Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1832029
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YVcissholf. 
Weitbrecht. 
Conrad. 
WCISShQffy Bupfernteclier. ist um durch da; Bildnis: de: Juh. An- 
dreas Barth, EcclesJVlinist. Ratisbxmae bekannt. Diesem Fuliublau 
scheint nicht von Jakob Wcisshoff zu scyn, welcher in der ersten 
 Hälfte des vorigen Jalnrhundertß zu Augsburg lebte, und üauzö. 
siwhe Blätter copixte. 
Weisshuhn , s. 
Weishubn. 
Weisskirchner , 
Weiskircher. 
VVGISSITMIIII, GGOPQ; Maler, war um 1738 Ilofmaler in Schwerin, 
und kam 1756 in gleicher Eigenschaft in Dienste des Hönigs Au- 
gust II. von Sachsen. Er malte viele Bildnisse. Starb zu Dresden 
1760 im 55. Jahre. 
Weissmann, Martin, Maler von Klagenfurt. war um 1618 zünf. 
tiger lYIeister in München. Er nennt sich Maler und Cuntrafau- 
teur. In dem genannten Jahre hatte ihn ein Lehrjunge bestohlen, 
was er bei der Zunft anzeigto. 
Von einem Nicolaus Weissmann finden sich Portraite und 
Idealköpfe. Seine Lebenszeit ist uns unbekannt. 
VVGISSIIIQIIIGI, Johann, Medailleur, war in der ersten Hälfte 4.„ 
I7. Jahrhunderts zu Erfurt lVliinzmcister. Zwei Denliniiinzen auf 
Gustav Adolph von Schweden von 1632 und 16534 sind iu Ch. Jun. 
kers Bhrengedächtniss Dr. M. Lutheüs 1705 abgebildet. 
Welssmeyer, Hupferstecher, lebte in der zweiten Hälfte des 17_ 
 Jahrhunderts in München. Er stach folgende seltene Blättcrx: 
1) Die Belagerung von Grau, nach Beich sen. 1683, lt.  
2) Der Etitsatz von Wien, nach demselben 1083, (y. 
VvtJtSSIIllllGr, Maler, war vermuthlich im 17. Jahrhundert thätig, 
In der Sammlung den Grafen Sternberg war eine lebendig slsizzirie 
Zeichnung mit seinem Namen. Sie stellt Hiob vonseinem Weihe 
verspottet dar, mit der Feder und in 'l'usch ausgeführt. 
Wettbrecht, Gonrad, Bildhauer von Stuttgart, verlebte seine frü- 
here Jugend als armer Waise unter ungünstigen Verhältrlisseu, hatte 
aber von Natur lus einen solchen reichen Erbtheil an liunstsinn üben 
kommen, dass es sein höchstes Glück war, mitldiesem wuchern zu 
können. Doch war Weitbrecht mit_dißäßn Gaben ohne Brotl, und 
musste daher unter Entbehrungen eVtneBahn betreten, auf welcher 
er. sich selbst und seinem gutenGenius überlassen, seinem Ziele mu 
thig entgegen ging. Danneclter stttnd damals auf der Höhe seine;- 
Bunst, und erfüllte den jungen Iiunstlerjntt Begeisterung. Seine 
Werke machten einen unverlöschlicheu Eindruck auf Weitbrecht. 
und spnmten ihn lzu rastlosen: Fleisse. Bei seiner eigenthüntlichen 
Gabe, die Erscheinun en des Lebens zu erfassen, machte er Seine 
Studien unter dem Väke, welchem er angehörte, und seine Zeich- 
llünien nach der Natur hatten eine Treue und Lebendigkeit, wel- 
Che ei mangelhaftexn Unterrichte nlfr ein angeburnes falent er- 
reichen konnte. Was über den Horizont den alltäglichen Leben; 
ging, musste Weitbrecht nach Iiupferstichen sich eigen machen, 
Sein richtiger Sinn wusste aber auch den schlechten Vorbildern die 
gute Seite abzugewinnen, und daher zogen die Modelle, welche 
er fertigte, bald die Aufmerksamkeit auf sich. Es wurde ihm euch
        

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