Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820410
S4 
Vizrborgh. 
Verbruggen , 
Gijsherl 
Andriesz. 
mit den Zeichnungen und Gemälden Verboonfs keine Aelmlich, 
kcit. Nur zwei Blätter sind von ihm nachzuweisen, welche Bartsch 
P. gr. IV. p. 71. untrr AHV.b0om aufzählt, und die im alten D1-u_ 
ekc selten sind. 
l) Der Weiler. Landschaft mit drei Hütten innerhalb der Um_ 
zäunung zur Rechten. Links vorn ein hoher Baum. Ohm! 
links in der Luft: A. V. bomn f. H. 4Z. g L.,  I" 
I. Die allen Abdrücke, durch ihre Frische und das Papier 
kenntlich. R. VVeigcl zeigt Nr. 1515? einen äusscrst sehß 
neu Prubedruck an. welcher ohne Luft und Grubstichelhm._ 
 rlure ist, und werthet ihn auf 18 Tlil. Einen anderen alten 
Druck auf 5 Thl. 
II. Die modernen, schlechten, und oft vgrkoinmendcn Ahdriieke_ 
2) Die Landschaft mit einem Flusse, rechts am Ufer eine grgsse 
Eiche, links am Flusse kleinere Bäume. Mit dem Namen 
  
Die modernen Abdrücke sind schlecht. 
 ßu-lp) Ansichlen van Brederotle. Zwei solche Blätter sind in 
einem Cataloge von Engcsmet in Harlem 1346 angezeigt 
Vcrborgh, s. Verburgh. 
Wir kennen indessen auch einen modernen holländischen Iiiin" 
1er Namens Verborgh, Von welchem sich Landschaften finden   
etwas kleinlich und geleckt ersxtlxelnen.  l l u: 
Verbruggßll 2 
Adrian, 
Gysbcrt Andriäz 
Verhruggen. 
Verbruggen , Caspar Peter, lllumemnaler von Antwerpen, Wal 
scheinlich Peter's Sohn, lebteliingere Zeit in der genannten St); 
der Kunst, und ward 1691 Direktor der Aluuicliiie. Spämy bei lt 
sich der Künstler nach dem Haag, wo sein liuuslzweig gl-igin 
ren Anklang fand, aber meistens nur in Zimmerdecuratiom tag- 
sclnxxüelste da mit Terwesten den Palast des H. Pegel aus, und ve: 
band sich auch in anderer Weise mit diesem Meister. Letztere; 
malte Vasen mit historischen Scenen grau in Grau, und Verbru  
gen die Blumen und Früchte. Diese Bilder, sowie andere 131i 
menstüclte, wurden überall hin zerstreut, denn sie fanden Vieh 
Liebhaber, obgleich sie den Vergleich mit VVerlaen von huysuh 
van Huysum und Mignon nicht aushalten. Verbrnggen man; 
fluchtig, wusste aber seine bunten Vorbilder gut zu ordnen. Die 
guten Staffeleibilder sind nicht häufig, desto mehr findet man GW 
mälde im Decoratiuxisstyle. Seine letzteren Arbeiten sind die ab 
ringeren, da sie zu bunt erscheinen, und ohne Wahrheit sind, {im 
dem der Künstler nur zur Nachtszeit arbeitete, und beim Tage s 4_ 
zieren ging. Den Rest seiner Jahre verlebte er wieder in Antwerbpd 
und starb daselbst 1720 im 52. Jahre, wie van Guol versichern cm 
"Verbruggen, GljSbßrt Andriesm, Maler, geb. zu Leyden 16-- 
war Schüler von G. Dow , und erwarb sich als Künstler Ruf 03' 
malte Bildnisse und Genrebiltler in der fleissigen Manier SQ E: 
Meisters. In England, wo der Künstler einige Zeit arbeitete lilesl 
mehrere Gemälde und Zeichnungen von ihm. Auch in Hänsmli 
und Belgien findet man Bilder von ihm, cla der Künstler nani, 
als Greis von 96 Jahren arbeitete. Starb 1753. 0c 
Huet nennt einen Blumenmaler Adrian VerlJrugg-en, wehhm. 
mit unscrln Künstler vielleicht Eine Person ist. G. A. Verbruß- 
geifs Bildi1iss_ist in schwarzer tWlanit-r vorhanden. Es ist elwäs 
misslungen. vielleicht von ihm selbst ausgeführt.
        

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