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Weidlich,
Joseph.
Weiduer ,
Joseph.
auf Reisen geschickt hatte, nach Rhodus, und von da nach Sici.
lien. Hierauf ordnete er in Rom seine Angelegenheiten, und kehrte
nach Wien zurück, wo er mehrere Bildnisse malte. Der grössu,
Theii seiner Werke ist aber in Mähren zu suchen, indem der fiiinst-
ler den Rest seiner Jahre in Brünn verlebte. Er hatte als Bildniss.
maler Ruf, da er den Charakter des Individuums gut zu fassen
wusste. In seinen historischen Werken, deren man in Kirchen
findet. ist er weniger glücklich. Die Bilder späterer Zeit sind
trocken lind schmutzig in der Färbung. Auch schöne Federzeich-
nungen finden sich von ihm. Die meisten sind mit Wasserfarben
ausgemalt. Starb zu Briinn 1825.
Vveldlich, JOSBPh, Edelsteinschneider von Steinschönau in Bbh-
man, lebte längere Zeit in Rom und Neapel, wo er 1795 tliiiti...
war. Er war vermuthlich der Sohn des berühmten Glnsschneiile:
Franz Weidlich, welcher 17'155 zu Steinschöxiau geboren wurdm
Seine Arbeiten gingen nach Spanien und Portugal.
vVeldllCh, Ad0lPl1 JOSGPh, Maler, geb. zu Elbogen in Üöllmgn
1316, machte seine Studien an der Akademie in Prag, und genoss de"
Unterricht des berühmten Buben, welcher 1841 die Leitung der gm
nannten Akademie übernahm. Weidlich ist ein Künstler von grussem
Talent, besonders für die historische Composition. lxn Jahre 1312
brachte er ein Gemälde zur Ausstellung, welches den Tod Anakretnrs
vorstellt. Dieses Bild erregte die schönsten Hodnungcn. Auch reli-
giöse Darstellungen malte der Künstler. Darunter nennen wir ein
Altarwerk mit St. Sebastian von 18i5- Im Jahre 1847 malte er die
Auflindung der Carlsbader Heilquelle ,durcli Carl lV.
Weidlich, Heinrich, Architekt, war in Wien_ thätig. Er fertigte
vepschiedene Pläne zu Privatgcbäuden, um] heferte _auch andere
architektonische Zeichnungen. Starb zu Wnen 1825 1m 55- Jahre.
Weidner, JOhäIIIII, Zeichner und Maler, war um 1660 1700
Augsbufg thätng. Er malte Bildnisse, deren von Ph. liilian, J i?
Baurugartucr u. a. gestochen wurden. Für die Werke über. 1' '
Leichenbegängnisse des Herzogs Friedrich von Würtember, H6 u:
und des Bischofs Johann Christoph von Augsburg (jggofn f32)
er Zeichnungen zum Stiche. J. G. Waldreich stach 1672 naclrf arte
den Moses, wie er Wasser ausdem Felsen schlägt. l "n
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Zcitxx; Sghgglkugszgtegtäfximäfatt von Ihm, Welche-ß aus der fruhen
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mömaäuinfil. ranz Wx helm von Regensburg, Im Sarge lxegegd,
Weidner, 10119!!!) Maler, geboren zu Augsburg 1755,
machte sich durch Bildnisse in Miniatur bekannt. Er malte aber
auch Vögel und leblose Gegenstände.
Wcidner, JOSEPh, Maler zu Wien, wurde um 1805 geboren, und
an der Akädemie der genannten Stadt herangebildet. Er man
Portraite und Genrebilder, und geness schon um 1'855 den Ruf
eines geschickten Künstlers. Seine Bildrusse sind charakteristisch,
und schön behandelt. Einige Werke dieser Art stellen ganze Fa-
milien dar. So sah man 1346 auf der Ausstellung zu Wien das
Familienbildniss des Grafen Leopold Pudstazky-Lichtenstein.