Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1830647
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WVardigh. 
Warenbergev , 
Simon. 
Jahre 1365 reiste Ward mit Stanlield und Stump nach Amerika, 
ium in Washington den Congresssaal mit Frescobildern zu vei-zie- 
ren. Nach seiner Rückkehr fuhr er in London fort, seinen Ruhm 
zu vermehren, Im Jahre 1846 brachte er ein schon compunirtc-s 
und mit französischer Ele aiiz ausgefiihrtes historisches Gütlfßllild 
zur A isstellung, welches Eurd Clarendun's Entlassung vom liaiiz- 
leramt vorstellt. Diese erfolgte 1667 nach seiner Unterredung iiiii; 
Carl II. in Wliite-hall. 
Das Bild der Abreise La Flenr's wurde 1845 von Templetoii 
für die Mitglieder des Loiiduner-Eiunstvereines lithographirt, gn 
qinfol. Das Gemälde mit Dr. Johnson und O. Goldsniitli ist durch 
einen Stich von Sam. Bellin bekannt, qu. fol. 
In S. G. I-IalPs Book of Bi-itish Ballads. London 1844, sind 
Zeichnungen seiner Hand durch den Holzschnitt vervielfältigen 
Wafdlgll, s. Waerdigh. 
Warenberger, Simon, Landschaftsinaler, wurde 176g zu Pulliic], 
bei München geboren, und von J. G. Winter unterrichtet, WQL 
eher ihin aber nur im Zeichnen und Badireii Vorschub leisten; 
Später besuchte er die Akademie der Iiiiiiste in München, um sich 
in der Malerei auszubilden, was ihm in dem Grade gelang, dass 
er zum Pensionär dieser Anstalt ernannt wurde. Jetzt unternahm 
er eine Reise nach Oesterreich und Italien, wo er eine bßtlßtttende 
Anzahl von Zeichnungcnlfcrtigte, welche eben_ so sehr gOSChiitzt 
wurden, als seine Gemälde. Der gi-össte Theil seiner Oüllllldel- 
entstand in München; wo der Künstler eine Reihe von Jahren 
thiitig war, und neben Dillis, Dorner, liobell, Conjola und Vvm 
genbauer seinen Ruf behauptete. Er malte Landschaften, häufig- 
Waldpartien, und verschiedene Ansichten mit Figuren und Thie. 
 ren staffirt. Im Jahre 1824 ernannte ihn die Akademie in hrlülb 
chen zu ihrem Mitgliede, und der König Maximilian crtheilte ihm 
den Titel eines Hofinalers, so wie er auch mehrere Gemälde von 
ihm erwarb. Starb zu München 18.17. Joseph Hauber hat sein 
Bildniss geinalt uiid radirt, 4.  
Warenberger hat auch mehrere Blätter radirt und lithograpliirt. 
Seine HPClClCZClClIDUIlgCII auf Stein gehören grösstentheils zu den 
Incunabeln der Lithographie, und stehen den landschaftlichen Ab 
beitcn von Wagenbauer, Dorner u. A. nicht nach. 
 Eigenhändige Badirungen. 
1) (Vier Kinder im Walde, Wßlflltß 91119111 am Fllsse_des Baumes 
 hingestrechten Greis_ zu Hulie kommen.  Der eine der hat 
i den Knaben reicht ihm YVQSSCP, _und die beiden Mädchen 
betrachten den Unglücklichßrl- Links unten: S. YVai-enbel, 
 ger iiw. et ssiilp. 1799- Seltenes Blatt, H. 5 Z. 3 L., 13m 
 s z. 4 L.   
 2) Felsige Landschaft _mit_ Wasserfall in S. Rusa's Manier, 5c)- 
.teiie Copienach Dietrich (LIEIIIOCIÄG, Dict. d. A. pag, 597 
Nr. Q. a, oder Linlilfßs Catalog), qm. 8. 
3) Eine Landschaft niit Bäumen, Copie nach Waterloo, gr, 8_ 
(i) Waldgegend mit Felsen (die Felsenwand bei Berg am Würiii- 
see) , am Hügel der SchaIhii-t die Flöte blaseiid. S. Waren- 
berger sc. 179g H. 9 Z. 5 L., Br. 6 Z. 10 L. 
lin frühen ruche ohne Namen und Zeichen. 
5) Zwei bergige Landschaften. S. Warenberger fec., qu. fol.
        

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