Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832274
Werd , 
Hans 
Bnprecht 
VO D. 
Wertmiiller , 
Heinr. 
289" 
dankt er auch seine Ausbildung als Künstler, da ihm, nur 11111-15 
Zeit der Besuch der Akademie in München gestattet war. Ei- zierte 
viele Gefässe mit Gemälden, namentlich mit Landschaften und 
Thierstücken. Der berühmte Service des Königs Ludwig, welcher 
eine ganze Gallerie von Schrnelzmalereien bildet, und jetzt im Erd- 
gesehosse der k. Pinakothek aufgestellt ist, zählt mehrere Gemälde 
von WVerlmex-ger. Er copirte die schönsten Thierstüche nach Ge-_ 
mäldeil dir genannten Pinakothek aufPorzellanplatten von bedeu- 
denter Grösse, und lieferte damit wahre Meisterwerke dieser Art, 
da sie eben so correlit in (ler Zeichnung als brillant in der Fär- 
bung sind. VVerbcrger malte abeiwnehenbei auch trefiiliche Thier- 
stiiclie in Oel, uxeistexis Füchse und Federvieh nach der Natur. 
Mehrere dieser Gemälde wurden vom Kunstverein in lYliinchen an- 
gekauft, und gingen durch die Verloosungen in verschiedene Hände 
über. Seit etlichen Jahren rnalt der Hiinstler ausschliesslich in Oel, 
da seine geschwächten Augen fiir feine Schmelzarbeiten den Dienst 
versagen. Seine Oclbilder sind aber mit sicherer Hand ausgeführt, 
und noch immer fleissig vollendet. Sein Wohnort ist Nymphen- 
hurg. 
LIED. 
1 
Werd , Hans Buprecht von, Maler, wg]: 
tig. Er malle in Miniatur und auf Glas. 
1480 
Wien thü- 
in 
Werd, NICOIIIUS V00, Kupferstecher, war um 1670 in Leyden 
thätig.  
 Jacob Boehme. Philosophus Teutonicus. Brustbild mit gekreuz- 
ten Händen, in allegurischer Einfassung. Desiderius Stierhout van 
Leyclen del. N. van Werd. sc. 1077. A. Welikcr exc. gr. fol.  
Dieses Bildniss ist sehr selten.  
Werden , 
Jacob 
Van 2 
Weerden. 
Werdrnüller , 
Adolph: 
Wertmüllcr. 
VVerdmüller oder Wertmüller, Heinrich, Maler von Zürich, 
war der Sohn des berühmten Ingenieur-Obersten Johann Georg 
Werdmüller, welcher um 167i) sich durch die Befestigung der Stadt 
Ziirhzh und durch die Wasserleitung auf den Liuclenhof Ruhm er. 
warb. Heinrich war ebenfalls in der Architektur erfahren, guwie 
seine Brüder Cunrad und Jakob, wovon der letztere von 1635  
89 in Frankfurt mehrere Schriften über Iiriegshaukuiust herausge- 
geben hatte. Heinrich Werdmüller malte nm,_1680 Schlachten und 
Landschaften, welche sehr geschätzt wurden, aber selten gevvor. 
den sind. Man will sie den Werken eines llVIola und Gmmaldi 
gleichsetzen. . 
J, Meyer radirte nach ihm sechs Reiterschlachteil in van der 
lVIeuleNs Geschmack, qu. fol. Man muss diese Blätter vpn ei- 
ner kleineren Eulge mit Reiterschlachten unterscheiden, schmal 
gr. qu, 8. ' 
 Ein Schweizergeneral VVertmiillcr radirte in Hollark Manier 
ein _Titelhlatt zu einem Fortiiicatiianswerk, welches links nm Siiu- 
lßhluss zwei nivellirende Militärs vorstellt, rechts eine Festung 
zelgtv (111- 8. Dieses schöne Blatt tfiigrden Namen Wertmüller,  
Welche? Wahrscheinlich auf die Erklärung Füsslfs hin zum Gene- 
ral gemacht wird. Füssly hatte liuncle von einem Abdruck auf 
wßlCllem handschriftlich steht: General Wertzniiller fecit Zürig, Con- 
Tad Meyer exc. Eine solche Darstellung könnte auch der oben 
NaglersTIünstler-Lex. Bd. XXI. . 19
        

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