Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832118
YVellagitsch , 
Joh. Jakob. 
Weller , 
David 
F ried. 
273 
gehört, 
Dieses seltene Blatt 
Jahrhunderte an. 
der Schrift zu urtheilen, 
nach 
dem 
 Vvellagitsßlt", Jüllflnll Jßküb, Miniaturmaler, wurde in Wien 
dem Churtursten Max Emanuel vun Bayern bekannt, und dieser 
 ältllll mit Sichh in] ditEtlNTiefilei-lande. gach Mliinchen( äuiiiicäg? 
i r anii e i n er ur urs zum allllllßftlener c. i. u  
1113361"), in welcher Eivcnschaft der Hiinstler zahlreche Bllnisse in 
Miniatur malte, Jeiiies des Grafen Philipp Joseiih vori kTörriiig-i 
Seefeld hat F. J. Spätt 1710 in Kupfer gestochen. 
Lipowsky behauptet, dieser Künstler sei ein Tiirlie gewesen. 
Er starb zu München 1751. 
Welle, HiGFODyfUüS; Buchdrucker, und wahrscheinlich auch Form- 
Sclineider, arbeitete in Löwen. Folgendes Werk ging aus seiner  
iizin hervor: Een deuote maniere 0m ghceslelyck pelgrimagie te tre- 
clsen, tot den heyliglien lande als te Jherusalem, Bethleeni, ter Jor- 
 danen, enz. Luuen, by Hier. Welle 1503, 12. Dieses Werk enthält 
75 Holzschnitte. Eine spätere Ausgabe ist von 1563. Auf dem Titel 
 derselben nennt sich auch der Verfasser Jan Pascha. 
Vvßllß,  Zeichner und Maler, war um'l?g_0  18x10 in Leyden 
thätig, ist aber nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. J. 
Bemme A. Z. stach nach ihm das Bildnis: des Luttscliiffers IIop- 
man, fol. Ein- anderes Blatt stellt die Zerstörung in Leyden 1307 
dar, von Welle gezeichnet, gr. fol. Diese beiden Blätter kommen 
in Aetzdriiclien und in vollendeten Abtlriickcn vor.  I 
Welle,  Van, Zeichner lind Maler, war in der ersten Hälfte des 
13. Jahrhunderts im Haag, oder in Brüssel tliätig. Er zeichnete 
Landschaften und Ansichten. Mit Mensnei-t malte er in der Je- 
suiteiikirche zu Brüssel das Leben der heil. Jungfrau auf sieben 
,Tafeln. Berterliam stach nach ihm die Ansicht der Abtei Villers 
für Le grand Theatre sacrc de Brabant. A la Haye 1134, fols ' 
Welldltens, Jan BilptlSt, Maler und_Dichter von Amsterdam, wid- 
 mete sich unter A. de Grebber der Kunst: uni-l_beg_ab sich dann 
nach Italien. Seine Bilder sind sehr selten. Wir wissen nur von 
 einem Bildnisse der Mutter des Künstlers. Starb 1'226 im 68. Jahre. 
Weiler, Balthasar, Cunventual des Klosters Banz, iibte in der 
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Zeichenltunst, und radirte 
auch in Kupfer. M. von Beider erwähnt in Jäclvs Pantheon einer 
Ansicht der Abtei Bauz von 162g. Dieses seltene Blatt enthält 
auch eine Beschreibung des Stiftes. 
Weiler, David Friedrich, Maler, geboren zu lflirchherg 175g, 
war Anfangs an der PorzellanJlrlanutalituibin liäläeissen beschälti- 
et, und malte Bildnisse und historische arste urigen auf Por-' 
läellan. Später verliess er diese Anstalt, um in Dresden sein Heil 
zu suchen. Er malte Bildnisse in Pastell, konnte sich aber nur 
kümmerlich nähren, obgleich er ein sehr geschickter Künstler war. 
Besonderen Beifall fanden seine Blumenstücke in Gouache, wurden 
311er erst nach seinem 'l'ode gesucht. Für Weller liainAlles zu 
spät, auch das Patent eines sächsischen" Hofinalers. Iir rang be- 
11:21: ggtcilem Todlß, als junger lgtatiliii voi: ZQIgaIii-en.   
111V 17  as l iiiss (es ur ermeis r -  
inaiiu zu Gürlitlrqnondal  g 
NaglerÜS Künstler-Lax. Bei. XXI. 55 
        

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