Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1823370
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Visconti , 
Pietro. 
Visentini , 
Antonio. 
Maria Magdalena, nach F. Vanni, fol. 
S. Gio. Colombino, nach A. Casolani, ful. 
S. Giuseppe de Leonesta, nach J. Sorbi, fu]. 
Visconti , 
mit G. 
Padua. 
PiBIZTO, Architekturmaler, hatte um 1750 Ruf. 
B. Ticpolo den Plafond des Saales im Palaste, 
Er m: 
Pisaxxi 
ulte 
zu 
Vxsconti, Louis Tullius Joachim, Architelst, wurde 1790 in mm 
geboren, und ist der Sohn des berühmten Archäologen Hnnio Qui- 
rino Visconti, welcher als Gelehrter hier keine Stelle findet, uh- 
gleich er die Erklärung der Werke der alten Kunst sich zur Auf. 
abe seines Lebens gemacht hatte. Der Sohn machte seine SLu. 
gien in Paris, wo Ennio die Stelle eines Cnnservaturs des lNlu- 
seums der antiken Kunstwerke bekleidete, und widmete sich unter 
Percier mit rösstem Erfolge der Architektur, Er erhielt 1314 den 
zweiten akademischen Preis mit dem Entwurfe zu einem Biblio- 
thekgebäude, und lieferte fortan preiswürdige Arbeiten. Er baute 
das Haus und" die Fontaine Gaillun. das Haus und die Tcrasgg, 
welche das Eck der Rues Neuve-Ventadour und St. Augustin bildet, 
das'Haus der lYllle. Mars in der Rue Laruchefoucault u. s. w_ 
Diese Bauten gehören zu seinen früheren YVerken, so wie der 
Plan zum Grabmunulnente des Marschal Snchet, und die Zeich- 
nung zur Decoration des Cäfö Turc. Im Jahre 1851 restaurirte er 
den Bibliotheksaal des liöxiigs, und dann entwarf er den Plan zur 
ITcintaine Louvois. Auch die Pläne zu den neuen Funtainen der 
Champs Elysees sind sein Werk (1840). 
Im Jahre 184i beschäftigte ihn der Plan zu einem Monumente 
Napqleons, dessen Ueberrcste auf dem von Visconti prnchtvull so- 
zierten Wagen in die Stadt gebracht wurden. Der kühne I-Int- 
wurf zum Denkmale des Kaisers fand den Beifall der Regierung, 
und im Iiunstblatt 1841 lNr. 97 ist er beschrieben. Bei der Aus- 
fiihruxig in der Invalidenkirche (18l2) wurde der Reichlhum deS- 
selben gemildert. Die schönen Decorationsarbeiten erwarben dem 
Iiiinstler 1841 eine Stelle im Ministerium des Inneren, um bei Ca- 
 reinunien und Öffentlichen Festen zu wirken. Ein Prachtwerh ist 
die Monumental-Funtaine mit der Statue Mulierds in der Ihre 
Richelieu. Die Statue hat Seurre sen. ausgeführt. Dieses Werk ist 
im Geschmaeke der Zeit Ludwig XIV. behandelt, und macht dem 
geistreichsten Meister der Boccncu-Periode Ehre. Visconti hat fast 
' bei allen seinen Werken die Plastik in Anspruch genommen, 5., 
dass ihm das Gliick wurde, seinen Namen auf die Naiehweh 7,11 
bringen, während oft die ausgezeiclmelslen Dccuratcure die Yep- 
gänglichkeit ihrer Werke in nächster Folge voraussaheu. 
Vlsentini oder Vicentini, Antoni0,- Maler und Kuplierslecher 
V0" Venedig, war Schüler von A. Pellegrixli, und widmete sich 
Anfangs mit Erfolg der Baukunst. Dann malte er unter A. Ca- 
IKIUYS Leitung architektonische Ansichten, welche Tir-pulo und 
Zuccharelll mit Figuren stnlTirten. In der Gallerie zu Venedig sieht, 
m1!" Cirl Bild, welches das Innere eines Hofes mit Figuren vur- 
stellt. Er malte viele venetianische Ansichten, die W'ill'IT5Clll'lllliClp' 
in den Palästen und Iläusern der Stadt sich finden, und theilwcisu 
für Canale gelten. Vivares stach nach ihm sechs Ansichten vuu 
Siiulengängen und Gartenpalästen, fol. Auch J. Wagner stach 
sechs architektonische Ansichten nach ihm. Im Jahre 1709 besorgte 
er eine Ausgabe der vier Bücher des Pallaclio, fol. Dieser allge-
        

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