Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832401
302 
W ein er , 
Christian 
Gottlieb. 
WVerner , 
Franz. 
Beweis nennen wir die Ansicht eines byzantinischen lfilosterhofes in 
Sicilien; mit einem wohl beleibton Prior, der einen Brief lieät. 
während ein junger Möneh den Inhalt zu erspähen sucht. Dieeqg 
treffliche Bild malte der Iiiinstler 13514 für den König Ludwig vun 
Bayern, und es wird in der neuen Pinakothek zu München SCIIIQ 
Stelle finden- Die Oelmalereien machen bisher nur den kleineren 
Thcil seiner Werke aus, sehr zahlreich sind aber die Aquarellen. 
Er lmmxnt hierin an Kraft der Farbe den Engländern und Frau, 
zuseirgleich, und iibertriWt sie an Präzision der Zeichnung. Sel. 
um sieht man bei einem liiinstler einesolche Leichtigkeit des 
Schadens, und solche Ausdauer im Arbeiten vereint, wie bei Wer- 
ner. Im Jahre 1839 Verlies: er Italien , und kehrte nach einigem 
Aufenthalte in München in sein Vaterland zurück. 
In seiner früheren Zeit hat VVerner auch lithogrnphirt. Wir 
nennen von ihm 6 Ansichten vom Schlosse Eythra in Sachsen, dann 
12 andere Blätter mit Ansichten von Greito 1828. In den Jahr- 
gängen der Chronik des sächsischen Iiunstvereincs sind Blätter 
mich seinen Zeichnungen railirt. 
Werner, Chrlgtian Gottllel), Iiupfersteeher, geboren zu Zwi- 
ckau 1752, war Schüler von Buetius, und zeichnete sich besonders 
als Schriltstccher aus. Doch radirte er auch Landschaften und Pro- 
spekte, welche frei und malerisch behandelt sind. Starb zu Dres- 
den 1789. 
1) Brustbild eines jungen Mannes in orientalischer Kleidung. 
C. G. Werner fecit. C. A. Grussmanxl exc. A. V. Diese: 
Blatt trägt die Nr. 8, und gehört daher zu einer Folge, lil. 4. 
2) Die Näherin, Copie nach  Jeaurat 1758, lal. 4. 
5) Malerische Ansichten aus der Gegen-d von Dresden und 
Meissen, dann an der Elbe. 8 Blätter. P. Prupsthcyn del. 
C. G. Werner sc. Thjele am, gr. qu. fol. 
(4) Vier Blätter mit perspektivischen Ansichten von Dresden und 
Mcissen. Propstheyn del. C. C. Thiele exc. C. G. Werner 
sC- 1708- 
vvßfnßr, Christoph, Miniaturmaler von Dresden, machte sich 
durch Bildnisse bekannt. Starb zu Dresden 1786 im (39. Jahre. 
Werner, GhrlSlZOPh JOSBPh, Maler, der Sohn des berühmten 
Joseph VVerner, widmete sich in Berlin der Hunst, und heim. 
thete 1705 die Malerin Anna Maria l-layd, welche 1721 als Huf- 
malerixl nach Dresden berufen wurde. Er folgte ihr nach eini- 
er Zeit ebenfalls dorthin, imd ivurde 1728 sächsischer Huhnaler. 
iieide Gatten malten Bildnisse in  lind Dliniatur. J. Tscher- 
ning stach nach unserm huustler die Bildnisse des Grafen Casi- 
mir von Wartenberg und des preussischen [Vlinislers Georg von 
Berchem. Starb zu Dresden 1750 im 80. Jahre. L. Zucchi stach 
äein Bildniss, welches Anna lYIaria Werner gemalt hatte. 
Sein gleichnamiger Sohn, gewöhnlich Joseph genannt, war 
Hofmaäer in Warschau. Er malte Bildnisse in Miniatur. Starb 
um 17 5. 
Werner , 
Franz 
Tamm , 
Tamm. 
Werner , 
machte 
FFÜÜZ, Maler, geboren zu 
scme Nullen an der Akademie 
Bfüäätl in 
lll Wxen , 
Mähren 1770, 
und lioss sich
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.