Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832178
Welterus. 
SVendeImIxIh , 
Jakob. 
279 
Cöln. Titel zu dem Buche: Gölns Cameval wießr war, ist und 
seyn wird. Cöln 1840. Lith. von Baum. 8. 
Die Decoration des Gürzenich. Erinnerung an die Carneval 
von 1335 in Cöln. 5 Blätter in einem Hefte, gez. von Welter- u. A, 
Iith. von D. Lcvy (Elkan), qu. 4. 
vvßlterus; Bildhauer zu Cüln , von Fahne (diplomatische Beiträge 
S. 59) irrig Waltelm genannt, kommt unter dem Jahre 1522 im 
Buch vvClericorum portaeiß des Schreins Columba (Archiv der Bau- 
hiitte) unter dem Namen wWelterus incispr ymaginumu vor. Unter 
dem Jahre 1543 erscheint eine Belle filia Welteri incisoris imagi- 
mlm, so dass die Zeit seiner Thätigkeit festgesetzt ist. Fahne will 
ihm die Apostelstatuen im Chore des Domes beilegen, wofür Merlo 
(Kunst und [liinstlcr in Cöln) keinen hinreichenden Grund findet. 
Dass Welterus Statuen gefertiget habe, beweist aber der Bcisatz 
lucisor imaginum. Er war kein gewöhnlicher Steinmetz. 
Welzel, Clemenä, Edelsteinsclmeider zu Berlin, wurde um 1780 
zu Friedrichsgrund in Schlesien geboren. Er schnitt Siegel und 
Bildnisse hoher Personen in Onyx, und andere harte Steine, wie 
jenes des verstorbenen Königs von Preussen 1827. der Kaiserin 
von Russland 1851 EIC- 
Auch treffliche Glasarbeiteil finden sich von ihm, darunter 
Gefässe mit Reliefs und eingeschnitteuen Figuren. 
Wenzel 
VOR 
Olmütz, 
äOlmiitzä 
Wandel, Dietrich, eigentlich Wandel Dietrich, s. Friedrich Su- 
stris B. XVIII. S. 3. Wir haben l. c. in der iNote über diesen Mei- 
ster gehandelt, und bemerken hier nun, dass er noch 1691- in 
Diensten des Herzogs Maximilian I. stand.  
Wendel, Jühann GeOTg, Maler und Iiupferstecher, geboren-zu 
Egstädt bei Erfurt 175i, machte seine Studien in Leipzig, und 
lebte mehrere Jahre daselbst als ausiibender Künstler. hn Jahre 
M735 ernannte ihn der Coadjutor von Dalberg zum Professor an 
der Zeichenschule zu Frankfurt a. NL, er ging aber nach einigen 
Jahren Wieder nach Leipzig. Später liess sich der Künstler in Er- 
furt nieder, wo er noch 1826 thätig war. Er malte Landschaften 
und architektonische Darstellungen in Oel und Aquarell, und ra- 
dirte und stach solche auch in Kupfer. Auch Titclbliitter und Vi- 
gnetten finden sich von ihm. 
Wendel,  3., Maler von Ringen, machte seine Studien in Ber- 
lin, und hatte daselbst um 1356 den Huf eines geschickten Iiiinst- 
lers. Es finden sich Genrebilder, besonders Jagrlstiiclie von ihnif 
Vvendßl, Ernestine, Malerin zu Berlin, geboren um 1800, lllahlllß 
sich durch Blumenstücke bekannt. Sie' malte deren in Oel und 
Aquarell. 
Vvendel, Bildhauer von Salzburg, machte seine Sgudien in Wien, 
und wurde dann Hofbildhauer in Prag. Er fertigte 1714 die 51a- 
tue des heil. Philippus Benitius auf der Brücke zu Prag. 
Wendelmuth, Jakob, Maler von Pegau in Sachsen, war in der 
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts thäxig. Im Jahre 1624 malte er 
für die Kirche zu. lirimmitschau das Abendmahl des Herrn, auf
        

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