Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824561
Vogel Q 
Peter. 
Vogclesanck , 
Izaak. 
49-9 
Vßgßl, Peter, Maler von Frankfurt a. M., machte seine Studien 
an der Kunstschule claselbst, und begab sich dann zur weiteren 
Ausbildung nach Diisseldurf. Er malte historische Darstellungen 
und Genrehilder, welche einen tüchtigen Meister vcrrathen. Sie 
sind von poetischer Auffassung, und eben so gnt gezeichnet als 
schön gemalt. Vogel starb 1855 zu Düsseldorf in der Bliilhe der 
Jahre. Folgende Blätter sind nach ihm lithographirt- 
Das IälusLe-rleben, nach seiner letzten Zeichnung von J. Fay 
lithographirt, gr- 4- 
Der Ausgang aus der Kirche, lith. von L. Noel, gr. fol. 
Vogel, Sigmund, Landschaftsmaler, wurcle 1770 in Warschau ge- 
boren, und an der Ahadeuiiellasellbst herangebilcict. Später un- 
ternalinl er eine Reise nach Deutschland, und hielt sich eini e 
Zeit in Dresden auf, wo C. A. Richter ein Blatt nach ihm 5130i, 
welches die Triumphpfurte verstellt, unter welcher die polnischen 
Truppen aus dem österreichisch-polnischen kriege in Warschau 
ein-Logen. Nach seiner Rückkehr wurile er Prolcssoeäm Lyceum 
in VVarschau, unternahm aber noch immer Reisen m Polen, um 
landschaftliche und architektonische Ansichten zu zeichnen. Er 
beabsichtigte eine malerische Reise durch Polen, wuvun 1306 das 
erste Heft mit Stichen von Frcy und J. Schuinaiin ErSCilleH, qmfol. 
Das Ganze war auf 9 Ilefte berechnet. Vogel starb 1818. 
VOgGll, Zeichner und Architekt zu Hannover. bekleidet daselbst die 
Stelle eines Hofbau-Inspektors. YVir verdanken ihm iolgendeg 
Prachtvverk: liuustarbeiten aus Niedersachsen. Hannover 1845,. 
gr. fol. Es erscheint in Heften zu 6 Bliitterrn, welche, zum Theil 
chromolithographisch, plastische Gegenstände, Teller, Reliquien- 
kästen u. d. gl. darstellen. 
Vogelaer, Pneter, Zeichner und Silberarbciter aus Zeeland, hatte 
in seinem Fache Ruf. Er zeichnete Marinen und Schiffe, deren 
in Sammlungen vorkommen. Starb um 1750. 
Wir haben ein radirtes Blatt von ihm:  
St. Lievens Monster. PI Vogelaer fec. (um 1635), gr, foL 
Dieses Blatt findet man in Smallegangcäs Nieuwe Cronyck van 
Zeeland. In der Ausgabe vqn 1696 ist es retouchirt, und noch 
schlechter in der Iiisturia Epxscopatuum ioederati Belgii per H. F, 
V. H. Lugd. Bat. 1717.  
Vogelaer, Ilarel van, auch Voglar, Yogzelaer und Distelblum 
genannt, Maler, wurde 1655 zu Mastricht geboren, und daselbst 
zum Künstler herangebildet. Spätrer ging er nach Rom, wollte 
aber dann in Paris und Lyon sein Gliick versuchen, was ihm 
nicht gelang. Nach Rom zuriickäekckrt fand er jetzt an C. Ma. 
ratti einen Beschutzer, welcher eiwerke durch ihn malen liess. 
Diese bestehen in Blumen und Früchten  woher der Künstler den 
Beinamen Carlo del Fiore erhielt. In der Dresdner Gallerie ist 
das lebensgrosse Bild eines Mädchens auf solche Weise stalfirt. 
In der Gellerie zu Schleissheim. und in der Gallerie Lichfenstein 
 zu Wien sind Blumeustiicke von ihm. Auch Thiere malte [der 
Künstler. Starb zu Rom 1695. 
Vogelanus, Lavmxus, s. Lavino,  
Vogelesanck, Izaak , Maler von Amsterdam, ist sicher Eine Per- 
iou mit jenem Johannes Vogelzank, welchen van G001 unter die 
32 "
        

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