Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831568
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Hans. 
YVeibel , 
Fidelis. 
8) Maria mit dem Kinds auf dem Halbmonde, zu den Seiten 
Johannes der Täufer und St. Lucia, unten Mönche. Mit 
Declicatiun an Bertram von Nesßelrode und Lucia von Hatz- 
feldt 1058. Ohne Namen, 8. 
Q) Das Titelblatt zu Muns Calvariae. durch Aegidium Alberti- 
num aufs treuliest verteutscheh Mit kleinen Darstellungen 
aus der Passion. Ohne Namen, 4- 
10) Das Wappen des Churfüraten Anselm Casimir von Mainz, 
in einem ovalen Blätterkranz. Zu einem Werke von Duns 
Scotus. Cul. 16.55  fol. 
Wehrl, Hans, S, H, Warze, 
Wehrlem, Wenzeslaus, Maler, arbeitete um 1780 in Turin. Er 
malte Bildnisse. In der Tribune zu Florenz ist sein eigenhändige; 
Bildniss, wie er das kleine Portrait des Grossherzogs Peter Leopold 
in der Hand hält. Er hatte diesen Fürsten im Grossen gemalt. 
Wehrsdorier, Johann Nicolaus, Glasmaler, wurde 1789 Zu 
Finkenau (Oberfranken) geboren, und kam 1802 nach Schney in 
der Purzellanmanufaktur des Malers Nemert Julins in die Lehre, 
In dieser Anstalt wurden sogenannte Türkenbecher gefertiget, wel- 
che mit Blumen und Arabesken bemalt in grosser Anzahl nach 
der Türkei gingen. Imdahre 1806 ging er mit Jnlins nach St. 
Petersburg, trennte sich da aber von dein Meister, da er III der 
k. Purzellaxi-Manuihktur Aufnahme fand; allein die Iiriegsunruhen 
zwangen ihn nach Jahresfrist zur Rückkehr nach Deutschland, 
wo er in mehreren Manufakturen arbeitete, bis er endlich 1814 
an der Porzellan-Malerei-Anstalt in München Anstellung fand, 
Er malte Landschaften auf verschiedene Gefässe, mehrere grosse 
Vasen für den liiinig Maximilian und den Herzog von Leuchten- 
berg, Gaffee-Serviee, die nach Wien, DarmstadtJ Russland u. s. w_ 
ingen, und führte auch mehrere Jahre die Aufsicht uber den 
gchmelzofen. Bei der Gründung der Glasmalerei-Anstalt widmete 
er dieser seine Thätigkeit, da ihn der chemische Theil der Glasf 
malerei besonders interessirte. Es gelang ihm auch mit Viele;- 
Anstrengung und Ausdauer, und ohne alle Unterstützung, neue 
Malfarben zu bereiten, die neben jenen des geheimnissvollen Frank 
ihre Festigkeit er robten. Nebenbei malte er auch auf Glas, wie 
die Vermählung dler heil. Jungfrau nach Rafael, zwei Apostel nach 
.Dürer, eine Madonna nach Luini für die Gebrüder Boisseree um] 
Bertrarn. Auch an den neuen Fenstern für den Dom in Regens- 
hurg malte er Figuren und Ornamente nach den Cartuns von 
Schorn. Später legte er die Hand an die herrlichen Glasmalereien 
der neuen Iiirche in der Au bei München. Alle übrige Zeit ver- 
wendete er aber auf die chemische Farbenbereitung, su dass nach 
dem Abgange Frank's dieser Theil der Technik von Wehrstorfer 
und Ainmiiller besorgt wurde, und viele unter Frank nie gekannte 
Resultate lieferte, Die letzte Zeit nahm die Farbenbereitung die Zeit 
des Künstlers ausschliesslieh in Anspruch, und er war unter Ainmül- 
ler's Vorstandsehaft Aufseher der Schmelzerei. Seine Bemühungen 
waren von dem glücklichsten Erfolge gekrönt, und man betrachtete 
daher 18316 seinen Tod als einen Verlust für die Anstalt. Durch 
Ainmiiller sind aber alle Vortheile und Erfahrungen gesichert, und 
die Glasmalerei-Anstalt in München ist im Stande das Höchste zu 
leisten. 
Weihe], Fidclis, 
als huabe sehr 
Nlalcr 
schön 
von Chrudim in Böhmen, schnitzte Schon 
in Holz, widmete aber dann auf J. (Je-
        

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