Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820401
Verboeckhoven , 
Louis. 
Verboom , 
Abraham. 
83 
tem von T. Fuurmois. Bruxellcs, Paris 1855, 1839, fol. 
Es gibt Abdrücke auf weisses und chin. Papier. 
Eine Landschaft mit Thieren, von E. Griebeu radirt, kl. 
Verboeckhovßn, LOUIS, Marinemaler, der jüngere Bruder des 
obigen Meisters , machte seine Studien an der Akademie in Gent, 
und hatte schon 1825 den Ruf eines geschickten jungen liiinst- 
lers. Schon seine ersten Bilder zeichnen sich durch eine ange- 
nehme Behandlung ans, dem Culorite soll es aber noch an Har- 
monie fehlen. Die späteren Werke des Meisters gehören aber 
zu den schönsten ihrer Art, und gewähren auch durch die Stallage 
Interesse, welche zuweilen von E. Verboeckhuven herrülxrt. In 
den Sammlungen (u Brüssel finden sich mehrere Seebilrler von 
ihm. Der Hünstler lebte mehrere Jahre in jener Stadt, seit eini- 
ger Zeit ist er aber in Mecheln thaitig. 
Verboom, Abraham, oder A. v. Boom, Mai... von Hadem, 
war der Zeitgenosse von Linglbach und Ph. Wouverinans, welche 
seine Bilder zuweilen mit Figuren "Sllillflfllell. Es finden sich schöne 
Landschaften, und Ansichten von Dörfern und Miirkten von ihm. 
Diese Gemälde verrathen einen sehr geübten Künstler, und ein 
fleissigcs Naturstudium. Auch in der Färbung bieten sie grosse 
Vorzüge. Iin Museum zu Briissel ist ein Bild mit Figuren von 
Lingelbacli, die Abreise zur Jagd vorstellend. Das Museum in 
Amsterdam bewahrt eine Waldansicht init Fluss. Auch in der Gal- 
lerie zu Dresden werden einem A.-van Boom zwei Landschaften, zu- 
geschrieben. die eine mit Schaflieerde, die andere mit Schweinen. Der 
Meister wird im Cataloge der Gallerie Schüler von Ruysdael genannt. 
Allein die Bilder Vei-boonfs sind in der Manier von J. Both behan- 
delt, iind er wird oft mit Cornelis'Vrnom verwechselt, dessen 
Werke mit jenen von J. Ruysdael und M. Hobbema grosse Aehn- 
lichlteit haben. Oder ist A. v. Boom von A. H. Verbooin zu un- 
terscheiden? Man findet vortreffliche Zeichnungen, auf welchen 
bald der eine, bald derandereName steht, die aber von einem und 
demselben liiinstler herzurüliren scheinen. Einige sind höchst 
geistreich nur mit wenigen Strichen hingeinacht, andere mit Tusch 
oder schwarzer lireide meisterhaft vollendet. Auf einigen steht A. 
v. Boom f.. auf anderen AH. Verbooiii. In Weigelsk Aehi-enlese 
auf dem Felde der Iiunst, im Kataloge der Sammlung des Baron 
Rumolir, in jenem der Spenglefschen Sammlung u. s. w. sind ei- 
nige beschrieben. Auf der Auktion der Sammlung des H. W. J. 
Iiops zu Harlem 1808 wurde eine solche mit 210 Gulden bezahlt. 
Das Todesjahr dieses Meisters ist unbekannt. Seine Thäitiglieit 
fällt 1650  90. 
Stiche nach diesem Meister. 
Eine Folge von 4 Ansichten der Schlösser Znylen, Nienroy, 
Loenerloot und Maersen, unter dem Titel der vier Jahreszeiten. 
Radirt von Hessel, qu. fol- 
Eine Folge von 6 Landschaften, Dorf- und Canalgegenden. 
Geistrcich radirt von J. Groensvelt, gr. qu. 8. 
Landschaft mit Hütten, Zeiclmungs-Imitation in Tuschmanier 
von P. van Amstel, qu. fol. 
Eigenhändige Radirungen. 
Man schreibt diesem Meister zuweilen die seltenen ßlätter des 
Malers Cornelis Vroom zu, deren sich ungefähr eilf finden. Auch 
dem Beeresteyu oder Onsteyn werden sie beigelegt. Sie haben 
6 W
        

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