Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829617
senliallßß ßrzßgeii. Hier war für guten Unterricht gesorgt, und 
da Yrydaälciitscliiedenc Neigung zur Kunst offenbarte, wurde er 
rllem dlährlivl nlten Jmäehrguriian übergebenä NachLeiiiiger Zeit nahm 
im ß 01' . um ert an uute sse "tu i'- 
und nach der Natur zeichnete. lP. Wfivanellrlerigeneiiiai-lläteeiiliiiodaliihli 
niit den Anfangsgriinden der Iiupfersleclierkunst bekannt, bis er 
endlich zu R. Viulieles kam, bei welchem er fünfJahi-e zeichnete, 
iitzte und in der Grabsticlielinanier sich übte. Das erste Blatt, 
welches er stach, ist eine Copie des Battenfängers von C. Visschei" 
Hierauf stach er zwei Platten nach Aquarellzeichnuugeii von Ja- 
cob Buys: Het Huisselijk Genoegeii, und Het Ouderlyk Gevoel. 
Das erstere dieser Blätter wurde von der Gesellschalt der schönen 
Künste gekrönt, und das andere stach er im Auftra e des Re en- 
ten der Renswoudßclien Stiftung. g (g 
 Jetzt trat Vrydag als selbstständiger Künstler auf, und lieferte 
eine bedeutende Anzahl von Blättern, deren mehrere in Druck- 
werken vorkommen, wie in_ Stollbergfs Reisen, in den NPafei-eeleii 
van de Staatsomwencleling in Franliriik, von  Allart herausgg. 
geben. Im Jahre 1801 ubernahm er in Amsterdam ein Handelsgeschiilt. 
dMarcigs stach das Bildniss dieses Künstlers. Er starb zu Arn- 
ster am 1 22. 
i) Prinz'Wilhelin I. von Nassau, nach J. Buys, fol. 
2) Het huissclijk genoegen, nach der Zeichnung von J. Buys. 
5) Hat ouderlijk gevoel, nach ilemselbeig. 
4) Der Battenfänger (de Rotteuian), Copie nach C. Vissclier. 
5) Het Vryiheidstteest met Ffallkflik, nach J. liuijper, qii.  
6) Het_ Alliantieleest met Franlirijk, nach demselben, qu.  
Diese beidemßlätter sind in J. Allarfs Tavereelen van ile 
Sfaatsomwenteling in Franlirijk.  
7) beclis Ansichten von Thuren der Stadt Amsterdam, nach 
B, Vinkeles Zeichnungen. 
Vrye (Vrqe  Arlrwn de, Glasmaler, war Schüler der beiden 
Crabeth, und arbeitete von 159i;  97 in Gouda. In dem erste- 
ren Jahre malte er das Wappen der genannten Stadt in den Fen- 
stern des Schiffes der Jqhanneskirche. Ein anderes Fenster emiiide 
dieser Kirche enthält die Wappen der 11; zu Durtrecht geiörigcim 
Ortschaften, welches 1597 die Bürgermeister von Dorn-echt gestiftet 
hatten. Dieses Fenster, nach der lateinischen Inschrift ein Denk- 
mal der gegenseitigen Freundschaft beider Städte, ist unter dem 
Namen: Pucelie de Dortrecht bekannt. In dem YVerke: De Giasen 
tot Gouda, sind vier Fenster von ihm genannt. 
Vrye, Dirk de, Maler von Gouda, wird von Descamps und Pio- 
rillo unter die Schüler van Crabeth gezählt, und da er schon um 
1550 gearbeitet hatte , könnte er der Vater des obigen Adrianseyn. 
Er unternahm viele Reisen, und hielt sich lange Zeit in Frankreich 
auf. Nach seiner Rückkehr malte er 1581 die Bildnisse der 
Bürgermeister in Gouda mit allegorischen Beiwerlien. Dieses Ge- 
mälde sah Descaxnps noch auf dem Rathhause der Stadt. 
Vrymoßt, l, Maler, war um 3784 in F-Iollband thätig." E; 611603 
sich schöne Landschaften von llnu. Sexne Lebensvexhaluxxssc sm 
unbekannt. _  
Vtewael , 
oder 
Vtcnwael , 
Ilytcnwacl.
        

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