Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832361
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NVcrko. 
XVerlin 
oder 
YVörIin , 
Zachm-ias. 
Werlnher von Tegernsee,  wemhu, 
WerkÜy IWIaIer in VVien, ist uns nach seinen Lebensverhältnissen 
unbekannt. Im Iiuustblatt 1817 heisst es, dass von ihxn eine grusse 
Landschaft mit alttestamentliclner StafTage für die Gallerie des Bel- 
vedere angekauft wurden sei. 
Werlßtätter: Bßttedlllll, Maler, war um 1658 in Salzburg thii- 
tig. Er malte Prospekte der Stadt. 
vverle: Hans, auch Wiirl, Wehr], VVernl und Werlin gewinnt, 
Maler von München, trat daselbst 1594 bei Sigmund llabeustreil: 
in die Lehre, und erfreute sich als der Sohn eines Beamten der 
 Unterstützung des Herzogs Wilhelm V., welcher ihn nach erstan- 
dener Lehrzeit in seine Dienste nahm. Er erhielt das Quartal 02 fl. 
30 kr,. wie wir aus einerZahlungsliste des Herzogs ersahen. Nach 
der Abdankung dieses Fürsten (1598) nahm ihn Herzog Maximi- 
lian I. in seine Dienste, welcher den Künstler dem Peter Canditu 
gleichstellte, indem beide einen Gehalt von 400 fl. bezogen. Im Jahre 
 1000 malte er das Altarbild in der neuen Hoflsapelle der Maximi- 
lianischen Residenz, und erhielt dafür 500 fl. Für das Bildniss 
lMaximiliaifs, welches er 1601 malte, wurden ihm 40 fl. bezahlt. 
 Dann musste er auch Bildnisse alter Fürstenpersonen copiren. 
VVir fanden in den Akten des k. Reichs-Archiv-Conservatorium 
angegeben, dass ihm für vier solcher Copien 56 fl. bezahlt wur- 
den. Werle wurde viel beschäftieet, so dass der Künstler Gesellen 
halten musste. Einerider geschicktesten unter diesen war Georg 
Fuerthuber. In den Personalakten des genannten Conservatoriums 
heisst der Künstler 1610 bereits VVerle senior, er war aber noch 
1620 thätig. Damals nahm er den Bartolome Wanseller in die 
Lehre. Bei dieser Gelegenheit wird er im Zunftbuche fürstlicher 
Cammermaler und Architekt genannt. 
Gleichzeitig mit diesem Künstler lebte ein David oder Hans 
David Werle von Meminingen. Dieser erhielt 1605 für ein Bild- 
niss des Herzogs Maximilian I. 15 fl. Im Jahre 1010 überreichte 
er dem Pfalzgrafenbei Rhein und Herzoge von Bayern ein histo- 
risches Gemälde. Im Jahre 1622 erscheint er als Hofmaler des ller- 
Zogs Albrecht. Er könnte der Sohn des Abraham Werle oder Wer- 
lin gewesen scyn, welcher nach C. Schorer (Chronik von lvlemmin- 
gen S. 115) 15g2 eine Missgeburt abgemalt hatte. Die Mulichner 
oknlsehriftsteller keimen die genannten Werle nicht, obgleich 
diese Künstler unter lYIaximilian I. viel beschäftiget wurden. 
VVßFlG, G3, Maler, war um 1715 in Brünn thätig. Er malte histo- 
rische Darstellungen, berücksichtigte aber immer mehr die Archi- 
tektur, als die Stailiage. In der Sammlung des Grafen von Salm 
war von ihm ein Bild, welches Christus vorstellt, wie er im Tempel 
lehrt. G. Werle fecit 1715. 
Er war Lehrer des D. Grau. 
i. In Znaim lebte (1858) ein geschickter Bildnissmaler J. Werle. 
Vverllll, Hans, s. Hans Werle. 
Wcrlin oder Wörlin, Zacharias, Iiupferszpeher, 
17. Jahrhundert zu Nürnberg. Er hat scul cxgenzes 
stachen, fol. 
arbeitete im 
Bildnis: ge-
        

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