Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831330
XVeclm ter , 
wWeclsler , 
Georg. 
195 
Mense nono MDCI; inter Theologos et Palata Saxonios etc. 
H- VV- 1000, gr. qm fuh 
Ü) Eine Folge von verschiedenen zart radirten und gestochenen 
XVaplmeu, 12 nummerirte Blätter; Hans Wßchler fßcit. Hie- 
ronymus Bang excurl. 160i, qu. 12. 
B) Allegorie auf den Tod. In einem Schilde sieht man eine 
Schaufel mit zwei Hnuchen, und drei kleinere Schaufeln. 
Darüber ist eine Sanduhr und ein lhdtenkopf. Links hiilt. 
ein Genius den Blunientupf, und gegenüber ist ein anderer 
mit der Gluthpfanne. Linhs unten am Steine stehen die Buch- 
staben H. YV; Dieses. Blatt nennt Brulliut II. 121g, ohne es 
dem Wecliter zuzuschreiben. H. 3  Br. l; Z. 
Dieses Blatt könnte zur obigen Folge gehören; 
vveßhter, J-g Goldschmid, s; oben Hans WVechter. 
W601i,  0., liupferstecher von Nördliugen, ist der Monogram- 
 mist H. C. W. bei Brulliut II. 1171. 
Ansicht vqn der heil. römischen Reichs Slat Nördlingen. H. 
C. XV. 100?- Selir selten, gr. qu. fol. 
Weekher, 8., Bildhauer zu Würzburg, fertigte ßnaweme für da. 
Ilcsiileuz daselhst. Dieses Gebäude wurde 17.50 vollendet. 
vvßßlllßf, Gßüfg, IWIosaik-Meister des Iiaisers Nicolnus I. von Russ- 
'land, wurde 1300 in Iliga von armen Eltern geburen, welche 1301 
nach St. Petersburg zogen, wo er von 1808  1c an der Isaak. 
Schule mit anderen unbcniittcllen liindern den Elementar Unter- 
richt erhielt. Nach dein Tude des Vaters, eines Lehrers, brachte 
ihn die Mutter bei einer Freundin zu Neisclilot in Finnland unter, 
deren Gemahl Cuminandant der durtigen Festung war. Sein neuer 
P(legevatei' ertlieilte ihm Unterricht iiii Zieichnen und in der Ma- 
thematik, da er ihn zum Artilleristen heranbilrlen wollte, allein 
der Eleve gericth 1812 beim Abfeuern einer Canone in solchen 
Schrecken, dass ihm von nun an der Militärdienst verleidet 
wurde. Die angestrengten Beschäftigungen, und das Auswendig. 
lernen der vielen Bibelspriichc machten ihm zuletzt den Aufent- 
halt unerträglich, und er fand sich unendlich glücklich, als er 
1315i auf instiiiitliges Bitten mit der Gattin eines Oberstlieutenants 
nach St. Petersburg zurückkehren durfte. llier brachte ihn die 
Mutter bei einem Glaskiinstler unter, wo er mit Oelfarban 815.. 
serne Eyer bemalte, deren in Russland als Geschenk fiii" Freunde 
zum Osterfesie benutzt werden. Auch andere Glassachen bemalte 
er, welche der Meister am Feinster zur Schau stellte. Einmal traf 
es sich, dass der riiiiiiseliedVIosail-ier lVqlullie vorbeiging. und die 
Kleinigkeiten besrbaute. Dieser erkundigte sich nach dem Verfer- 
tiger, lud ihn zum Besuche ein, und bald war Weckler der gliick. 
liche Schüler desselben. itlullie ertbeilte ihm freundlichen Unter- 
richt, es wollte aber bei ullcm Fleisse nicht; gehen, so dass der 
Meister die Verzweiflung des Jünglinge auf Geduld und Zeit an- 
weisen musste. Im Jahre 1817 ging es schon wirklich besser. und 
nach zwei Jahren war er im Stande, durch Anfertigung kleiner 
lYlusivbilder seinen niitbigen Unterhalt zu erwerben. Weckler lebte 
damals mit Mulliein Nluskau, und sollte 181g dein Meister nach 
Italien folgen, allein er zog es vor, auf eigene Rechnung zu ar- 
beiten, und nach Gypsabgiissen und nach der Natur zu zeichnen. 
Im Jijlhfß 1821 nach St. Petersburg zurückgekehrt brachte er ein 
Mosaikstück zur Ausstellung, welches den verlorncn Sohn nach 
S. Rosa vorstellt. Diese: Werk erweckte Bewunderung, und wurde 
13 ü
        

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