Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1830339
KValdstrcicln. 
Walker 
Anthony. 
95 
Vvaldstrcicl: , 
Waldreich. 
Wale oder Vale, Samuel, Zeichner und Maler zuiLondon, 
wurde um 1720 geboren, und macht-e sich durch eine grosse An- 
zahl von Zeichnungen: bekannt, die für literarische und belletristi- 
sehe VVcrlxe gOSIOChEII wurden. Darunter sind viele Vignetten, 
Ornamente und Geurebilder. H. Huston stach nach ihm zwei Blät. 
ter, welche den Sommer und den Winter unter halben weiblichen 
Figuren vorstellen. fol. C. Grignon stach 174g eine perspektivische 
Ansicht des Findelhauses in London, unter dem Titel: Lea enfans 
truuves ä Lundres, fol. Auch Roulaex, Canut u. a. haben perspek- 
tivische Ansichten nach ilun gestochen. 
Wale war Professur der Perspektive an der Akademie in Lon- 
don, und starb um 1780.  
Wale, Pßllßf de; Maler oder Iiupferslecher, erscheint 1556 unter 
 den Mitgliedern des heil. Lucas in Antwerpen. Seine Nachkommen 
machten sich als Tapetenwirker Ruf." Vielleicht stammt Peter von 
Jehan und Huwart Valois ab, welche ebenfalls berühmte Tapeten- 
wirken" waren. Jan de Wael scheint ebenfalls zu seiner Familie 
zu gehören.  
VVEJIGTIS, Mißhüßl, Maler, erscheint von 1470  80 in dem Vcr- 
zeichnisse der Mitglieder der Confraternität des heil. Lucas zu. 
Brügge. Seine Werke sind vielleicht ungekannt.  
VVQlBS, JBIIIGS, Maler von London, wurde um 1765 geboren, und 
erfreute sich einer wissenschaftlichen Bildung. Er wählte das land- 
schaftliche Fach, da es seiner Reiselust mehr genügte, als irgend 
ein anderes. Wales bereiste Ostindien. und zeichnete bei dieser 
gelegenheit eine grosse Anzahl von Ruinen und alten Sculpturen. 
 Daniell hat nach seinen Zeichnungen 24 Blätter gestochen, 
welche die Höhlentempel von Ellora vorstellen. Sie erschienen in 
DanielPS Prachtwerk: Hindoo Excavations etc. London 1305, qu. 
ruy. tul. Dann zeichnete Wales auch die Tempel in Elephnnta 
und ihre Inschriften. Diese Ansichten sind ebenfalls im Stiche 
bekannt, so wie ein Bild aus dem indischen'Leben. Es stellt 
Hindus unter einem Banianbaum dar. 
vvalt-JSCHPIZ, Johannes, Maler von Lüttich, machte seine Studien 
in Antwerpen, und begab sich dann nach Italien. wo ihn G. Reni 
unter seine Sqhüler aufnahm. Er malte historische Darstellungen, 
die mit grossem Beifalle aufgenommen wurden. Starb 1676. 
vvillllfr, ADÜIOUY, Zeichner und Kupfergtecher, wurde 1724 zu 
Salisbury geboren, und daselbst in den Anihngsgriindon der Kunst 
unterrichtet. Später liess er sich lll London nieder, und genoss 
daselbst den Unterrichtdes John Tinney, welcher durch seine 
Blätter in scliivarzcr Manier Beifall fand. Auch VValker war in 
cliescrliunst sehr erfahren, schloss aber die Grabstichelmanier nicht 
aus, da sie den vielen Auiträgen, welche ihm von Seite des Buch- 
handels zu Theil wurden, mehr entsprach. In der früheren Zeit 
stach er eine Menge von Titelblättern, Vignetten und Bildnisse. 
Er arbeitete dabei nach ei ener Zeichnung, und bewies, 11885 ßr 
bei fortgesetzten Studien aäs Componist viel geleietet hätte. Ijüflf 
Bliillßr aus Shalnespeareü; Julie und Romeu. welche er 1754 {H 
Kupfer stach, gehören zu den besseren Arbeiten aus dieser Zeit. 
Später erhielt er iun J. lluydell Aufträge zu grussen Blättern, wel-
        

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