Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832205
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Wendier. 
Wen ezj anow. 
begab sich der Künstler nach Warschau, wo er viele Bildnisse 
malte. Auch in Cassel fand er Aufträge dieser Art, malte aber 
überdiess historische Darstellungen und Genrebilder. 
vvendlef, Maler, war in den ersten Decennien des IQ. Jahrhun- 
derts thätig. Er Inaite Landschaften mit StaHagß, besonders aus 
dem tyrulisehen Alpcnleben. 
Wendlgßr, Sßbastlan , Maler zu München, kommt in Zunftzet- 
teln vor. WDVUD Lipuwslsy keine Runde hatte. In einem solchen 
von 1546 steht er. bereits unter den Meistern, und war noch 1561 
thätig- Einmal wirder Wastian Wendiger genannt.  
Wandler, Friedrich llIOTlZ, Maler, geboren zu Dresden 1315, 
begann seine Studien an der Akademie daselbst, und begab sich 
dann zur weiteren Ausbildung nach München. Er widmete sich 
Anfangs der Historienmalerei, und verfolgte die Richtung des P. 
Cornelius, machte sich aber in der Folge durch Genrebilder be- 
kannt, deren Einige zu den schönsten Erzeugnissen der modernen 
Schule gehören. Im Jahre 1845 zählte man ein Bild, welches un- 
ter dem Namen des unerwarteten Schreckens bekannt wurde, zu 
den I-lauptwerken der Ausstellung in Dresden. ' 
Wendllng, AlOIB LüdWlg, Maler, geboren zu München 1811, 
der Sohn des Kaufmanns und Magistratsrathes Ch. Wendling, be- 
suchte in seiner Jugend die lateinischen Schulen, hatte aber von 
jeher grössere Neigung zur zeicbuenden Kunst. S0 ClISS Er Zlllßlll 
dieselbe zur Lebensauf abe machte. Er besuchte die Akademie in 
München, und ging rgnn zur weiteren Ausbildung nach Italien, 
da er mit einem Stipendium be liickt wurde. Aus der Zeit seiner 
Rückkehr stammen einige Darsteilungen aus dem italienischen Volks- 
leben in Oel gtmalt. Er hatte aber schon früher Ucbung in der 
Malerei erlangt, so dass ihn 1835 Folz bei der Aussclnnückung 
des Seryice-Zimmcrs der Königin im Iiönigsbaue der Residenz zum 
Gehiilfen wählte. Die Mehrzahl seiner Werke besteht in Darstel- 
lungen aus dem italienischen und deutschen Vollssleben, und in 
Schlachtbildern.  
Im Iiohlefs Münchner-Album. München 1311, ist eine Origi- 
nal-Lithographie von ihm, die Heimkehr betitelt, gr. fol. 
Wendt, Carl Friedrich, Edelsteinschneider zu Berlin, wurde um 
1760 geboren, und zum Bildhauer herangebildet. Er schnitt VVap- 
peu und Bildnisse in edle Steine, und hinterliess auch tretlliehe 
Arbeiten in Glas und Iirystall. Einige seiner Gefiisse sind mit my- 
thologischen und historischen Darstellungen geziert. 
Wendt war Hof-Stein- und Glasschneider zu Berlin, und scheint 
um 1810 gestorben zu seyn. 
Wendt, Friedrich, Maler von München, der Sohn des geheimen 
k. b. Hofrathes Dr. Ch. v. Wendt, besuchte um 1858 die Akade- 
mie seiner Vaterstadt, und widmete sich der Historienmalerei, machte 
"sich aber in der Folge durch Portraite- bekannt. Er malt deren in 
Oel und Wasserfarben. 
Einer! Max v. VVendt fanden wir 1846 unter den Geurema- 
lerln Münchens erwähntl In München lebt ein Lieulenaxlt dieses 
Namens.  
Wcxxezjaznnv, 
Vcnczianuß".
        

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