Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1823152
3 f. S 
Viukenbooms. 
Vinne , 
Jan 
V01] 
der. 
in 
M. J. van Bree malte das Bildniss der Ciicilia; 
antiker Tracht mit der Leyer des Apollo dar. 
Er 
stellte 
sie 
Vinkcnbooms , 
Vinckbouns. 
Vmnas, AIIIOUIO de x88, nennt Cean Bermudez einen flämischen 
Maler, der um 1580 in Diensten des Kaisers Carl V. stand. In 
einer Gallerie des Schlosses del Pan-du zu Madrid sind mehrere Au. 
sichten von Städten, Iläfen und Gegenden Seelands vun ihm, 
1532 gcnxalt.  
Vinne , 
van 
VBB 
Adrian 
dcrVenne, 
A. van Vianen. 
und 
Vmnc, JGROl) van der, Maler und Radirer, ist nach seinen Le- 
bensverhältnissen unbekannt. Wir kennen ihn nur aus einem Ca- 
taloge der Iilunsthandlnng von Arterie. Wien 1841.. Aus dem Du- 
tumi eines seiner Blätter ergibt sich, dass der liiinstler um 1099 
gearbeitet hat. Er lsiinnte der Bruder des Ifaurent van der Vinne 
gewesen seyn, der in Harlem lebte. Ob er nicht anch an den Blät- 
tern Theil hat, welche im Artikel des Jan v. d. Vmne verzeichnet 
sind, laönxiexi wir nicht bestimmen, dürfte aber möglich seyn. Die 
Bezeichnung J. van der Vinne ist in dieser Hinsicht unbestimmt; 
Ein Van der Vinne hat Interioren gemalt, zluwäixle? Iiüähenhuäld 
Bauernzimmer mit den Bewohnern lll in-er än [C1011 esc äti- 
gung. Ein selehes Gemälde, wo die Magd spinnta und ein ililann 
abhaspelt, war in der Szunmluxig des Grafen Iiobmno zu_Brussel_ 
Aehnliche Iuteriuren sind von einem J. van dler Vinne rachrt, wer. 
unter wir Jakob oder Jan v. d. Vinne verste ien dürften. 
1-2) Zwei kleine Büsten von Männern. Jacob van der Vinne 
fecit et exeudit ann. 109g. Sehr geistreich radirt und äussersg 
selten. 
Vmne: Jan Van der; Zeichner und Maler, geb. zu Harlem 1663, 
war Schiller seines Vaters Vincent Laurents, bis er bei J. Hugten- 
burg Aufnahme fand. Er malte wie dieser Jagden, Pferderennen, 
militärische Scenen u. s. w., womit er später in England grossen 
Beifall fand. Van der Vinne lebte eitrige Zeit in London, und 
srliluss mit J, VVych Freundschaft. welcher ähnliche Bilder malte, 
und auch in Landschaften sich auszeiehnete. Jetzt fing auch un. 
8er liiinstler an, landschaftliche Darstellungen zu malen, in wel- 
rhen aber gewöhnlich die Staflage vorschlagend ist. Er brachte 
Jagdscenen an, malte militärische Auftritte in Landschaften, und 
ht-sundcrs schöne Pferde und andere I-lausthiere mit den xiölhigen 
Tiguren. Seine Gemälde sind aber selten, häufiger die Zeichnun- 
gen, die er auf Papier in Bister und Aquarell ausführte. oder auf 
Pergament mit Tusch behandelte. ln WeigePs Aehrenlese sind vier 
Zeichnungen der letzteren Art beschrieben , Landschaften mit Jgi- 
gern: Soldaten und Pferden darstcllend. In Weigelk liunstlsala- 
log sind zwei Bisterzeichnungen genannt, reiche Landschaften mit 
lteitern und Figuren, aus der Gegend von Exeter und Bachte in 
England. Van der Vinnds Zeichnungen sind meisterhaft, und sie- 
hen daher in hnhcn Preisen. In der Gallerie des Belvedere zu, 
Wien ist ein ldcines Gemälde auf Ilulz, ein linahe mit der Leyep 
vor einem Ilause, und ein zweiter mit der Schellenhappe, der den 
'J'ri:ingel schlägt. lin Arlihel des Jahub van der VlHllP sprachen 
wir auch von lnteriuren, die vielleicht von Jan gemalt. sind. In 
dir letzteren Zeit seines Lebens übernahm er eine Scideimaaren- 
Iabrih, und befasste sich wenig mehr mit der Hunat. Starb 1721-
        

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