Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1822523
Vinci , 
Leonardo 
295 
13) 1591;. Kleine Zeichnung auf Pergament, sehr zart und geist- 
reich mit der Spitze des Pinsels in Tusch ausgeführt. Sie 
trägt links unten am Fusse des Sessels obige Jahrzahl, wel- 
che der Zeichen und Farbe nach zu urtheilen, später auf- 
gesetzt zu seyn scheint. Der Bart des Heilandes ist leider 
etwas verwischt, und durch das Pergament, welches auf 
Eichenhulz aufgezogen ist, gehen ein Paar Wurmstiche. Sie 
stammt aus der Sammlung des lt. Mengs, welcher sie dem 
Maler Steiner von lglau zum Geschenke machte. Nach des- 
sen Tod ging sie in den Besitz seiner Tochter, der M11- 
lerin Barbara Kraft über, und jetzt ist sie Eigenthuin des 
Verfassers dieses Iiiinstler-Lexicuns. Die Köpfe und die 
Fiisse sind viel schöner und genauer gezeichnet, als auf 
dem Stiche von Morghen. Neben der Hauptthüre sind zwei 
offene Seitenthiiren, und die Schüssel vor dem Heiland ist 
leer, während die auf dem Stiche von Morghen Fische ent- 
hält. Oben ist einfaches Cassetenwerls. Jedem Copisten 
und Stecher kann sie von Wichtigkeit sein, da sie sicher 
nach dem Carton von einem sehr geübten Zeichner gefer- 
tiget wurde. H. 5 Z., Br. 9 Z. Ö L. 
13) 1510  20. Kleine Copie (Zeichnung?) von Rubens, zu 
Bossi's Zeit im Besitze des Herzogs d'Hijas zu Madrid, 
und vermuthlich Vorbild zum Stiche von Soutman, in wel- 
chem Lionardo zu Rubens gestempelt ist. Meister Rubens 
nahm vielleicht die Copie in St. Gerlnaixi PAuxerrois zum 
Vorbilde. 
I9) 1612  16. In der Ambrosiana zu Mailand, von Andrea 
Bianchi Vespino in Oel copirt, wie schon oben bemerkt. 
Bossi hält sie für die besstc Nachbildung, doch sind die 
Farben dunltel geworden. Fiorillo sagt, sie enthalte nur 
die obere Hälfte des Bildes. 
20) 1626. Im Bcfektorium des Klosters S. Michele della Chiusa 
zu Mailand, Fresco mit lebensgrossen Figuren in willlsiir- 
licher Zeichnung. Sie kommt aus der Schule des C. Procac- 
cini, oder der Maler Roveri. 
11) 1651. Die oben Nr. 7 erwähnte Copie in Sagsuolo. 
22) 1650. ln der Gallerie zu Schleissheim, von N. PQu55in in 
Oel copirt, lehensgrosse ganze Figuren, im Hintergrunde 
Säulen, welche im Original nicht vorkommen. Bossi er- 
hielt bei Herstellung seiner Copieeine colorirte Zeichnung 
von Poussin. 
15) Um 1660. Copie mit lebensgrossen Figuren in Oel, alle. 
dem im Convent des kleinen Hospitals zu Mailand, um 
1310 in Venedig. Diese Copie soll ein Piola aus Genua 3c. 
fertiget haben.  
24) Um 1075. 1m Refelstorium des Waisenhauses von S. Pietro 
in Gessate, Figuren in der Grösse des Originals auf Lein- 
wand gemalt. Agostino und Giaquinto Santagostino sind 
die Cojwisten. 
Q5) Verschiedene andere Copien in Oel und Miniatur, und Zeich- 
nungen, nach der 1720 unternommenen Ausbesserung des 
Originals, und dann nach der letzten Verunstaltung durch 
lYIazzü 1770.   
26) 1'195. Zeichnung von Dom. Corvi, auf Befehl des Grou- 
lierzogs Ferdinand von Toskana gefertiget. Diese und die 
folgende Zeichnung benützte Morghen zum Stiche.
        

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