Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824594
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VOjet: 
Wilhelm. 
Voigt , 
Carl 
Friedrich. 
tzung. Das gautz neuw Testament  durch Jakob Berin- 
ger Levit. Strassburg, Joh. Grininger 1557,_fo1. 
Die vielen Irlolzschnitte dieser seltenen Bibel sind von 
Vogtberr sen. Er hält die Mitte zwischen Burgltmair und 
Holbcixm jun., erreichte aber keinen. Die Blätter des alten 
Testaments sind kl. 4., die des neuen nehmen die ganze 
Seite ein, weil mehrere Scenen vereint sind. Das schönste 
Blatt bildet den Titel des neuen Testaments, und enthält 
das Zeichen des Meisters. 
2) Kunstbiichlein, von allerley seltsamen und wunderbaren frem. 
den Stücken. Q8 Blätter mit Titel, auf welchem die beiden 
Bildnisse der Brüder H. Vogtherx- erscheinen, 4- Diess ist 
wahrscheinlich die Ausgabe von 1558. Von Brulliot und R, 
Weigel wird indessen nur die folgende Ausgabe erwähnt, 
mit den Bildnissen auf dem Titel, und der Jahrzahl 1557 
in der Umschrift derselben. 
3) Ein Frembdes und wunderbarliches Iiunstbüchlein, allen 
Malern, Bildsehnitzern, Goldscbmiden, Steinmetzen, Waffen 
und Messerscbmiden hoch nützlich zu gebrauchen  Von 
den Malern Gebrüder H. Voglherr. Gedruckt zu Strasshurg- 
am Kornmarkt, bey Christian Müller. Im Jar MDLXXII. 4, 
Die Blätter dieses sehr seltenen Werkes enthalten male- 
risch drapirte Köpfe. Hände. Füsse, VVappenschilder, Säu. 
lenknäufe, Rüstungen, Waffen, Helme, Leuchter etc. Auf 
einem der Schilde steht die Jahrzahl iäöß. so dass die erste 
Ausgabe wahrscheinlich von diesem Jahre ist. Heller gib;- 
Ausgaben von 1557, 1540, 1545 und 1610 an. Jene von 
1572 kennt er nicht. VVeigel werthet sie auf 3 Tbl. 
lt) Wappen und derselben Wappenhaltern einiger Adelichen 
Geschlechte-in des heil. Rüm. Reichs Stadt AugsPurg. Q5 
Blätter mit auf Stahl radirtcn Wappen, welche im ersten 
Drucke keine Familiennamen haben, und meistens ohne 
Nummern sind. A11 diesem seltenen Werke hat auch H_ 
 Burghmair Thcil. Später setzte es Peter Zimmermann l'on 
unter dem Titel: Ernewtes Geschlechterbuch der loblichex; 
des lteilfllüxu. Reichsstadt Augsburg Patriciorum etc. Au s- 
  g 
burg 1610, tol. 
5) Christus einem nackten Menschen (Adam?) die Hand i-ei- 
chendÄUnten der gute Hirt, rechts die Kreuzigung. Mit bei- 
gedruckten Sittenlehren. Hciilricus Vogther Maler zuVVimP. 
pfen, s. gr. roy. fol. 
VÜJQt Oder xfQleS , Wilhelm, Seemglcr, wird von Ch, v_ Mann. 
lieb erwähnt. Nach der Angabe im Catalog Brandes hat Fuubonne 
nach einem Guillaume Vojet die Metamorphose des Jupiter in ei- 
nen Stier gestochen, gr. fol.  
Vßlgt, Garl FTledTlCh; Medailleur und Edelsteinschneider, geh 
zu Berlin 1800, zeigte schon früh grosse Neigung zum Zeich- 
nen, und alslihn im Verlaufe der Zeit immer mehr die Schönheit 
der Form. als die Farbe anzog, so schien sein Beruf zum Bild- 
hauer entschieden. Allein es fehlten zur Befriedigung seines sehn- 
 liehen Wunsches die Mittel, und somit trat C1" bei dem berühm- 
ten Graveur Vollgold in die Lehre. In dieser Lage. konnte er 
nur in Abendstumlen und Feiertagen in der hÖhcren Zeichen- 
 kunst sich fortbilden , bis ihm einigemal in der NVnchc der 
 Besuch der Akademie gestattet wurde. Voigt erlangte aber in Zeig 
von vier Jahren grosse Fertigkeit im  und im let-L- 
ten Jahrelseiuer Lehrzeit erthcilte im Vollgcilzl auch Unterricht
        

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