Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1823361
Vischeli, 
Peter, 
Vjsconti , 
Francesco 
Maria. 
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nicht historisch zu erweisen, aber nach dem neugewonnenen Re- 
sultate über sein Verhältniss zu P. _Vischer nicht unwahrscheinlich. 
Die Inschrift über dem Relief lautet: Hnc opus Federicu Cardinali 
Cnznliri m10. qui quinque et triginta annis exactis M. D. III. 
Marcii XlÜl- Obiil, fratri earissimo rlivus Sigismundus, rex Polo- 
niae pieutissimus pusuit ab incarnatione Domini M. D. X. Der 
Zeit nach konnte Stuss die Hand an dieses YVcrk gelegt haben. 
Und warum sollte dieser Meister, der in Krakau in seinem KÖ- 
nigsmununmente, in dem Altare der Frauenlairche u. s. w. Wefliß 
der griissten laiiiastlerischen Vollendung hinterlassen hatte, in der 
polnischen Iiönigsstanlt auf einmal aus dem Gedächtnisse elsom- 
11190 Seyn, weil er nach Nürnberg gezogen? Gerade hier äiönnte 
flle Wahl wieder auf ihn gefallen seyn, da auch der Erzgiesser in 
jener Stadt lebte. 
Vischer, Peter, Iiunstliebhaber, geb. zu Basel 1779, widmete sich 
der liaufmannschaft, iibte sich aber unter B. Birnmnn's Leitung 
aueh in der Zeichenkunst, und brachte es neben seinen Berufsge- 
schäften zu einer Yfolllsommenheit, welche nicht jeder Künstler von 
Profession erreicht. Wir haben radirte Blätter von ihm, theils 
nach eigener Zeichnung, tlieils nach grossen Meistern. Diese Ar- 
beiten. welche in Landschaften mit StaPfage bestehen, sind in Con- 
ceptioxi, und Behandlung der Nadel gleich ausgezeichnet. Dann 
legte Viseher auch eine interessante Kunstsammlung an, welche 
viele Seltenheiten in sich schliesst. Vischcr bewies sich als grosser 
Kenner, und lieierte mehrere interessante Abhandlungen. Im Streite 
über H. Hulbein und H. Liitzelburger war er einer der gewichtig- 
sten Stimmfiihrer, wie wir im Artikel des letzteren gezeigt haben. 
In den letzteren Jahren lebte Vischer auf seinem Gute in Wilden- 
steiu. In der berühmten Portraitsammlung von Vogel von Vogel- 
steln zu Dresden ist sein Bildniss.  
Die radirten Blätter dieses Iiunstfreundes, ungefähr 15 an der 
Zahl, tragen theils den Namen des Verfertigers, theils ein Mono- 
gramm mit den Jahrzahlen 1801, Z1, 5, 7, ß, 10, 11, 50, und sind 
in verschiedenen Formaten, 8.  gr. ful. 
1) Die Landschaft mit den Ochsen, 1805, qu. fol. 
Es gibt Aetzdriickc. wo keine Störche etc. vorkommen. 
2) Die griissere Waldparthie bei Wildenstein init den Wasser- 
tällen. 1810, lbl. ' 
Es gibt reine Aetzdrüclte, und vollendete Abdrücke. 
5) Die kleinere Waldparthie in Wildcnstein. dieselbe 'Darstel- 
lung, wie Nr. 2, aber von der Gegenseite, 1807, fol. 
Estkummen Aetztlriiche vor- 
d) Landschaft mit einem Reiter, welcher drei Fußgänger ver- 
folgt. Mit dem Namen, qu. 3. 
5) Ansicht in Clirischona, fol. 
6) Einige Blätter nach J. Bolh, J. Ituysdael, oder in deren 
iVIamer. 
die 
Viecher , 
holländischen 
Meister 
dieses Namens , 
Vissclner. 
ViSCOHÜ, FpaIICGSGO Mama, Iiupferstecher von Siena, arbeitetp 
in der erslen Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es finden sich Grabäll" 
qhelblättex- von ihm.- 
1) Pandulfu Petrucci, Herr von Siena, nach B. Peruzzi, fo]. 
2) Die heil. Familie, nach J. Nasini, fu].   
3) Die Madonna mit denn liinde, nach F. Solimcnß, ful-
        

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