Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824323
Voet , 
Alexander. 
475. 
licher Schönheit. worunter auch jene in der Schlosskapellrfdeß 
Herzogs von liuburg zu nennen sind. Die Zahl seiner kleineren 
Bilder auf einer Glaslafel ist ziemlich bedeutend, und er hatte 
dabei die früher für so schwierig befundeue Aufgabe, alle Farben 
mit dem Pinsel auf ein weisses Glas aufzutragen und einzuschmel- 
zen , glücklich gelöst. Die Erfahrung in Bereitung der Schmelz- 
farben und des Flusses hatte ihm unabhängig von anderen eine 
eigene Bahn gebrochen , auf welcher aber der Künstler seine Ge- 
sundheit (xpferte. Er brachte desswegen den Winter von 1842 auf 
1845 im südlichen Tirul zu, und im Herbst des letzteren Jßltrßi 
wählte er des Inilrleren Iilimafs wegen Stuttgart zum Aufenthaltev 
wn er den Auftrag erhielt, die grossen Fenster der Stiftskirche mit 
Gemälden zu zieren; allein Vörtels Hoffnungen wurden 1845 durch 
den Tod vereitelt. In der Portraitsammlung des Hofmalers Vogel 
von Vogelstein zu Dresden ist sein Bilclniss. 
Vßet, Alßiißndßf , genannt der Jüngere, liupferstecher, wurde zu 
Antwerpen 1615 geboren, und wahrscheinlich von P. Pontius un- 
terrichtet. wie aus seinen Blättern erhellet. Diese sind zierlich 
gestochen, aber nicht so richtig gezeichnet, und yon geringerer 
Wirkung, als jene von Pontius. Seine Stiche werden aber ge- 
schätzt, schon der Originale wegen, welche sie vervielfältigen. VVess- 
wegen der Künstler Voet junior genannt wird, wissen wir nicht. 
 Wir kennen keinen älteren Meister dieses Namens. 
l) J. van Kessel, Maler, nach E. Quellinus, fol. 
2) Johann Anton Tucher, Patrizier von Nürnberg, mit seinen 
Wappenschilden. P. Tys del. Alex. Voet jun. sc., fol. 
3) Judith, wie sie das Haupt des Holofernea in den Sack der 
Magd steckt. P. P. Rubens pinx. Alex. Voet Junior sculp- 
sit et excudit. H. io 215 L., Br. 13 Z. u L. 
I. Vor aller Adresse. 
II. Wie oben. 
III. Mit der Adresse von Cor. Galle. 
IV. Die gut retouchirten Abdrücke, nur mit dem Namen von 
P. P. Rubens. 
V. Mit der Adresse von J. P. leßas." 
(s) Die Vermählung der heil. Jungfrau, nach Rubens und P. 
de Jode's Blatt. Alex. Voet excud., gr. fol.  
5) Maria, Zacliarias und Elisabeth, die Hauptiiguren eines Bil- 
der Heimsuchung von Rubens, welches durch die vollständigen 
Stiche von P. de Jode, C. Galle etc. bekannt ist. A. Voet 
sc., lil. fol. 
6) Die heil. Familie nach Poussin, herrliche Composition von 
liinf Figuren im IiIlllCSlÜCli. Mit Dedication an Th. del 
Puzzo, gr. fol. 
7) Die liüel-zlsehr der hl. Familie aus Aegypten. P. P. Rubens 
 pinx. A. Vuut sc. I-l. 3 Z. 3 L., Br. 5 Z_ 5 L, 
8) Die heil. Familie. Maria hält das Iiind auf einem Säulen- 
stücli. und Joseph zeigt ihm das lireuz am Himmel. Ab 
incunabilis niiseriae etc.- Alex. Vuet sculp., kl. fol. 
9) Die heil. Jungfrau mit dem liincle, welchem Engel Blllflflfm 
im liurhe reichen. P. Piilluibens pinx. Alex. Voet jllnwl" 
sc. et exc. Aut. H. 14 Z. 8 L., Br. 10 Z. 10 L. 
10) Die heil. Familie nach Poussin, schöne Composition von 
vifr Figuren im" liniestiick. Mit Dcdication an M. Poin- 
te , fol.
        

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