Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824823
Volpe , 
del-la. 
Vülpillir 
G10. 
ßatt, 
5-25 
Iiupferstichen. Die anatomischen Werke von Vesal und Valverde 
ersetzten eine andere Lücke , und mit dem Malen ging es nach 
und nach ebenfalls, so das Volpato zuletzt in Bassano den ersten 
Rang behauptet, da die gute Schule daselbst ausgestorben war. 
Er malte Bildnisse und historische Darstellungen, welche" an Car- 
pioni erinnern, aber an Verdienst geringer stehen. Dann befasste 
er sich auch mit Sehriftstellerei, sein Hauptwerk blieb aber im Ma- 
nusuript. Es" hat den Titel axLa Verita pittoresca etcm, und sollte 
als Lehrbuch der Malerei dienen. Ulll einen Verleger zu finden, 
liess er 1635 eine Uebersichtstabelledrucken (Il vagante Corriero), 
allein es fand sich keiner. Die Handschrift kam spater in die Samm- 
lung des Grafen Rcmondini zu Venedig, und Graf Algnrotti besass 
eine Copie. ln der letzteren Zeit wurde er aus dem Gebiete von 
Venedig verbannt, da er zwei Bilder der Bassani mit selnen Co- 
yien vertunsclite, was ibmtclie Signoria sehr übel nahm. Starb 1706; 
Es sollen sich auch Hupferstiche und Ilolzschnitte von ihm 
finden, wie Verci versichert,  
vOlPE, AllgßlO dßllüy Maler, lebte im 17. Jahrhundert zu Bo- 
logna. Es finden sich in Kirchen und Palästen VVerke von ihm. ' 
Volpe , NIGCOlH la, Zeichner und Kupferstecher zu Neapel, wurde 
um 1805 geboren, und an der Akademie der genannten Stadt her-_. 
eingebildet. Er lieferte mehrere Zeichnungen zum Stiche für das 
Museu borbonico u. s. w.  
Dann stach er 1334 das jüngste Gericht von MichelAngelo im 
UmrirS, wobei ihm die Copiq von Marcello Venusti vorlag, gxxfuL, 
Volpe, PetTOniO della, Iiupferstecher zu Bplogna, 
durch radirte Blätter bekannt. Starb um 1765. 
sich 
machte 
XTOIPCIHÖTC,   P. Älulie, Malerin von Mag-Seine, war in 
Paris Schülerin von Scrangeli, und trat 1803 als ausiibende Künst- 
lerin auf. Sie malte eine grosse Anzahl von Bildnissen , dann hi- 
storische Darstellungen und Genrebilder. Auch einige Cupien 
nach berühmten Gemälden des Central -Museum zu Paris fertigte 
sie, und zwar im Auftrage des Gouvernement. 
Diese Künstlerin hielt ein Atelier für Damen. 
H. Garnier stach nach ihr zwei Blätter in schwarzer Manier; 
Une Venitienne; Une Franqaise, roy- fol. 
Vülpl, Stefano, Maler von Siena, wirf! zu den Schülern Chgglaniß 
gezählt. Er war in der ersten Hällte d_cs 17. Jnhrhünderts thätig. 
In den Kirchen der genannten Stadt sind Frfscobilder von ihm, 
aber meistens nach CasulanPs Cartons ausgeführt. Auch Bilde;- in 
Oel finden sich. Dom. Falcini stach x1_aclx xhm die halbe Figur 
der bei), Catharina. Diese!" Kunstler wxrd auch Vulpes genannt. 
VrOlplnl, GIOVQIIHI BaltlStäl, auch Maestri genannt. Bildhauer 
vun Mailand, arbeitete um 1676 für die Kirchen der Stadt, so wie 
für die Carthause zu Pavia, füv die Capellen zu Varallo u. s. w. 
IVIann findet Statuen von ilnn, meistens in Stucco. Westenrieder, 
und nach ihm Lipuwski, lässt diesen Künstler zuletzt nach Mün- 
chen kommen, und dasellwst 1760 sterben. Diese Schriftsteller ver- 
wechseln ihn mit einem jüngeren Iiiinstler diese; Namens, welcher 
Chlll'b3y9l'lSCl1Bl' llofbildhauer war, und um hundert Jahre später 
gi-heiiete. Schon sein Vater Joseph, vielleicht der Sohn des älge.
        

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