Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824920
Voordeclter, Franz, Maler von Brüssel, wurde um 1800 gebo- 
ren, und an der Akademie der genannten Stadt herangebildet. Er 
machte ernste historische Studien, zog aber auch das Genre in sei- 
nen Kreis, so dass seine Werke sehr mannigfaltig sind. Darun- 
 ter findet man einige biblische Darstellungen, meistens aber Seen- 
nen aus der früheren Geschichte, und Bilder aus dem Volksleben. 
VSie sind mit Meisterschaft behandelt, zuweilen mit breitem Pinsel 
gemalt, aber immer mit gehöriger Sorgfalt vollendet. 
Voordecker, Henry, Maler, geb. zu Brüssel 1779, Würde V00 J- 
B. de Roy unterrichtet: Er malte Anfangs Landschaften und Thiere, 
 wie der Meister, und wurde von 1815  15 von der k. Gesell- 
schaft der schönen Künste in Brüssel mit Preisen beehrt. Zuletzt 
Üverlegte er sich aber auf Anrathen des berühmten David auf das 
Portraitnialen, worin er den Unterricht dieses Meisters genoss. 
Ueherdiess finden sich Genrebilcler von ihm, meistens häusliche 
Sceneil aus dein Volksleben. 1m PKiVlllOII bei Harlem sieht man 
ein. ziemlich grosses Bild von ihm, welches ein Bauernhaus mit 
Hühnern und Tauben zeigt. Dieser Künstler starb 18747. 
VOOPlIOIIt, Johannes, Maler von Uithoorn bei Amsterdam, war 
Schüler von Constantin "Verhout (Guuda) und von J. Noorde in 
Amsterdam. Er malte historische Bilder, IJQSUIKlBTS Darstellun- 
gen aus der Bibel und der alten griechischen und römischen Ge- 
schichte. äDiese Werke fanden grossen Beifall, da sie in Compu- 
sition und Durchführung für seine Zeit grosse Vorzüge haben. 
Im Jahre 1670 vermählte er siclrzu Amsterdam mit einer vorneh- 
men Dame aus Norwegen, musste aber bei der französischen In- 
vasion nach Friedrichstadt flüchten, wo er mit JurianOvens in 
VVettstreit kam. 'Dieser Meister rieth ihm nach einiger Zeit, in 
Hamburg sein griisseres Glück zu suchen, welches er auch fand  
da der hiinstler in Zeit von drei Jahren viele Werke ausfiihrle. 
Endlich kehrte er wieder nach Amsterdam znriiels , wo er so viele 
Aufträge erhielt, dass er nicht mehr Zeit fand, seinen Bildern je- 
nen Gehalt zu geben, welcher die früheren Werke des Meisters 
sehiitzhar- machte. Darunter sind auch Pdrtraitc von lebendiger 
Axillassnng. Jan Gele stach jenes des Gottesgelehrten Joh. Gole- 
rus, und sein eigenes ist von AVH (A. van llalein) gestochen. 
Pilliington liisst diesen Iiiinstler 1710 sterben, allein die Wittwc 
verkaufte erst 1725 den Nachlass des Mannes, so dass er in den 
liurzvurgehenden Jahren gesturhen seyu lsimnte. Dcscamps ver- 
wechselt ihn mit dem jüngeren Künstler dieses Namens, wenn er 
1749 als Todesjahr desselben setzt, 
XTOOTlIOUII, Jan, Maler, der Sohn und Schiller des Obigen, arbei- 
tete in demselben Fache, scheint aber weniger bekannt zu seyn. 
Ihre Werke könnten auch verwechselt werden, wenn die Jahrzahl 
nicht entscheidend ist. Bildnisse, historische Darstellungen lud 
Genrebilder finden sich von ihm. Starb 1749. 
Voorhout oder Verhout, Constantin, Maler von Goudg, war 
um 1650 thätig, Er malte Gcnrebilder. Der iiltcre Jan Voorhuut 
-war sein Schüler. 
Voorman, D. 3., Maler, war im 18. Jahrhunderte in den Nie- 
derlanden thälig. Er malte Genrebilder. Auch Zeichnungen in 
rothcr lireide kommen von ihm vor.
        

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