Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819916
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Veldc , 
Adrian 
van 
Lamm neben einer hohen Pflanze, Rechts unten: A. V. V. F_ 
1610. Dieses Blatt ist noch trelflicher behandelt, als die oben 
genannten Blätter dieser Folge. H. 2 Z. 6 L., Br. 5 Z. (3 I" 
Bei Aretiii 11 Gulden. Bei Weigel ein Abdruck auf Ton. 
Papier 5 Thl. 
15) Die zwei Schafe. Das eine liegt rechts vom Iliiclic-n gesß 
lien, und richtet den Kopf nach deni zweiten, welches links 
ruht, mit dem Körper in ä Ansicht. Iin Grunde links stell; 
ein Strauch. Links unten: A. V. V. F. 1670, rechts der Buch. 
stabe A. leicht geritzt. H. 2 Z-  BP- 3 Z. Ö L. 
Bei Aretin 11 Gulden. Bei Weigel ein Abdruck aufTolb 
yapier 5 Thl.  
16) Die Ziege, im Profil nach rechts vor einer grosshliittrigqn 
Pflanze ruhend, welche links sich erhebt. llechts gegen den 
Grund zu steht ein Lamm, welches sich in _den Rücken 
beisst. Links unten: A. V. -V. Dieses Blatt ist das SCllCllStQ 
der im Ganzen sehr seltenen Folge. H. 2 Z. 6 L., [in 
5 Z. 7 L.  
17) Der Ilirt und die Hirtin mit der I-Ieerde. Der erstere schläft 
links vorn auf dein Boden, und in einiger Exitfernung Sitz. 
die Hirtin auf dem umgestürzten kiorb. Wie Sie C1011 Hund 
liebkoset. Hinter ihr erhebt sieh ein diirrer Baum. Gegen 
rechts sieht man die aus einer Iiuli, drei Schafen und zn-Qi 
Ziegen bestehende Ileerde. Links oben: Adrijaen Vülltlg, 
Velde, te, Ex, 1055. H. 7 Z. 5 L., Br. g z. ii L. 
Von diesem sehr seltenen ßlatte gibt B. Weigel folgende 
 Abdrücke an:  
I. In einem leichten Silberton, rechts ein leerer runder Flecl; 
wo das Scheidewasser nicht angegriffen hat. Bei SIVeige] in; 
ersten Druck mit der weissen Stelle und vor Houvrens 
Adresse 20 Thl.   ' 
II. Die genannte leere Stelle mit Strichen bedeckt, und auch 
an anderen Partien übergangen. 
III. Iin Rande links unten: A van de Velde PllDL, rechts: Ex 
formis Friderici tle YVit. (Freiizel beschreibt im Sternbergi. 
scheu Cataloge III. Nr. 58.14. einen Abdruck, wo der ohem 
genannte leere Fleck rechts an den Kräutern beim hinteren 
Fusse, der Kuh noch zu sehen ist.) lWIit zugelcgter Stelle 
bei VVeigel 2 Thl. 8 gr.  
IV. Die Adresse von F. de Wit ausgelu-atzt, und statt dieser in 
der Mitte nach links: Isack Houwens Excudit. Rechts dic 
Nr. 5. Diese Abdrücke kommen öfter vor. sie sind abq, 
trocken und kalt. (Auf Auktionen Ö  7 Gulden.) 
Die Platte existirt noch. Die modernen Abdrücke haben 
rechts im Bande die Nr. 5 nicht, und außh keine ander. 
Schrift.  
Die etwas kleinere Copie dieses Blattes kann nicht täu, 
sehen. Sie ist wahrscheinlich von 5cliweyei' in Frankfurt 
Der Name und die Jahrzahl links oben am Himmel ist vie" 
besser nachgeahmt, als das Üebrige, worin der Geist uiig 
die Feinheit eines Van de Velde nicht zu erkennen sind 
Im Rande steht kein Name.  
13) Das Thor des Marktflecltens. Diesseits desselben geht eil 
Bauer neben seinem beladenen Esel lier, und das XVeib Pei 
tet auf einem solchen. Hintendrein koiuint ein Knabe. Link. 
des Blattes sitzen vier Bauern am Tische vor der Schenke
        

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