Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1824174
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Vlexughels , 
PhilipP' 
 VICYL 
Nicolas. 
Jahre 1855 erhielt er das Accessit der Zeichen-Akademie in Rot- 
terdam, und zwei Jahre später beschenkte ihn die k. Akademie in 
Amsterdam mit der silbernen Medaille. Die Gesellschaft Felix Me- 
ritis daselbst erkannte ihnl i840 einstimmig die goldene Medaille 
zu, mit einem Bilde, welches das Innere einer bürgerlichen Woh- 
nung darstellt. Von dieser Zeit an yvurde seinen Gemälden auf 
jeder Aufstellung Beifall zu Theil, da sie eben so schön in der 
Auffassung, als in der Durchführung sind. Einige gehören dem 
historischen Genre an, andere slnd dem Vullislcben entnommen. 
Vletter wurde 1345 Mitglied der Akademie zu Amsterdam. 
Immerzeel (De Levens der Kunstscliilders etc. Amst. 1845) gibt 
sein Bildniss bei. 
Vlellähels, Phlllpp , wurde 1620 zu Antwerpen geboren, und er. 
warb sich den Ruf eines geschickten Ilisturienmalers. Starb zu 
Paris 1694. Ph. de Champagne malte das Bildnis: dieses Meisters, 
und N. de Larmessin hat es gestochen. 
Vleughels, NlCOlälS, Maler, geb. zu Antwerpen 166g, war Schü- 
1er seines Vaters Philipp, und begab sich in jungen Jahren nach 
Rom, wo er zwölf Jahre verlebte, und nach der Angabe früherer 
Schriftsteller die Werke grosser Meister studirte, was andere da- 
hin berichten, dass er aus den Werken derselben Figuren ent- 
lehnte, um sie in seinen eigenen Compositioiien zu benützen. E;- 
hatte kein grosses Talent, gab sich aber Mühe, gefällige Bilde;- 
zu liefern, die immerhin ihre Liebhaber fanden. Die französi. 
schen Pensionäre in Rom wählten ihn oft zur Zielscheibe des Wi- 
tzes, namentlich Bouchardon, welcher ihn nur den artigen Fächer- 
maler nannte. Indessen erwarb sich Vlcughels nach seiner Bück- 
kehr in Paris grossen Beifall, und die grusse Anzahl von Sti. 
chen nach seinen Werken beweisen, dass er so ziemlich zu den 
Modemalern ehörte. Er malte eine grosse Anzahl von biblischen 
und allegoriscäien Darstellungen, dann Bilder aus der alten Ge. 
schichte und Mythe. E. Jeaurut, N. Larinessin, L. Surugue, N, 
Tardieu, J. Chereau, C. Simonneau, Petit, M. Horteniels, H. Gra- 
velot u. s. w. haben nach ihm gestochen. Die vier Elemente von 
L- Sllrllgllß 1721, und die vier Jahreszeiten von E. Jeaurat gesto- 
chen, sind wirklich schon compunirt. Auch seine Composition 
des Schildes des Herkules in 4 Blättern mit 12 Abtheilungen von 
C, Cochin sind beachtenswerth. Die Darstellungen aus der Bibel 
und der alten Geschichte, welche J. Chereau, E. Jeaurat. J. Ba- 
lechou, J. N. Belmond und Suru ue gestochen haben , gehören 
zu den Hauptwerken nach diesem likleister. Dann finden sich auch 
zwei Folgen mit italienischen Costürnen, nach seinen Zeichnungen 
von Moitte und Jeaurat gestochen, fol. und 8. 
Vleughels wurde 1725 Direktor der französischen Akademie 
in Rom, und starb daselbst 1757- A. Pesne hat das Bildniss die. 
ses Künstlers gemalt, und E. Jeaurat dasselbe 1716 gestochen, 
gr. fol. 
 N. Vleughels radirte ein kleines Blatt, welches ein vom Rii- 
cken gesehenes Mädchen darstellt. Es erscheint in einem Rund, 
und war für Tobaksdosen bestimmt- 
vlßyS, NiGOIGS, Maler von Brügge, war in Rom Schülgr von  
Marattn, und lebte mehrere Jahre in jener Stadt. Im Jahre 1094 
 wurde er zu Brügge als Meister aufgenommen. 
Sein Sohn Franz war ebenfalls Maler.
        

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