Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832096
Wcitz , 
JG 
- Welde , 
Franz 
Xavier. 
271 
schweig, wo erjetzt viele Portraite in Miniatur malte, bis er end- 
lich 3395 an die Stelle seines Vaters zum Inspektor der Gallerie 
in Salzdahlum ernannt wurde. Ueber diese Gallerie brach aber 
1306 das Verderben herein. Der Direktor der französischen Mu- 
wen, V. Denen, wählte 268 Gemälde für das Central-Museum in 
Paris aus, 200 Bilder kamen nach Cassel, und nur 200 Gemälde 
wurden nach Braunschweig gebracht, über welche VVeitsch zu wa- 
chen hatte. Nach der Restauration kamen zwar viele Bilder aus 
Cassel und Paris zurück, mehrere der schönsten gingen aber ver- 
loren, oder wurden entwendet. -V0n 1815 an hatte der Künstler 
mit der Restauration der Gemälde zu thun, welche jetzt in Braun- 
schweig eine passende Aufstellung fanden. Allein es kamen nur 
circa 800 Bilder zusammen, während früher die Gallerie in Salzdah- 
111m über 1400 zählte. Nach hergestellter Ordnung malte Weitsch 
Wieder Portraite in Miniatur und Oel, so wie Genrebilder. Eines 
seiner letzten Werke dieser Art, die Wiuzerin betitelt, hat Wer- 
ncr in Berlin lithographirt, fol. 
Weitsch starb zu Braunschweig 1841. 
Blätlter be- 
er die Lau- 
VVOIIZZ, l, Lithograph zu Breslau, ist durch mehrere 
kannt. Für den Breslauer Kunstverein litbogruphirte 
tenspielerin, nach J. von Hoptgarten. fol. 
Ein Carl Weitz aus Breslau ist liupferstecher. 
Wenxelgärtner, Eduard, Maler zu Wien , wurde um 1320 gebo- 
ren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebildet. Er 
malt Thiere, häufig tudtes Wild und Geflügel, so wie Blumen und 
Früchte. Diese Bilder sind sehr schön und fleissig ausgeführt, und 
von wahrer, kräftiger Färbung. Auch treifliche Aquarellen finden 
sich von ihm. Nach A. Lach zeichnete er eine Folge von Blättern 
mit Blumen auf Stein. Dxese Blätter sind von Joh. Höfelich in 
Farben gedruckt. 
Weixelgärtner, J. , Litlmgraph zu Wien, vielleicht der Bruder des 
obigen Künstlers, ist uns durch folgende schöne Blätter bekannt: 
1) Der Geier, nach F. Gauermann. Tondruck, gr. fol. 
2) Die Heimkehr von der VVallfahx-t, nach Ranhl. Tondruck, 
gr. fol. 
3) Die Abfahrt, nach F; Gauermann. Tondruck, qu; roy. fol. 
Weixner, IYIOSGS, Formschneider, ist nach seinen Lebensverhält- 
nissen unbekannt. Er lebte gegen Ende des 16. Jahrhunderts zu 
Frankfurt am Main, und machte sich durch Gelegenheitsbilder be- 
kannt. Sie sind jetzt sehr selten.  ' 
Gott wolgefälichen Tischzucht. Eine Familie von neun Perso- 
nen in der Stube beim Tischgebete. Zu Frankfurt am Main bei 
Moses Wexxner Formschneider vnnd Brieffmahler. H. 9 Z. 2 L., 
Br. 15 Z- 5 L. 
Es gibt schwarze und colorirte Exemplare. 
Welcher , 
Welker. 
Wßlde, Franz Xavier, Maler, wurde 1759 oder 1740 zu Graben 
in Schwaben geboren, und in München von G. Desmaräes unter- 
richtet. Er war zwanzig Jahre in der Werkstatt dieses Malers, wel- 
ch" ihm die Tochter zur Ehe gab. Nach dem Tode seines Schwie- 
gßrVaIErS wurde er an dessen Stelle Hofmaler des Churfürsten Ma- 
ximilian XIX. Auch Carl Theodor bestättigte ihn in gleicher Eigen-
        

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