Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819938
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Velde , 
Adrian 
Velde , 
Claes 
25) Die Spinner-in bei einem Zelte," wo ein Mann schläft. Sie 
spricht mit einem Bauer, der zu ihren Fiissen auf dem  
den liegt. Links im Grunde sieht man einen Esel und zwüi 
Ziegen. Links oben am Himmel: A. V. Velde f. 1055 (die 
5 verkehrt.) H. 2 Z". 5 L., Br. 3 Z. 3 L. 
Q4) Die zwei Jäger unld der Reiter. Letzterer macht den neben 
ihm stehenden Jäger mit der Linken auf ein Rendez-vous 
aufmerksam. Hinter ihnen erhebt sich ein grosser Baum 
und gegenüber sitzt der zweite Jäger mit tünf Hundelf 
Linlis oben am Himmel: A. V. Velde 1055 (verkehrt), 11' 
 ' 
Man findet von den genannten drei Blättern nur zwei 
his drei Exemplare, die aus den Sammlungen Plous van Am_ 
stel, Leyden van Vlaurdingßll, Rigal, Just und Fries (VVien) 
in die h. Museen zu Amsterdam und London, und in jene; 
des Erzherzogs Carl zu Wien ubergingen. Das EXCmph-u. 
des hrittischen Cabinets von Nr. 24 stammt aus Sheepshanlts 
Sammlung. M. Ben]. Gihhon hat es copirt, fiir den Cataluf, 
des Nl. Sheepshanlis, welcher aber nicht erschien. In XVaR 
keNs Painters Etehings kommt eine weniger genaue Copiß 
vor. Das Exemplar des Cahinet liigal WUPllß mit 950 [In 
hczcihlt. Auch jenes mit der Spinnerin ham so hnch zu stehelh 
25) Die liegende Iinh. Sie liegt in Mitte des Blattes im Prall] 
aber mit dem liopfe von vorn. Im Grunde der ebenen Land: 
schalt sieht man, rechts ebenfalls eine liegende Iiuh, dann 
ein stehendes Pferd mit einem Jungen. Gegen rechts wir" 
' sind die Buchstaben ED, verschlungen, anscheinlich mit 
Typen aufgedruckt. H. 4 Z. 5 L., Br. 5 Z. 5 L.  
Man kennt nur Ein PiXCIUPlIIF, welches aus den Samnh 
hingen des M. Durand und des Grafen Pries in das Cahinet 
des Erzherzugs Carl von OCSLGFTClClI iiberging. 
26) Ein liegendas Schaf, hezniclmet: A. v. V.  qu. 12. 
Ein solches Blatt war in der Sammlung des IYI. Sheepß 
hanlis zu London, und ist jetzt wahrscheinsich im brit1i_ 
sehen Museum. B. P. Gihbon hat es trelTlich eopirt. 
B. Weigel möchte diese diadirung eher dem J. van der 
Meer de Junge zu schreiben. 
Als ein unbekanntes und von Bartsch nicht beschriebencs 
Blatt gibt man auch folgendes:  
Landschaft mit einem Weihe, welches den Iiorh aufflenl 
Kopfe trägt, und einem ruhenden Manne, wie er mit eh 
nein anderen, vor dem WVeibe gehenden Manne spricht. 
Links im Grunde sieht man einen Marlttileckeu, und unten 
zeigt sich ein Monogramin, welches mit Jenem des A, van 
de Velde Aehnlichkeit hat, aber 1'. v.  gelesen werden 
1111155, Rechts steht 1051. Dieses Blatt gehört zu einer Folge 
von Landschaften von F. P. de Ferg (Cilprici etc.) H. 32" 
to L., Br- 2 2.11; L. 
Velde, Claes oder Nlcolas van de, Maler, wird von Descamps 
erwähnt, ulme Zeitbesiimximilg. Dieser Schriftsteller sagt nur, N 
v. d. Velcle habe für die Kirchen zu Ypem und Dünlvxircheu einig; 
gute historische Bilder gefertiget.  
Wir vermuthen darunter den Stecher des folgenden Blaues 
auf welchem er sich als Sohn eines Paul kund gibt. '
        

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