Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831306
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WVechinger , 
J eremias. 
Georg. 
Wechtel- , 
seiner Gemälde 
London 1846, ist von W. Finden eine: 
Seckness anrl health, roy. fol. 
gestochen z 
Wechinger, Jeremias, Maler von Ansbach, wurde 1571 Bürge;- 
in Nördlingen, und erwarb sich den Yiuf eines tüchtigen Künstlers. 
Er malte 1594 an der Hauptfacadc des Ilathhauses daselbst (He 
Schlacht der Ainaleliiter, und au der Hinterseite mit Jesse Herlein 
eine andere Darstellung. Auf diese Arbeiten macht Fiorillo I. 551, 
 aufmerksam, ohne weitere Angabe eines anderen YVei-kes. "W11. 
wissen aber auch von einem schönen Bilde des Abendinahles auf 
Holz gemalt, welches in letzterer Zeit der Buchhändler Hess in 
Ellwangen besass. Unter den Aposteln kommen Luther, N1elanch_ 
 ton und Zwingli vor, und wahrscheinlich sind auch andere Figlb 
ren Portrait. Dieses Gemälde trägt das durch Brulliot 1. 2540 he_ 
kannte Monogramm des Meisters, welches Meusel (Museum X_ 
351) irrig auf Wilhelm Herlein deutet, da es aus den Buchstaben 
H W. bestehe. Dass der Maler Jeremias heisse, behauptet Flürillo; 
das H. müsste demnach mit Hieremias erklärt werden, wenn YVe_ 
chinger nicht Hieronymus geheissen hat. Dass aber der Ansbach" 
Wechinger das Bild gemalt habe, scheinen auch die ßuclistaben 
ON über dem Monogramm zu beweisen, indem wir darin die m, 
zeichnung der Stadt Onolzbach (Ansbach) erkennen, obgleich ZWL 
sehen den Buchstaben ein Kleeblatt als Verzierung angebracht ist 
Unter dem Monogramme steht eine Eule von anderen kleinen V13. 
geln umgeben.  
Brulliot l. c. kennt auch ein gestoclienes Blatt mit dem er, 
WÄhHIBIIIMOIIOgrIAmIII, glaubt aber, es sci von Peter Weiuher nach 
WGClIlIIgGIJS Zeichnung gestrichen. Wir halten dieses Blatt  
eigenhändige Arbeit des Malers, da wir noch andere Bliitler mit 
diesem Zeichen kennen, ohne Angabe des Stecher-s, oder eine; 
 Zeichens, welches auf VVeinher, oder einen anderen Meister schlies. 
sen liesse. 
l) Eine Trophäe von verschiedenen WVaiTcn in runder Einfas- 
sung, dabei vier Genien und zwei weibliche Figuren, wo]. 
ehe die Zeichen des bayerischen YVappens tragen. Diese 
Trophäe ist an einem grossen ornamentii-ten Pfeiler enge- 
tbracht. Oben ist das Täfelchen mit der Jahrzalil 15539, und 
im Cartouche über der Trophäe steht: Mit der Zeit. Ein 
zweiter Cartouche der Breite des Blattes nücllulät von zwei 
Satyren unterstützt. Ueber der männlichen Buste steht da; 
lglonogzramm. Höhe der oben abgerundeten Platte 12 z" 
r. 8 . 
' Dieses Blatt beschreibt Brulliot. Die folgenden fügen wir 
bei. Sie tragen dasselbe Zeichen, welches aber auch Hans 
Weyher bedeuten ltiiiinte. 
.2) Das WVappen des Hauses Brandenburg. Mit dem Mono. 
  ramm 1581. H. 17 2.9  15 Z 
3) Das Wappen von Trier. Mit dem Monogramm 1581. H. 
17 Z. 9 L., Br. 12 Z. 10 L.  
 4) Das herzoglich bayerische Wappen. Mit dem Monogramu], 
1581- H. zo Z. 4 L., Br. 15 Z- 
5) Das königlich böhmische Wüppen. Mit dem Munogreinm. 
1581. H. 20 z. 5 L., Br. 15 Z. 
vvßßhtßllll, s. Vuechteliii. 
Wechter, Geqrg, Maler uhdgiaqirer, war um 1519 -16oo in 
Nürnberg thätlg, und dann wexter m Bamberg, wo man noch 1650
        

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