Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831821
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Weisbrod , 
Friedrich. 
YVoisö , 
Adam 
35) Bauernhäuser und Bäume am Flusae. Ruysdael p. Wcis. 
brod fec., qu. fol. 
54) Ein Städtchen am Wasser, auf welchem ein Knabe im Halme 
fährt. l-Breughel p. Weisbrod fec. Äus le Brun": Summ. 
lung, qu. fol. 
55) Vcstiges d'anciens monumens rulnains. [Poelembuurg p. Weib 
brud et le Veau sc., gr. qu. ful. 
30) liameau de Picardie. Weirotter de]. Weinbrod h. qu. 3_ 
37) Village de Picardie. 1d. de]. et f., qui 8. 
53) L'heure du Bepos. Weirotter p. Weisbrod fec., ß. 
39) Pctit purt prös de Botterdam. Id. p. et fec. ,   
40) Ein römisches Badi H. Robert p. Weisbrod fccu, 8. 
{H ) Premiöre et secunde Vue de Doebeln en'Saxe, nach Gouach, 
bildern von J. G. Wagner. W. sc. aqua furti, lal. qu. l1,1_ 
Q2) Premiöre et seconde Vue des envirous de Meissexl. J, (L 
Wagner p. Weisbrod et Daudet sc., k]. qu. ful. 
45) Durfansicht mit Figuren und Vieh. Loutherburg p- Weis- 
brod fec., gr. qu. fol. 
(aß) Zwei Rübe auf der Wiese. P. Potter p. Weisbrod fec., qu_8_ 
45) Eine stehende Kuh. Im Grund das Dorf am Wasser. ]d_ 
p. et f., qu. B. 
VVCiSlJPOd, FPiCdTiCh, Maler von Ludwigsburg, der Bruder des 
obi en Hiixlsllers, war in Mannheim thiitxg. Er malte Bildnisse 
 um? historische Darstellungen in Miniatur, Oel und Email. Einiga 
k: Zeit verlebte er in England. Starb um 1805. 
VVOlSbFOd, JOhHIlIl  Maler vgn Ludwigsburg, wahr, 
sclxeinlich der Vater der ublgen Künstler diese: Namens, arbeitete 
um 1730 in Stuttgart. Er ist durch Bildnisse bekannt. Folgende 
Blätter hat er selbst in schwarzer Manier gestochen. 
I) Cafolus Alexander Dux Würtembergiae etc. nat. d. 24. Jan. 
anno 1684. Brustblld in Oval mit allegoriacher Umgebung 
 Job. Phil. Welsbrudt pinx. e! sc. Stuttgarcliae, gr. fol, 
2) Philippus Jacobus Neuller Sex". Princ. Würtemb. Consil. etc, 
Brustbild in Oval mit Wappen (1738). J. P. Weisbrod pinx, 
et sc. Stuttg. , fnl.  
Weise, Adam DIE, Maler und Iiupferstecher, geboren zu Wei- 
mar 1776, wurde als Knabe zum Handwerke bestimmt, fand aber 
im 1b. Jahre an der Kunstschule seiner Vaterstadt Aulnahme. Der 
Direktor Kraus nahm ihn unter spezielle Aufsicht, doch war er 
gezwungen liupferstiche von  degemaun zu celoriren, um seinen 
 Unterha t zu sichern. Hierauf ubte er sich bei C. Westermay, im 
liupferstechen , und lieferte m der Folge mehrere Blätter tür- da; 
lndustrie-Comptuir m Weimar. Auch iur den Lollefschen anale. 
mischen Atlas stach er ePnige Platten. Eine Folge von 3_ Blättern 
nach Zeichnungen von B. la Füge erschien 1308 zu Ileidelbei-g 
bei Muhr und Zimmer, und kostete 5 Thl. Weise liess sich 1800 
in der genannten Stadt nieder, und malte bis 18H Bildnisse. End- 
lieh fand er zu: Dresden an Professor Matlhüi einen Lehrer in der 
Geschichxsmalerei, trat aber 1815 in die Reihen der Vaterlandsver. 
theicligen. Nach Beendigung des Krieges wurde er ZeiChnungs- 
lehrer am Pädagogium zu Halle, und zuletzt Professur der Kunst. 
geschichte an der Universität claselbst. Ueberdiess ertheilte er Uu. 
terricht in der Melerei, von seiner eigenen Hand finden sich aber 
nur wenige historische Bilder, in welchen er liir das Colorit den 
Rubens zum Vurbilde nahm. 
        

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