Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820426
Verbruggen , 
Heinrich. 
Verbruggen , 
Peter. 
85 
Verbrvggen, HeIÜTICh 5 Bildhauer von Antwerpen, gehört zu den 
ausgezeichnetsten liiinstlern seines Faches, welche im 17- Jahrhun- 
derte in Belgien lebten. In St. Bavnn zu Gent ist die Statue des 
heil. Bavo sein Werk, noch berühmter ist aber die lianzel im 
Dome zu Antwerpen, ein colossales christliches Epos, dessen pla- 
stische Scenen voll Grossartigkeit und Schönheit der Composition 
sind. Der Grundgedankejst sehr poetisch, von Nacht zu Lieht. 
vom Siindcnlall zur Erlösung. Dr. Gurus (Paris und die Rhein- 
gegend II. 132) spricht sich mit Bewunderung über dieses VVerla 
aus. Ein Meistersliick ist auch seine Kanzel in St. Gudxila zu 
Brüssel, welche der Iiiinstler 109g für die Jesuiten in Löwen aus- 
fiihrte, von wo sie durch Vermiltelung der lidiserin Maria The- 
resia nach Brüssel kam. Der Iiiinstler stellte an derselben die 
Vertreibung aus dem Paradiese dar. Dieser Künstler starb um 1705. 
Verbrüggßn, HCIUTICII 9 Maler, der ältere Bruder des Caspar Peter 
Verbruggen, malte Blumen und Früchte, steht aber dem genann- 
ten liiinsllcr nach. Er war 1688 Üirektor der Akademie in Aut- 
werpen.  
Vcrbruggenl , 
Ilcinrich, 
Tcrbruggen. 
auch 
Verbruggen , Jan , 
gen genannt. 
wird 
a uch 
irrig 
Rupferstecher I. van 
der 
Verbruggeti, Jan; Maler, wurde 1712 zu Enlahuysen geboren, uml 
von .1. van Call unterrichtet. Er zeichnete und malte allerhand 
Schiffe. See- und Straumlansicliten , Seestilrme, auch Imnclschalten 
und allegorische Darstellungen. Seine Bilden sind scliätzbur, da 
die Scluifsfurmexl, die Brandung, die vVullieilzilge mit grusser 
VValix-heit dargestellt sind. Nach van G001 war Verbruggexl Mit- 
glied des Rathes in ElllillllySßll, und Aufseher über die Giesserex 
der Adiniraliläit. Starb zirWoolwich 178,0. l 
G. L. Hertel soll zwei Marinen nach ihm gestochen haben. 
Verhruggen, Jan y Maler, wurde um 1760 geboren, und in Brüssel 
zum liünstier herangebxldet. Er malte Landschalten_ IIIHL Figuren 
und Vieh. Seine Zeichnungen sind 1n schwarzer lireule, oder nnt 
Tusch ausgeführt, Öfter auf farbiges Papier. Starb um 1810. 
Verbruggen, N-, Maler, arbeitete in der zweiten Hälfte des 17 
 Jahrhunderts. 1u_iler Gallerie zu Pommersfelden ist ein Meister, 
Werk von ihm, welches mehrere Personen im Gastzimmer vorstellt, 
wovon zwei Puff spielen. Dieses Bild ist bezeichnet: N. Verbrug- 
gen fecit 1690. Weyerman trennt ebenfalls einen N. Verhrnggen- 
worunter aber B. van Eynden den Gijshert Anclriesz Verbruggen 
vermuthet, was uns irrig scheint. Unser Iiünstler ist wahrschein- 
lich jener Verbruggen, welcher nach anderweitiger Nachricht in 
Delft Convershtionsstiicke, Fisch- und Gemiisemärkte malte. 
Verbwggßfl, Peter; Bildhauer von Antwerpen, machte seine Stu- 
dien in Rom, und erhielt da in der Schilderbent den Beinamen 
Ballon. In die Heimath zurückgekehrt, arbeitete er für Hirchen 
und Paläste. Sein Werk ist das schöne Grabmal des CnrdiIlälS 
Ambrßs Capello im Chore des Domes zu Antwerpen. Dieses Denk- 
mal führte er 1676 aus. Sandrart legt es ihm bei, anderwärls hält 
man es für Arbeit des Heinrich Verbruggen.
        

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