Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832827
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WVestphalen , 
Jnrenus 
Wet , 
Jnkub 
ten (lanuals den Chor der Pfarrkirche wölbcn lassen. H. von Schleh 
nitz nennt den Künstler Werkmeister seines Herrn, des Churliir, 
stcn Ernst von Sachsen. 
Westphalen, Jarenus Xvon, s, J, vmfsoest, 
VVCSXFÖH], Jany, Miliev, iihte in der zweiten Hälfte des 18. Jahr. 
hunderts seine liunst in Stnclibuhn, und hielt sich auch in amlm 
ren Städten auf, C. F. Szölzel stach nach ihm das Bildniss des 
Königs Gustav 111. von Schweden. H. Lips stach die Purtraile des 
Dichters Imdwvig Theobul und der Albina Iiosegarten, für die Gq- 
dichte desselben, Leipzig. 1798, 8.  
Westvalmc, Haine, Maler, war um 1468 in Brügge thiitig. Vg], 
L. de Laburde, Esnai, etc. p. 69. Er. stammt wahrscheinlich au; 
Westphalen. ' 
VVBSIWOOÖ, Charles, Ilnpferstecher zu Lonäon, ist durch zahl- 
reiche landschaftliche Blätter bekannt, welche in illustrirten Wer. 
laen vurliunlmen, wie in Brucliecluxfs Alpenpägsen, in den View, 
uf cities anrl sceneryin Italy, France and Switzerland, by J. Pruut 
and J. D. Harding, gr. 8„ in Tumhlesuxfs Thames, 4., in den 
heepsalaes von 1857  53 (Thierstiiclie nach E. Landseer), in 
Ileatlfs gullery of Britisch Engravings. London 1830 H1, gr. 8, 
Von einem J. O. Westwuud haben wir ein Prachtwcrk mit fah 
higcn und reichen Abbildungen: Illuminateil illustralions of  
Bible. Copicd from select lMss. of the Miahlle-Ages. Willx de- 
scriptive Letter-press. London 18'146, 49. 8- 11ml   
VVOIZ oder VVCUI, Emanuel de, Maler von Hamburg, war in Am_ 
sterclam Bcmbranclfs Schüler, und nannte sich da gewöhnlich 
 E. de VVett, obgleich er Diiwett heisst. S. daher E. Düwctt, 
Er darf nicht mit Emanuel de Wittc verwechselt werden. 
VVCE oder VVBICB, JOhHUII de, Mgler, gclvoren zu Hamburg 
1630 (nach anderen 1617). war in Amsterdam Schüler von Ren-h 
hrandt, und blieb längere Zeit in Holland. Er nannte sich rla J. 
de XVet, obgleich er eigentlich Diiwett heißt. Dieselbe Veriincle- 
rung des Namens erlaubte sich auch sein Brucler Emanuel: Malt- 
rares s.  DiiivettJ Er hatte einige Söhne, welche wir nicht na- 
 mentlich kennen. Sie copirten seine und des Bruders YVerke. 
 Unter dem Namen J. de Wet radirte J. Ph. Lenihke eine Vey. 
laiitidigutig an die Hirten nach ihm, qu. 8. 
 Anderwiirts wird dieser Künstler irrig-J. de Weet genannt. l 
TVVOII otler -VVCUI, J3k0l3 de, Maler, wahrscheinlich der Sülln 
des Johann dc Wett, welcher eigentlich Diivvett heisst, wurde 1677 
bei der Mulergilde in Cöltt eingeschrieben, und lebte lange Zeig 
in dieser Stadt. lYlerlo (Kunst uucl Künstler in Cöln) sagt, dass 
er mit Vorliebe den Brand von 'l'1'0jil. 11ml Pharazfs Verfolgung 
der lsraelitexl durch das rothe lYIeer gentalt; habe. Diese Bilder 
sind gewöhnlich sehr flüchtig behandelt, und leiden au, einer wi- 
derlich unreinen Färbung der Fleischtheile. Duch begegnet man 
auch solchen, denen es nicht an Klarheit und WVzirme des Culorits, 
au Fleiss der Ausführung und pikanter Wirkung fehlt. Solche 
Bilder erinnern an Rernbrnntltfs Schule. Hr. Merlo in Cöln be- 
 sitzt eine schöne Anbetung der Hirten von ihm, und der Maler
        

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