Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831746
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NVeinhold , 
Johann 
Georg. 
Anhang von Blättern, welche Bartaeh nicht 
kannte. 
15) Guilelmus Quint. D. G. Com. Pal. Rhe. Vtriusq. Ilavariae 
Dux. Halbe Figur. Im Cartouche unten: Si pietas  _ 
Gubernator fecit. In der Mitte unten zwei Monogrannnen 
(P. Weinher Waradinus Fecit) 1581- H. 20 Z- Ö L., Br. 
14 Z. 10 L.  
1.1) Vera imago reverendiss. D. Joannis Ecltii S. S. Theologiac 
Doctoris nostri temporis clarissilni. Halbe Figur in Oval mit 
allegorischen Figuren, und dem Wappen unten, zwischen 
den Buchstaben P. WV. H. 1' Z. 1 L., BP- 5 Z. 5 L- 
15) Simon T. Eck, J. V. D. Bavariae Cancellar. Sllprßmus, 
M.D.LXXII. Aetatis LVII. In ovaler Einfassung mit alle. 
gorischen Figuren. Links unten E. W., rechts das Wap. 
     
16) Herzog Albert V. auf dem Parade-Leichenbette, rechts und 
links brennende Herzen, und acht betende Geistliche. Cum 
trafactura snae Celsituclinis Quando Obibus Adrnissis Con. 
spiciendus etc. P. W. DumWaretinus F. Rechts: Anno Dni_ 
M.D.LXXVIII. H. 18 Z. 1 L., Br. 12 Z. 10 L. 
Dieses Blatt galt in der Franltischen Auction 131i. 50 lir. 
17) Das k. böhmische Wappen. Mit Helmdecke und einem gru5_ 
 sen Löwen. Unten: P. W. D. B. W. 1531. s. gr. roy.  
18) Das Wappen des Hauses Brandenburg, grosses und höchst 
 seltenes Blatt von 1581. Von Brulliot, Table generale p. 47m 
Nr. 955. dem P. Weinher zugeschrieben. 
19) Das VVappen des Christoph Schmazs, mit Helm und einem 
Arm, der ein Scepter hält. Mit dem Zeichen P. VV. linlu 
IIIIICIIyUIICl auf der Bandrolle oben 1570. H. 2 Z. 7 L__ 
Br. 1 Z. 9 L. 
21) Das Wappen des Johann Salzberger. Patriziers von llliih- 
chen. In verzierter Einfassung mit zwei Genien als Schild. 
halter. In der Mitte unten P. W. H. 4 Z. 4 L., Br. 5 Z_ 
22) Chorographia Bavariae. Beschreibung des Lanclts und lül). 
liehen Fiirstenthurnbs Obern und Nidern Bayrn etc. samht 
denn uurbliegcndcrl Austössen anderer Herrschaften etc. Mit 
Dedication an Herzog Albert V. 1579. Copie der Appianh 
sehen Karte im Holzschnitt, 24 Blätter, theils mit Arabeh 
lsen. Im Epigramrne der Uebersichtskarte steht: Situm, flu_ 
vios et oppida Boiae regionis hic habes Amicc lector, quam 
Petrus Weinerus aere dat tibi etc.  
Weinher unternahm dieses Werk im Auftrage des Lieb 
zogs, obgleich die Appianüchen 24 Landtafeln von 1368 ein 
Privilegimn gegen den Nachdruck auföo Jahre hatten. Weiß 
her brachte aber Verbesserungen an  oder stellte die Lage 
deutlicher dar, indem er in_ er Dedication an den Herzog 
sagt: Multis in locis illustrlorern reddirli (Cosmograpliiam), 
verwahrt sich aber doch gegen uble Nachrede. 
Aretixl, Literarisches Handbuch I. Q9, schreibt dem P_ 
Weinher irrig auch die in Holz geschnittenen Appiaifschen 
Landtafeln zu, weil er das auf denselben stehende Zeichen 
des Zeichners und Formschneiders falsch erklärt, so wie er 
es auch ganz unrichtig gibt. Vgl. Brulliot II. 2925- 
Weinhold , Johann Georg, Maler und Lithograph von Dresden, 
machte seine Studien auf der Akademie dasclbst, und begab sich
        

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