Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832388
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WVernmth . 
Friedrich. 
Heinrich 
Werner , 
meyews Standrede auf Madai, Halle X780, ßbgebildet. Die zweite 
schreibt Bolzenthal in den Skizzen zur Kunstgeschichte dem F, 
W. Wermuthju, und nach Fiissly ist sie nach einem Bildnisse 
in Wachs von H. F. Wermuth auf Veranlassung der Freunde Klop- 
stocks geprägt. 
Wermuth, Heinrich Friedrich, Medaillcur, wurde 1702 zu  
 tha geboren. und von seinem Vater unterrichtet. Er bossirte Bild- 
 nisse in Wachs, deren er sich bei seinen Arbeiten in Stahl be- 
diente, Unter letzteren erwähnen wir die Medaille mit dem Bild- 
niSSe August III. von Sachsen, und seiner Gemahlin. Wermuth 
wurde 1754 k. Münzschneider in Dresden, und starb daselbst 1744. 
Wermuth, Maria Juliana, Malerin, die Tochter des Christian 
Wermuth, wurde 1092 zu Gotha geboren. Sie erwarb sich durch 
Emailbilder Ruf, und soll auch Stempel in Stahl geschnitten ha- 
ben. Lebte noch 1754 als Gattin des Secretairs Wachler. 
Werne, Claux de, s, Vouzonne, 
Werner: Adam B-Üdülph, Medailleur, der ältere Sohn des Peter 
Paul Werner,.und Schüler desselben, hatte den Ruf eines geschick- 
.ten Künstlers. Eines seiner früheren Werke ist die Medaille mit 
dem Bildnisse des Hunstliebhabers Joh. Gg. F. von Hagen von 1742. 
Auch noch andere Bildnissmedaillen finden sich aus diesem De- 
cenmum von ihm, wovon die Reverse meist von seinem Vater, oder 
von Oexlein herrühren. Später wurde Werner Hofxnedailleur und 
Munzeisenscheider in Stuttgart. Fr schnitt in dieser Eigenschaft 
die Bildnisse zu den Thalern und Zwanzigern. Starb um 1770. 
Werner, Anna Maria, geborne Hayd, war die Gattin des Chri- 
stoph Joseph Werner, und eine geschickte Miniaturmalerin. Sie 
malte in Berlin viele Bildnisse, deren Busch, Gübel u. A. gestochen 
haben. Später (1721) liess sie sich in Dresden nieder, wo sie 
Zeichnungen für Le Plat's Recueil de Marbres antiques de Dresde, 
(1755) fertigte. Auch das Titelblatt mit dem Bildnisse des Königs 
August II. von Polen in allegorischer Einfassung 1st von ihr ge- 
zeichnet. Berningeroth hat es gestochen, gr. fol. Ihre Zeichnun- 
gen sind schön getuscht, und darunter findet man auch Bildnisse. 
Das Portrait ihres Gatten hat L. Zucchi gestochen. S18 starb um 
1755.   
WCITLGP, Anton, s. Hans Werner von Nliinchen. 
Werner: Garl, Zeichner und Maler, geboren zu Leipzig (nach An- 
 deren zu Weimar) 1808, machte seine Studien unter Professor 
Schnorr in Leipzig, und begab sich 182g zur weiteren Ausbildung 
nach München. wo seine Bilder bald Aufsehen erregten. Man sah 
mehrere derselben auf dem Kunstverein ausgestellt, evvöhnlich 
Landschaften mit Architektur, wozu er die Motive theils in Prag, 
theils in München selbst genommen hatte. In der Technik der 
Oelmalerei hatte er aber in München noch nicht volle Sicherheit 
erlangt. seine Zeichnungen "aber gehörten schon damals zu den 
Scllßnßten und geistreichsten malerischen Erzeugnissen. Sie sind 
theils mit der Feder umrissen und getuscht mit röthlichen Lichtern, 
theils in Aquarell behandelt. Im Jahre 1851 verliess Werner Mün- 
'chen, und machte zunächst in den sächsischen Landen Studien. 
Diese bestehen in Zeichnungen nach älteren Baudenkmäler-n in
        

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