Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1820361
Verbeeck oder Verbeecq, P. C.  Verbil oder Vcrbyl, J. G, 
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Grund ist weiss, bis auf einen kleinen Schlagschatten. Links 
nach oben P. C. (verschL) Verbeecq f. 1659- Üval kl. 
H. 5. Z. 2 L., Br. 2. z. 4 L. 
Q) Büste einer Fran im Profil, mit Perlen und Federn in den 
Ilaarflechteii. Wie oben bezeichnet und Ge enstiick. 
5) Büste einer jungen Frau in äAnsicht, mit bfosseni Hals und 
mit Federn in den Haaren. P. C. Verbeecq f. 1059, Oval 12. 
4) Büste einer jungen Frau en face. Sie trägt eine Haube 
mit drei Federn, und der Grund-ist weiss, bis auf zwei 
kleine Schlagschatten. Oben nach links: P. C. Verbeecq 
f. 1050- Oval. H. 5 Z. 2 L., Br. 2 Z. Ö L. 
5) Ein Greis in orientalischer Tracht im Lehnstuhle unter einem 
Baldachin. Vor ihm kniet ein Mann, und links hält eine 
Alte einen anderen jungen Mann an der Hand. Die Seene 
geht in einem Zimmer vor. Gersaint schreibt dieses Blatt 
im Cat. de Poeuvre de Rembrandt N0. 545 dem Verbeecq 
zu, und sagt, es trage seinen Namen, Allein man sieht 
links oben die Buchstaben li. lYL, was Ilodermont bedeu- 
tet. Dasselbe Verhältniss findet auch statt mit einem Blatte. 
welches Jakob und Esau vorstellt, und das Gegenstück ist, 
S. oben G. Verbeeck. 
6) Der sitzende Schäfer am Fusse des Baumes, mit einer Fe- 
der auf der Kappe." Er hält die Linke an die Hüfte, und. 
mit der anderen auf dem Zaune eine Pfeife. Links in 
der Ferne sieht man eine Ziege, und im Grunde sind Rui- 
nen. In der Mitte vorn auf dem Boden: iP. Verbeecq 1619 
(nach Gersaint irrig V. B.) H. 5   L., Br. 4 Z, 10 L. 
Bei Weigel 2;. Thl. In ganz vorziiglichem Drucke kostet 
dieses sehrseltene Blatt 8 _ 10 Gulden.  
7) Der auf dem Hügel sitzende Hirt, mit einer Art Turban 
auf dem Kopfe, der mit einer kleinen Feder geziert ist. Er 
trägt mit beiden Händen den Stock auf der Achsel. Der 
Grund ist weiss, und in der Mitte unten ist das Zeichen 
p. VB (verschL). H. 1 Z. 10 L., Br. I Z- 4 L. 
8) Ein stehender junger Mann von vorn gesehen, mit Schnur- 
bart und langen Haaren, und einer Feder auf dem Turban, 
wie die obige Büste. Die Hände bedeckt ein Mantel, wel- 
cher nur den bordirten Bock sehen lässt. Links nach oben: 
P. C. Verbeecq f. 1659. _Oval. H. 5 Z., Br. 5 Z. 
9) Ein stehender Mann mit Schnurbart und langen Haaren, 
welcher eine mit einer Feder geschmückte Mütze trägt. Er 
hält mit der Linken den Schäferstock, und die andere legt 
er an die Hüfte. Zu seinen Eiisseii ist der Hund. Links 
oben auf weisseni Grund: PC. (verschL) VB (verschL) f. 165g, 
11, 4 z. 4 L., Br. 2 z. ii L._ 
10) Ein gesattelles Pferd, nach links an den Baum gebunden, 
iiii Grunde felsiger Abhang. Sehr leicht und geistreich ra- 
dirt, und dem P. (Peter?) Verbeecq beigelegt. H. 2Z. 10L., 
 Br. 5 Z. 11 L. In einem Münchner Auktions-Catalog 1344 
auf 18 fl. gewerthet. l 
11) Ein Mann und eine Frau, die unter einem Baume sitzend 
essen und trinken. Eine solche Darstellung fand Fiissly 
als von einem P. Verbeeck geätzt angegeben, sowie 
12) Die Flucht nach Aegypten. 
 Näheres können wir über die Blätter Nro.41 und 12 
nicht geben. 
Verbil 
oder 
Verbyl , 
Jan 
Govaerts , 
Verbyl.
        

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