Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1831218
YVaxschlnngcr , 
Joh. 
Paul. 
W ehb , 
183 
lcn. und mit J. G. Wachsschluxlger del. bezeichnet sind. Diese 
Blätter "erschienen im Verlage von Christdph WeiiiePs Wittwe, sind 
aber von Paul Waxschlungcr radirt, qu. ful. üssly fanä auch 
angegeben, dass der Künstler noch vier andere Blätter radirtjlahe ; 
zwei deräelben beschreibt Brulliot II. 2755. 
i) Eine Gruppe von fünf Jagdhunden bei alten Bäumen. Unten 
neben dem liegenden Hunde J. G. W. verkehrt. H. 5 Z. 
2 L., Br. 7 Z. 
2) Der Eber, welcher sich gegen drei Hunde vertheidiget, rechts 
ein hoher Baum. In der Mitte unten: J. G. Waxschlunger 
fec. In der Grösse des obigen Blattes. 
Waxschlunger, Johann Paul, Maler, soll nach der früheren An- 
u nahme um 1720 in Regensburg gearbeitet haben, und in Bamberg 
gestorben seyn. Diese Nachricht verbreiteten v. Mannlich, Li- 
powsliy, Jäck u. s. w., die alten Zunftaktexl geben aber näheren 
 Aufschluss. VVaxschlunger erhielt 1709 in München das Meister- 
{Ä recht, bildete mehrere Schiller, und starb daselbst 1724. Er war 
Schüler seines Vaters J. G. Waxschlunger, und malte wie dieser 
Landschaften mit Thieren. besonders Jagden aufEber und Hirsche, 
und dann auch tocltes Wild und Geflügel, Blumen- und Frucht- 
stiiclie. Im k. Schlosse zu Nymphenburg. und in den Schlössern 
des Ilofgartens daselbst sah man mehrere Jagdslücke von ihm. An- 
dere Bilder sind in der k. Gallerie zu Schleissheim, worunter aber 
einige dem Franz Waxschlunger angehören dürften. Dieser bis- 
her nicht genannte Künstler malte Blumen und Früchte, und starb 
um 1705 in Bamberg, in Folge der Misshandlungen von Seite preus- 
sischer Werber. Engelhard hat sein Bildniss gemalt. Paul Wax- 
schlunger ist zu den bessten Künstlern seiner Zeit zu zählen, und 
steht in artistischer Hinsicht iiber seinem Vater. 
 Wir verdanken ihm eine Folge von 4 geistreich radirten Blät- 
tern, welche todtes Wild von Hunden bewacht vorstellen, qu. fol. 
Im ersten Drucke vor der Adresse von Christoyh Weigel. S. oben 
J. G. YVaxschlunger. 
Waxschlunger , 
Franz , 
Artikel. 
obigen 
s. den 
Wayer, s. Weyer. 
Webb, DLIIICQU, Iiupferstecher zu London, wurde um 13'430 gebo- 
ren. Er stach Blätter xpit Thieren, besonders Pferden und Hunden. 
Scott war zuweilen Mxttheilnehmer. 
1) Velocipäde, Rennpferd nach Ferneley, fol. 
2) Priam, Bqnnpferd, nach demselben, fol. 
 5) The Spamel, nach Ramsay, fol. 
Vvebb, EdWilTd; Hupferstecher zu London, der Zeitgenosse des 
obigen Meisters, 1st durch landschaftliche Blätter bekannt. Man 
findet deren in den Anniversarys. Im Jahrgang 1820 ist eine schöne 
Ansicht von Fonthill nach Turner. Unter den grösseren Blättern 
erwähnen wir: 
Wolves attacking deer. From a picture in the possession of 
J. Sheepshanks peinted by F.Gauern1ann. Vienna 1854- Die Thiere 
sind von B. P. Gibbon gestochen, fo]. 
Vvebb? T' S-J Kupferstecher zu London, war Schüler von Th. Hol- 
hway (T 41828), und arbeitete mehrere Jahre unter Aufsicht du
        

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