Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Veit, Ph. - Vouet
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1819458
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1822279
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MViller , 
Villercy, 
Anguste. 
terin am Brunnen vorstellt. J. Boulanger stach das Bild dgs bei- 
ligen Rochus mit dem Hunde in der Wüste. Cl. Dufloß dieselbe 
Darstellung, und J. le Pautre radirte eine Carrikaturt Pßiäänts, 
qui regardez ma burlesque figure etc. Starb 1665 oder 1608 1m 
69. Jahre. 
Villep , 
de Villen-s. 
Villeret, Frangoxs Etienne, Maler zu Paris, wurde um 1300 
geboren, und von Gue unterrichtet, welchem er in kurzer Zeit 
leichkam. Villeret gehört zu den voziiglichsten französischen 
fiünstlern seines Faches. Besonders schön sind seine Architektur- 
bilder. Er malte äussere und innere Ansichten von interessanten 
 Kirchen und Dornen, Schlössern und Palästen. gewöhnlich mittel- 
alterliche Bauten, welche meisterhaft dargestellt sind. Viele seiner 
Gemälde enthalten Ansichten französischer Baudenkmäler, andere 
führen uns nach Holland und Deutschland, wo ergßdlg seine Reise 
machte. Dann iindenssich auch Genrebxlden und Landschaften 
von ihm, wo die Figurenstaßage überwiegend ist, und die Archi- 
tektur als Beigabe erscheint. Seine Gemälde sind in den Samm- 
lungen von liunstfreunden des In- und Auslandes, und viele der. 
selben als Zierden zu betrachten. Einen anderen Theil Seiner 
Werke machen die Aquarellen aus, welche an Schönheit um] 
Kraft mit den Oelgemälden wetteifern. In früherer Zeit hat er 
auch einige Blätter lithographirt. 
Villeret oder Villaret, Kunstliebhaber, lebte im vorigen Jahr. 
hunderte, Es finden sich ZWElITQÖHFG Blätter von ihm, welchg 
französische Gegenden mit Banhchkexten vorstellen, in Silvestre"; 
Manier, oder nach diesem. Mit dem Namen, kl. qn. fol. 
Um 1770 lebte ein In enienr Geograph Namens Villaret, m13 
um 1802 ein Architekt Villeret in Paris. 
Villerey, Antoine Claude Frangois, Kupferstecher, geb. zu 
Paris 1754, war Schüler von Romanet, und ein fruelnbarer liiinsg- 
1er. Er stach eine grosse Anzahl von Vxgnetten lux: Renouardg 
Aus abe der Werke Voltaire's, und für andere lntterarxsche Werke_ 
Aucä für das Musöe Filhol stach" er mehrere Blatter. Starb 1335 
zu seinen Hauptwerken geboren folgende Blauer: 
1) Gallerie de St. Bruno, fundgtepr du l'ordre des Cltartreux 
 pemte par_ E. le Sueur, dessmce et gravcc par A. Vlllerey, 
26 B1. Pans 1803:" Iu_neuer ltusggxbe 1816. gr- 8._ 
2) Mehrere Blätter lur dle Qallene xlhol. Er hatte dle Aetzuu- 
 gen von Lerouge, Chataliner, Queverdo,_ Comy vollendet, 
einige Blätter irullständig hehandelt. In diesem Werke sind 
mehr als 20 B ätter von i m. 
2) Die Schlacht von Austerlitz. Für das Werk: Concours de- 
cennal. qu. fol. 
d) Innoeence et Amour, nach Prud'hon. H. 15 Z-, Br. I5 Z. 
5) Hymen et Bonheur das Gegenstück zu obigem Blatte. 
6) Ein Genrebild nach, Prud'hon1 fol- 
7) Die Blätter zu Delillek Ausgabe der Georgica von Virgil, 
mit der französischen Uebersetzung zur Seite. Paris. s. a. 16. 
Villerey, Allgllßtßv KU-Pfeßtechef, geb. _zu Paris 1305, war Schii- 
ler seings oben ggnannten Vaterä, üfld 1_St durch viele Vignetten 
und klenne Pol-traute bekannt, me fur du: Ausgaben der Werke
        

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