Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824745
Volmar. 
Vnlpatv , 
Giovanni. 
517 
Dieses Heft enthält auch die ersten Arbeiten des Meisters, 
darunter eine Landschaft mit einer Schenke im Walde und 
mit liühen im Grunde. Bezeichnet mit dem Monograuuue 
AV. 1827. 
Das zweite Heft der Hadirungen hnmburgischer Künstler, 
5 Blätter mit Illarinexx und Laudschalten. Hamburg 13142 , 
foL, 4. und 8., äuf Blättern in qu. fol. 
VOllIIIÖllBT, JOhQÜU, Maler von Fulda, malte Bildnisse , historin 
sche Darstellungen und Landschaften in Oel, Pastell und Minia- 
tur, aber ohne grosse Kunst. Starb 1815 im Irrenhaus. 
Verhelst stach 1790 nach ihm eine Ansicht von Brückenau im 
Vogelperspektive, gr. qu. fol-  
Volmar , 
Vullmar. 
Ö 
Volmarm, Maler zullotterdam, machte sich durch historische Darstellun- 
gen bekannt, Seiner erwähnt van Spaan unter den Künstlern, die 
vor 1691 verstorben waren. 
VOlPEIIZO, GIOVHIIUI, Iiupferstecher, geb. zu Bassano 175Q'), war 
in Venedig Schüler von Wagner, wo er auch den Bartolozzi noch 
traf, welcher mehr Einfluss auf ihn hatte, als der Meister, da dieser 
überhaupt nur als Bilderfabrikant zu betrachten ist, welchen Vul- 
Iaato nicht zum Vurbilde nehmen konnte. Er Schluss sich (lahm- 
innig an Bartolozzi an, nach ivelchcm er sogar zwei Bildnisse co- 
pirte, jenes des Dogen Fuscarini und des Procurators Pisani. An- 
dere Stiche führte er im Hause ßartoluzlPs, und nach seinen Zeich- 
nungen aus. Verci (Notizie delle opere de' piltori etc. della citta 
di Bassano 1775 p. 30) will wissen, dass Volpatifs erste Blätter 
 unter dem Namen Jean Renard erschienen seycn , was wuhl nicht 
 ohne Grund seyn kann, da Verci den Iiiinstler kennen, und am 
sicherer Quelle von dieser Nletamorphuse wissen konnte. Allein 
die Blätter mit dem Namen Jean oder Jean Marie llenard sind 
wohl grösstentheils in Paris erschienen, wir wissen aber nicht, dass 
sich der Künstler dasclbst aufgehalten habe 1"  Im Jahre 170g 
wurde Vnlpatu nach Parma bei-rufen, wo er für einige Zeitßeschäf- 
tigung erhielt. Nach seiner Rückkehr nach Venedig scheint er 
noch einige Zeit fiir die VVagnex-"sclie Ilandlung gearbeitet zu ha- 
ben, endlich aber begab sich der Iilinstler nach Rom, wo er jetzt 
schnell die vcnelianischcn Fabrilsarbeitcu iiberbut, und der höhe- 
ren Hunst Seine Kräfte weihte. Er gründete auch eine Kupfer- 
stichhandlung, nahm aber für das lYIercaintilisclie den sCllweizcr 
P. du Cros an. Ueherrliess bildete er eine Anzahl eschickter liiinst- 
1er heran, welche für seinen Verlag arbeiteten. Earunter war auch 
Rafael Morghen, welcher später Vulpatifs lluhm verdunkelte, und. 
Giov. Fulo gelangte in seiner Schule nicht minder zur Selhgfgtän- 
(liglicil. Auch auf Dom. Cunego hat sein Beispiel gewirkt. Die 
 Die Ängaben wechseln. Nach anderen wurde er 1755, 1755- 
1758 geboren. 
' u) Röuard-Volpato müsste um 176i zu Paris gelebt; oder dort- 
hin gearbeitet haben. In diesem Jahre stach Jean Ränard 
 das Bildniss des Dr. Morgagn-i. Auch einige Capricci uaäh 
Piazelta, und die vier Welttheile nach Amigoni sind mit 
diesem Namen bezeichnet. Zwei Hirtenscenen nach Piazetta 
haben die Dediuation an Ulme. Pompadour, gr. fol.
        

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