Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819851
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Velasquez 
de 
Silva , 
Diego. 
Velde, 
Der Tod des heil. Joseph, nach dem Bilde aus Houghtonliall 
(jetzt in St. Pelersburg), gest. von Michel, qu. ß. 
Dieselbe Darstellung, gest. von Bannerman für Boydel-Ps 
Verlag. ful. 
Die Uebergabe von Breda (Bendicion de la plaza de Bredq, 
oder el cuadro de las lanzas), lith. von F. de Craene für J. Nla- 
drazuk spanisches Gallericwerla, gr. qu. ful. 
Die Ankunll: des Tliaroccanisuhen Gesandten Sidi Hamet zu 
S. Ildcfonso, gcst. von S. Carmuna, lal. qu. fol.   
Der Philosoph Menipus, nach dem Bilde in Madrid von F_ 
Goya radirt, fol.  
Der Fabeldichter Aesop, radirt von F. Goya, das Gegenßtußk 
zu obigem Blatte.  
Der Wasserträger von Sevilla (Aquador de Sevilla), gcst. von 
B. Amcttler, für die Colleccion de las estampas {rirabados a buril 
etc. Galleriewerk in Stichen. Madrid 1792, gr. fo - 
Derselbe, raclirt von F. Goya, fol. 
Baechus und die betrunkenen Bauern (los borrnchos), das be- 
rühmte Bild im [Vluseo del Prado, radirt von F. Guyn 17:18. qu. lhl. 
Dieselbe Darstellung, gest. von lVl._S. Carmunzh fue die Gul- 
leccion de la estampas grabados etc. lYIadrid 17QÄ, gr- 101- 
Eigenhändige Iladirungezi. 
VVir kennen folgendes radirte Blatt von diesem Meister, wel- 
Ches sehr selten vorkommen dürfte. Es. ist malerisch behandelt, 
grösstenstheils mit der lmlten Nadel. Velasquez sah dabei beionders auf 
Farbe, weniger auf scharfe Umrisse. F. Goya scheint bei seinen 
lladirungen den Velasquez zum Vurbilde genommen zu haben. 
1) Bacchus und die Bauern, das unter ClClD Namen los Hurra- 
chos berühmte Bild im Museo del Prado zu Madrid. Der 
a balbuaelite Banernhaeehus sitzt gegen links auf einem Fasse, 
und krönt einen vor ihm knieennlen dicken 'l'rinlsei' mit 
Weinlaub. Hinter ilnn hiilt eine bereits lICliPÜHLC hngt-re 
Gestalt das Kelch las, und links vorn heuert ein bekleidete;- 
Mann mit Weinäaub um den liopf. Rechts hurret eine 
Gruppe von liinf anderen Durstigen, jeder mit seinem Trink- 
geliisse in der Hand, und schmaehtend nach der Quhe des 
 Baeehos. Links unten im schmalen Bande steht: Diegu Mm 
lazquez fe. H. 9 Z. 5 L. , Br. 12 Z. 2 L. 
2) Das Bildniss des Grafen Guzman Olivaret, von Heller er- 
wähnt. H. 5 Z. 2 L.? Br. 3 Z. 5 L. Selten. In der Spek- 
terßchcn Auktion 7 Thl. 18 gr. 
Velde, Adrian van de, Maler, wurde nach der gewöhnlichen An. 
nahme 165 zu Amsterdam geboren, Sülleint aber in klarlem du; 
Licht der sVelt erblickt zu haben, da die Familie v. d. Veltle au; 
dieser Stadt stammt, und den berühmten Schreihmeistei- Jan v. d, 
Vehle zum Ahnherrn hat. Er war Vermuthlieh Sohn des Zeichners 
Willem v. d. Velcle, welcher ihn zu Wynants in die Lehre geh, 
tla sein unstiiles Seälehen ihm nicht erlaubte, den Sohn zu unLei-_ 
richten. Wynants leitete ihn gewissenhaft zur lÄUIlal. an, und xer- 
hchlte ihm keinen Vurtheil, su iluss Adrian schun in jungen Juli- 
ren aiusgcrzeichnet wurde. Seine Neigung führte ihn zur lliunl- 
ßehults- und 'l'liierinalerei, doch vviire A. V. d, YClklü auch als Hi- 
bhH-ivuynglpr grms geworden, und XVynants Frau halle Hecht, wenn 
sie befürchtete, der Schüler wexde bald iler illeisiter des Dlleistcrs seyn,
        

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