Sehalch, P. Scheuk, J. J. Thuuri. 
neiser u. A. stachen Bildnisse nach ihm. .  
Vvßtzßl, AIIKOII; liupferstecher, arbeitete um 1700. Er radirte Bild. 
nisse.  
VVCEZGl, JOlIHIID Jakob, Zeichner und Landschaftsmaler, wurde 
173g 111 Hirslanden bei Zürich geboren, und hatte schon als Knabe 
Lust zur liiunst, so dass man ihn 1794 bei Heinrich Bleuler zu 
Feuertlialen in die Lehre gab. Bleuler trieb damals mit colorir- 
teri Schweizerpruspelaten einen Handel, und somit benutze er 
den Schüler sogleich zum Culoriren mit Dechfarben, ohne für 
den Zeichiiungsunterricht zu sorgen. Wetzel konnte daher nur 
in Nebciistunden zeichnen, und sah bei Blculer seinen Zweck 
verfehlt. Nach vier Jahren nahm ihn Johann Walser in Herisau 
auf, welcher eine ähnliche Anstalt hatte, wie Bleuler. nur dass 
 in derselben weniger labriluxiässig gearbeitet wurde. Wetzel fand 
bei Walser mehrere gute Künstler, wie Lory sen., Catel, Eichler 
etc., welche fiir seine Rechnung die bekannten Ansichten von Pe- 
I tershurg und Moskau fertigten. Diese Männer gingen dem jun- 
gen Wetzel mit gutem Bath an die Hand, und hatten auf seine 
weitere iftushilrlung grossen Einlliiss. Lory ertheilte ihm auch Un-. 
terricht im Zeichnen, so dass der ColurisVVVetzel bald im Stande 
Ü", kleine Landschaften in Gouache zu malen. Bilder dieser AN 
 fanden damals grusseu Beifall, den meisten Nutzen zog aber Wal- 
ser mit seinen colorirten Prospekten. Wetzel verlebte eilf Jahre in 
Haniel"; und widmete ihm seine meiste Zeit, und auch 1111611 der 
1399 erißlgten Auflösung- des Instituts strebte er noch nicht nach
        

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